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Der Meister :
Auch von meiner Seite herzlich willkommen auf den neuen Seiten von TerminTrader.de. Viel Arbeit und Initiative stecken in dem Umfeld und Design, dass die Macher der neuen Webpräsenz hier vorstellen. Initiative deshalb, weil sie dem Leser und Nutzer vielfältige Angebote machen. Verschiedene aktive Trader sind angeschrieben und um ihre Mitarbeit gebeten worden. Viele haben sich spontan und gerne dazu bereit erklärt und so gehöre ich auch dazu. Damit dürfte es in Zukunft aus allen Bereichen des aktiven Handels wertvolle Informationen, Hilfestellungen und Anregungen geben. Aber mit Sicherheit wird es auch kontroverses Material geben, schon alleine bedingt durch die unterschiedlichen Hintergründe, Charaktere und Vorgehensweisen der hier versammelten Trader. Als ich gefragt wurde, worüber ich denn gerne schreiben wolle, war die Antwort darauf nicht weiter schwierig. Entstanden aus der Erfahrung der letzten 6 Jahre als Trader ist die Erkenntnis, dass eines der wichtigsten Kriterien für einen anhaltenden und kontinuierlichen Tradingerfolg der richtige Umgang mit einem hoffentlich vorhandenen Risiko- und Moneymanagement ist. Das Wissen über die Notwendigkeit, jegliches Tradingrisiko von vornherein auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, mußte ich selbst zu Beginn meiner Tradingkarriere, so wie andere auch, mit viel Lehrgeld bezahlen. Die Analyse meiner eigenen Trades, insbesondere in der Anfangsphase, führten damals zu dem Ergebnis, dass das eingegangene Risiko für einen einzelnen Trade jeweils zu hoch war und deshalb im Verlustfall zu einem im Verhältnis zum Gesamtkonto zu hohen Verlust führte. Die Lösung war in der Theorie recht simpel. Ich mußte einfach dafür sorgen, dass Risiko geringer zu halten. Wie gesagt, in der Theorie sehr einfach, in der Realität jedoch nur sehr schwer umsetzbar. Die Antworten auf die vielen Fragen, die sich stellten, war die Planung und Entwicklung eines sorgsam durchdachten Regelwerkes, dass fortan für die Einhaltung der gesetzten Risikogrenzen sorgen würde. Im Laufe der Jahre hat sich aus diesem Regelwerk eine Software entwickelt, die das Risiko des Traders mißt und in grafischer Form darstellt. Auf diese Weise kann der Trader seine eigene Performance besser messen und ist mit seinen Entscheidungen unabhängiger von den jeweiligen Bewegungen und Bedingungen des Marktes. Der Eine oder Andere hat vielleicht schon von dieser Software gehört oder nutzt sie selbst. Die Rede ist von Riskpoint. In der letzten Version noch eine Excel Anwendung wird sie derzeit als eigenständig lauffähige Software entwickelt und wird dann bei Fertigstellung in der Lage sein, das Risiko des einzelnen Traders unabhängig von der gewählten Tradingplattform in Echtzeit anzuzeigen.
Es dürfte klar geworden sein, dass mein Spezialgebiet das weite Betätigungsfeld des Risiko- und Moneymanagements ist. Aus diesem Grunde wird es auch auf diesen Seiten in lockerer Abfolge Artikel zu diesem Themengebiet geben. Ich werde mich mit den verschiedenen Moneymanagementstrategien befassen, den richtigen Umgang mit dem Thema "Stoploss" aufgreifen, verschiedene Exitstrategien vorstellen und das Thema "Position Sizing" vertiefen. Darüber hinaus wird es aber auch Artikel zum Thema Traderpsychologie geben, sowie aktuelle Themen, die für die Allgemeinheit von Interesse sein können. Neben all diesen Aktivitäten wird es aber für den Trader und Leser ein weiteres Highlight geben. Die Macher der Seiten hätten sich keinen passenderen Termin aussuchen können, um ihre Initiative zu starten, denn vor wenigen Wochen habe ich damit begonnen, einen Trader auszubilden. Wir werden nun hier in dieser Kolumne eben diese Ausbildung öffentlich begleiten und von beiden Seiten darstellen. Sowohl der Tradingcoach, als auch der Schüler kommen dabei zu Wort. Insgesamt ist dieses Training auf zunächst 12 Monate festgelegt. Der Schüler soll nach diesen 12 Monaten in der Lage sein, eigenständig und kontinuierlich erfolgreich den Aktienhandel an den US-Börsen betreiben zu können. Zu erwähnen ist noch, dass es bei diesem Training nicht darauf ankommt, ein vorgegebenes Konto zu vergrößern, sondern auf die Ausbildung des Traders. Bedingt durch die Ausbildungssituation wird es zwangsläufig zu Verlusten im gehandelten Konto kommen. Das lässt sich nicht vermeiden und hat nichts mit der Qualität des vermittelten Wissens zu tun.
Der Schüler:
Auch ich möchte alle recht herzlich begrüssen. Wie das Leben nun einmal so läuft haben Herr Wormstall und ich uns eigentlich durch einen dummen Zufall kennengelernt. Wie sich herausstellte, war dieser Zufall jedoch gar nicht so dumm, wie zunächst angenommen. Ich komme aus einem völlig anderen Fachbereich und genieße seit einigen Wochen die eben genannte Ausbildung. Als "Rookie" freue ich mich nun um so mehr, an diesem äusserst interessanten Projekt teilnehmen zu dürfen und bin schon sehr gespannt auf die nächsten Monate und alles was so auf mich zukommen wird. Ich erwarte mir davon, in einem Jahr meine Performance soweit gesteigert und stabilisiert zu haben, dass ich selbständig und kontinuierlich erfolgreich Traden kann. Ich werde aus meiner Sicht die auftretenden Probleme schildern, um auf diese Weise gerade auch Neulingen die Materie verständlich zu vermitteln - einmal nicht aus den Augen eines Super-Traders. Dies soll anderen Tradern beim aktiven Trading und beim Coaching helfen, die Problematik im Gesamtzusammenhang zu sehen und eigene Strategien entsprechend zu verbessern. Im Gespräch und bei den ersten gemeinsamen Tradingsitzungen mit Herrn Wormstall wurde schnell klar, dass "Position Sizing" und "Moneymanagement" zu den wichtigsten Punkten auf sämtlichen Ebenen des Trading gehören und essentiell dazu beitragen, das eigene Risiko zu kontrollieren, damit Verluste so gering wie möglich gehalten werden und durch die Gewinne überstiegen werden können, frei nach dem Motto "Cut your losses short and let your profits run". In diesem Sinne...
Martin M. Haimerl
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