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Thema:

Live-Trading Webinar mit Ralph Schäfer am 12.02.10

Themenübersicht 
Autor: christian100
Mitglied seit: 17.03.2009
Beiträge: 148
Themen: 2
Webinar vom 01.01.1970
Hallo eunuxx, hallo slld469!

Die Karavane bei Ayondo ist dann aber wohl doch eher eine Fatamorgana!

Sicher könnte man im Swing- oder Positiontrading die Signale nachhandeln, wenn es denn dort welche gäbe. Scalping ist mittlerweile selbst für die Trader nahezu zum Glücksspiel geworden. An Latenzen bei der Signalübermittlung zu Abonnenten und eventuelle Slippage mag man dort am besten gar nicht erst denken.

Was ich noch für viel bedenklicher halte, ist die Tatsache, dass ein Signalanbieter nicht nachvollziehen kann, was mit seinen Signalen passiert. Wer sagt denn, dass nur die Signalabonnenten diese bekommen? Wenn man voraussetzten würde, dass erstklassige Signale generiert werden, dann wäre es ein erstklassiges Geschäftsmodell, diese Signale dem Signalgeber abbzukaufen und diesen Kauf auch noch von den Abonnenten bezahlen zu lassen.

Habt Ihr Euch mal die AGB durchgelesen? ...Dies geschieht dadurch, dass sich ayondo die Handelssignale der Signalgeber zu eigen macht und anderen Nutzern zum Kauf anbietet.... Die Signale gehören nicht mehr dem Trader, sondern Ayondo!

Meine persönliche Vermutung ist, dass man die Dollarzeichen schon in den Augen hatte, ohne zu bedenken, dass es für jedes erfolgreiche Geschäftsmodell einer Win-Win-Situation bedarf. Kein ernsthafter Trader auf der ganzen weiten Welt wird seine Signale für 50 Cent zur Verfügung stellen. In meinen Augen ist es eine reine Zockerplattform geworden, wo sich immer mal wieder ein paar Rookies versuchen zu profilieren. Für die meisten ist die Show sehr schnell gelaufen. Die anderen versuchen mit Gewalt und Glück Platz 1 zu erreichen und fangen dann an zu patzen, weil sie auf einmal nicht mehr zocken, sondern es gut machen wollen.

Das ist schon ein ganz schön verrücktes Geschäft...

Beste Grüße
Christian
geschrieben am 05.08.2010 - 03:59 Nach oben
Autor: slld469
Mitglied seit: 14.08.2005
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Webinar vom 01.01.1970
Man kann die sogenannten „Top-Trader“ bei ayondo grob in zwei Gruppen einteilen.
Die erste Gruppe tradet mit sehr vielen offenen Positionen und viel zu großen Positiongrößen, die im Realhandel langfristig immer zum Ruin führen, aber bei einer Glückssträhne die jeder einmal hat, werden dadurch einige für ein paar Wochen im Ranking nach oben gespühlt und verschwinden dann wieder. Die Performance spricht aber die Rookies natürlich an und ayondo kann immer wieder neue Trading-Stars präsentieren, ähnlich wie bei DSDS.
Die zweite Gruppe besticht durch sehr hohe TQ, daß ebenfalls die Rookies anspricht.
Das Ratio durchschn. Gewinn zu durchschn. Verlust es natürlich katastrophal, erkennt der Rookie aber nicht.
Die hohe TQ wird erreicht das man kleine Gewinne schnell mitnimmt (ein guter Scalper nimmt aber auch Verluste schnell mit), bei den Verlusten wechselt man dann in den Swingtradingmodus, später in den Positiontradingmodus und zuguterletzt ist man dann Investor.
Wenn man nun berücksichtigt, daß bei der Performance dieser Trader die vielen kleinen Gewinne ohne Commision auf ayondo aufgeführt sind und ich als Trader nun mal eine Gebühr bezahlen muss (alle Tradingbuden ohne Gebühr, bei denen „nur“ der Spread zu bezahlen ist, kann man gleich in die Tonne treten), geht dann die Performance sehr rapide in den Keller. Wenn ich dann als ayondo-Signalnehmer zusätzlich noch ayondo-Signalnehmergebühren pro Trade bezahlen muss, kann man sicherlich davon ausgehen das ich so niemals die Gewinnzone erreichen werde.
geschrieben am 04.08.2010 - 12:20 Nach oben
Autor: enuxx
Mitglied seit: 10.05.2009
Beiträge: 29
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Webinar vom 01.01.1970
Detrada,


die Signale nach zu handeln halte ich für schwierig, bei Scalps für umöglich, zumal es ja auch gerade für diejenigen ist, die gar keine Zeit zum Handeln haben.

Es ist für mich auch die Frage, ob Scalps über ayondo funktionieren, ich vermute fast, etwaige Signalnehmer dienen allenfalls als "Push" für den Profit des Signalgebers, beim Signalnehmer kommen dabei vermutlich ausschließlich Verluste dabei raus. Selbst den Forex-Handel halte ich nicht für liquide genug, um mit einer ganzen Karawane im Schlepptau zu scalpen. Wie gesagt, es ist nur meine Vermutung, kann in der Realität anders sein, kommt halt auch auf die Anzahl der Member sowie deren Sizes an. Lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber es meldet sich ja kein Member auf breiter Flur in den Foren.
geschrieben am 04.08.2010 - 11:09 Nach oben
Autor: Detreda
Mitglied seit: 18.03.2009
Beiträge: 38
Themen: 2
Webinar vom 01.01.1970
Zitat
Mich wundert bei solchen Geschichten, dass sich eigentlich nie ein Signalnehmer mal meldet. Keine Unmutsbekundungen bspw. Aber auch keine zufriedenen Signalnehmer von anderen Signalgebern. Einfach nix. Dieses totale Schweigen finde ich seltsam.



Ich denke, das kann zwei Gründe haben: zum einen gibt es die Möglichkeit, dass die Signal-Abonnenten nicht in die Tiefen des Internets vorstoßen, um sich in Foren zu informieren oder auszutauschen. Oder aber es gibt gar keine Signalnehmer bei Ayondo. Ich neige dazu zu vermuten, dass dies der Fall sein könnte.

Es mag vielleicht sogar mal welche gegeben haben. Aber angesichts der Tatsache, dass es wirklich schwierig ist, dort einen Trader mit vernünftigen Signalen zu finden, scheint es mir nur logisch, dass niemand Interesse haben könnte, dort Signale zu nehmen. Wer möchte im eigenen Konto schon Minuspositionen über Wochen mit sich herumschleppen, nur um einen Egotrade des Signalgebers auszusitzen?

Dass Ayondo keine guten Signalgeber bekommt, liegt sicherlich aber auch am Geschäftsmodell und an der Gesamt-Funktionallität der Seite. Warum sollte ein erfolgreicher Trader eigentlich sein Signal für 50 Cent verramschen? Oder noch besser: kostenlos? Genau das geschieht dort nämlich gewissermaßen. Wer live dabei sitzt, kann die Ein- und Ausstiege in Echtzeit verfolgen und gegebenenfalls mithandeln - ohne einen einzigen Cent zu berappen.

Die Idee, Ayondo als Introducing Broker für AVA FX auf die Beine zu stellen und von jedem Trade, den die geworbenen AVA-Kunden tätigen, satte Pips an Provision abzuzweigen, ist verständlich. Aber ohne Trader, die vernünftige Signale liefern, wird es nicht weitergehen. Und so bleibt es also bei zertifizierten Top-Tradern, die 1 Dax-CFD mit einem 1000 Punkte-Stop kaufen oder verkaufen, ihn 100 Stunden laufen lassen, zehn Euro Gewinn mitnehmen und dann eben eines sind: die Tops bei Ayondo.

Zum Thema "man hört nix von Signalnehmern" vielleicht noch diese Anmerkung: Ayondo selbst tut alles, um die Kommunikation von Signalgebern und Signalnehmern erst gar nicht aufkommen zu lassen. Sie werden genau wissen, was sie tun.

Gruß! Detreda

PS: Wobei ich auch sagen muss, dass ich die Plattform durchaus mag und hin und wieder auch nutze, um eigene Strategien zu testen. Und man dabei auch sehen kann, dass es gar nicht so einfach ist, mit maximal möglichem Hebel - also voll investiert - in einem Rutsch in Richtung erster Million zu marschieren... bäh

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zuletzt von Detreda am 04.08.2010 - 09:06
geschrieben am 04.08.2010 - 08:53 Nach oben
Autor: FXCM Forex
Mitglied seit: 02.10.2009
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Themen: 6
Webinar vom 01.01.1970
Zitat
Original geschrieben von Hingsten

minigewinne führen langfristig zu nichts. das ist wie mit den bots. wenn da mal einige verlustserien hinterienander sind wars das.



Stimmt fast - wenn das Risiko Management abgestimmt ist auf den doppelte der längsten Verlustserie, dann sollte eigentlich so eine Verlustphase "locker" überstanden werden. Nur die Nerven braucht man dazu!

Mike
geschrieben am 03.08.2010 - 22:20 Nach oben
Autor: enuxx
Mitglied seit: 10.05.2009
Beiträge: 29
Themen: 1
Webinar vom 01.01.1970
Zitat
Original geschrieben von Tschim

Jetzt hat er's aber kräftig an die Wand gefahren sein Konto....
Ging ja noch schneller als ich dachte.



Mich wundert bei solchen Geschichten, dass sich eigentlich nie ein Signalnehmer mal meldet. Keine Unmutsbekundungen bspw. Aber auch keine zufriedenen Signalnehmer von anderen Signalgebern. Einfach nix. Dieses totale Schweigen finde ich seltsam.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von enuxx am 03.08.2010 - 23:17
geschrieben am 03.08.2010 - 18:26 Nach oben
Autor: slld469
Mitglied seit: 14.08.2005
Beiträge: 5
Themen: 0
Webinar vom 01.01.1970
Und das trotz sehr stark ausgeprägter Instinkt, Talent,Erfahrung. zwinkern
Dann muss das Konto mit 10k Seminaren einfach wieder befüllt werden.
geschrieben am 03.08.2010 - 17:07 Nach oben
Autor: Tschim
Mitglied seit: 06.10.2006
Beiträge: 24
Themen: 2
Webinar vom 01.01.1970
Jetzt hat er's aber kräftig an die Wand gefahren sein Konto....
Ging ja noch schneller als ich dachte.
geschrieben am 03.08.2010 - 15:30 Nach oben
Autor: Detreda
Mitglied seit: 18.03.2009
Beiträge: 38
Themen: 2
Webinar vom 01.01.1970
Ja ja, die Sache mit dem Scalping erhitzt immer wieder die Gemüter. Nach meinem bescheidenen Kenntnisstand ist es doch so: Scalping ist gerade deshalb für so viele Einsteiger der Hit, weil es doch nur ein paar pips in die richtige Richtung laufen muss, um schnell einen Gewinn mitzunehmen. Und weil es doch irgendwie immer ein bisschen pendelt, läuft es doch auch immer irgendwie in meine Richtung - so ein paar pips...

Das geht 50 mal gut - und beim 51. Mal pendelt es nicht mehr in die richtige Richtung, sondern geht trendmäßig ab wie ne Rakete. natürlich in die falsche Richtung. "Der kommt schon zurück", sagt jetzt der Scalper ohne Moneymanagement und ohne Plan. Nun wird der Scalper zum Swingtrader und denkt sich: "Die 300 Pips sitze ich aus." Er hat immer noch nicht die Reißleine gezogen, denn es kann ja nur besser werden. Denkt der Scalper, der jetzt Swingtrader ist.

Und dann, eines Tages, ist er weder das eine noch das andere - sondern pleite. Wie man gerade - man erinnere sich an das Hauptthema dieses Diskussionsstrangs - gerade live bei Notarius sehen kann. Ich wundere mich nur, dass dies einem Mann mit der selbst beschriebenen Erfahrung passieren kann.

Gruß! Detreda
geschrieben am 03.08.2010 - 12:12 Nach oben
Autor: Erfolgloser
Mitglied seit: 25.11.2009
Beiträge: 57
Themen: 7
Webinar vom 01.01.1970
Zitat
Original geschrieben von Hingsten

minigewinne führen langfristig zu nichts. das ist wie mit den bots. wenn da mal einige verlustserien hinterienander sind wars das.




Nach Deiner Aussage müßten ja alle Scalper Verlierer sein. Ich habe dazu eine andere Meinung.

Jedem seine Strategie.
geschrieben am 30.07.2010 - 10:28 Nach oben
Autor: Hingsten
Mitglied seit: 30.07.2010
Beiträge: 8
Themen: 0
Webinar vom 01.01.1970
minigewinne führen langfristig zu nichts. das ist wie mit den bots. wenn da mal einige verlustserien hinterienander sind wars das. Eine gute Übersicht von Brokern findest du auf Broker-Vergleich. Heißen tut die Seite http://www.broker-tabelle.de . Dort hast du besonders auch Ordergebühren im Vergleich.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von Hingsten am 23.08.2010 - 13:05
geschrieben am 30.07.2010 - 10:00 Nach oben
Autor: Tschim
Mitglied seit: 06.10.2006
Beiträge: 24
Themen: 2
Webinar vom 01.01.1970
Gut macht er's. Wie soll man denn sonst die Verluste je wieder aufholen wenn man im Verlust die Positionen nicht verzehnfacht ? lachend
geschrieben am 16.07.2010 - 11:03 Nach oben
Autor: slld469
Mitglied seit: 14.08.2005
Beiträge: 5
Themen: 0
Webinar vom 01.01.1970
Wen es interessiert.
Heute hat er seinen insgesamt 75% Tradinggewinn mit
sehr stark ausgeprägter Instinkt Talent,Erfahrung auf 0% wieder eingedampft.
Also auf ein Neues.
geschrieben am 15.07.2010 - 21:30 Nach oben
Autor: slld469
Mitglied seit: 14.08.2005
Beiträge: 5
Themen: 0
Webinar vom 01.01.1970
Zitat
Jetzt hat er's wohl aufgegeben der gute Herr Schäfer...



Man weiß es nicht.
Vielleicht ist seine Strategie (im Verlust nachkaufen, kleine Gewinne sofort realisieren) auf so großes Interesse gestoßen, daß keine Zeit für Trading mehr bleibt und er 10k-Seminare geben muss.
geschrieben am 17.06.2010 - 16:48 Nach oben
Autor: Tschim
Mitglied seit: 06.10.2006
Beiträge: 24
Themen: 2
Webinar vom 01.01.1970
Jetzt hat er's wohl aufgegeben der gute Herr Schäfer...
geschrieben am 16.06.2010 - 22:07 Nach oben
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