Autor: TbT
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RE: Derivatehandel > Regulierungsbestrebungen der EU
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wieviel sinn macht das dann eigentlich wenn man den spotmarkt nicht auch kontrolliert?
würden da nicht viele ausweichen?
... und selbst wenn nicht der spot ist doch auch einigermaßen groß, macht der nicht
1/3 des gesamten marktes aus?
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| geschrieben am 20.10.2009 - 11:43 |
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Autor: Peter
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| geschrieben am 20.10.2009 - 10:32 |
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Autor: Peter
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AW: RE: Derivatehandel > Regulierungsbestrebungen der EU
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Der Artikel bezieht sich wohl auf Forwards; Futures werden ja über die Clearingstellen abgerechnet.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Peter am 20.10.2009 - 10:33
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| geschrieben am 20.10.2009 - 10:27 |
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Autor: TbT
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RE: Derivatehandel > Regulierungsbestrebungen der EU
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und wie soll das global realisiert werden?
bzw inwieweit ist zu erwarten dass der rest der welt nach und nach mitzieht?
... und wenns durchginge würde das für uns private etwas ändern, abgesehen davon dass
irgendwo in ne datenbank mitgeschrieben wird?
(in meinem fall geh ich davon aus dass wegen unterkapitalisierung der börsenhandel wohl ähnlich wie
der futures markt, für mich zumindest, nicht zugänglich wäre)
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| geschrieben am 20.10.2009 - 10:19 |
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Autor: Peter
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Derivatehandel > Regulierungsbestrebungen der EU
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Montag, 19. Oktober 2009
EU-Kommission bleibt hart
Derivatehandel vor Kontrolle
Die EU-Kommission bereitet eine umfassende Regulierung des bisher weitgehend von Aufsicht verschonten Derivatehandels vor. In einem Ausblick über ihre Pläne fordert die EU-Exekutive einen Paradigmenwechsel, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die traditionelle Sichtweise, nach der Derivate nur von Profis genutzt würden und deshalb kaum gesetzliche Vorschriften notwendig seien, müsse aufgegeben werden. Die Kommission fordert stattdessen "ein Herangehen, bei dem die Gesetzgebung den Märkten eine richtige Bewertung von Risiken erlaubt". Die Kommission will das Papier in dieser Woche veröffentlichen.
Die Kommission hält es demnach für notwendig, Terminmarktkontrakte über eine zentrale Gegenpartei zu verrechnen. Für Kreditderivate führten die Banken dies auf Druck der EU Ende Juli bereits freiwillig ein. An diesem Markt, an dem immer nur die beiden beteiligten Geschäftspartner über einen Handel Bescheid wissen, nahm die schlimmste Finanzkrise seit den 1930er Jahren ihren Ausgang. Aufseher wie Beteiligte verloren den Überblick über bestehende Kreditausfallrisiken. Wenn eine zentrale Gegenpartei bei jedem Geschäft zwischen Käufer und Verkäufer geschaltet ist, ist der Handel durchschaubar und könnte von der Aufsicht besser kontrolliert werden.
Die Finanzakteure sollen zum Einschalten der zentralen Gegenpartei gebracht werden, indem bilateral verrechnete Transaktionen mit höheren Eigenkapitalreserven abgesichert werden müssten. Die Clearingstellen sollen strenge Anforderungen an ihr Risikomanagement erfüllen und von der neuen geplanten europäischen Aufsichtsbehörde kontrolliert werden. Bei standardisierten Produkten könnte der Handel über Börsen und die Verrechnung über die zentrale Schaltstelle verpflichtend werden.
Nicht-standardisierte Derivate, die außerhalb von Börsen gehandelt werden, könnten über Datenbanken kontrolliert werden, die mit den Handelsdaten gespeist werden müssten. Die Finanzaufsicht könnte das Recht bekommen, bei zu starken Preisschwankungen Grenzen für Handelspositionen festzulegen.
Der außerbörsliche sogenannte Over-The-Counter-Markt (OTC) mit Derivaten ist milliardenschwer. Große Unternehmen sichern sich auf diese Weise gegen Risiken wie Währungsschwankungen ab. Deutsche Industriekonzerne warnten bereits vor einer stärkeren Regulierung.
rts
Quelle: http://www.n-tv.de
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Peter am 19.10.2009 - 18:32
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| geschrieben am 19.10.2009 - 18:31 |
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