Managed Futures ? Volatilität ist Trumpf
Von Michael Gronau
Seit 1997 hat sich das weltweit in Managed Futures Konten durch professionelle Händler verwaltete Kapitalvolumen auf mehr als 130 Milliarden US-Dollar verdreifacht. Grund genug, die Vorteile dieser immer beliebter werdenden Anlageklasse näher zu durchleuchten, denn die vergangene Baisse hat auch in Deutschland immer mehr Anleger dazu bewegt, sich nach alternativen Investments umzusehen - statt vergebens auf endlos steigende Kurse zu hoffen.
Bislang zählte ein großer Teil der im deutschsprachigen Raum verfügbaren Managed Futures zu den so genannten Trendfolgern; lange auch als Hedge-Fonds verschrien. Dabei versuchen computergestützte Systeme Preistrends an unterschiedlichen Märkten zu nutzen. Solange ein handfester Trend tatsächlich auszumachen ist, können so gute Erträge am Markt erzielt werden. Bleiben Trends aus oder sind jeweils nur von kurzer Dauer, müssen Anleger mit empfindlichen Verlusten rechnen.
Wir verstehen unter Managed Futures ein von professionellen Tradern verwaltetes Handelskonto. Hier setzt der Anleger auf die Erfahrung und das Know-how eines einzelnen Händlers, der in der Lage ist, kurze oder lang anhaltende Trends zu unterscheiden und seine fundamentalen Einschätzungen zum Markt in die Handelsentscheidung ein zu beziehen, sei es durch so genanntes Scalping, oder Swing-trading. In den meisten Fällen handelt der Trader diskretionär und intuitiv. Er beherzigt dabei oft selbst entwickelte Strategien, die in kritischen Situationen als Entscheidungsgrundlage dienen. So können sukzessive auch ohne handfesten Markttrend kleine Kursschwankungen ausgenutzt werden. Alles was der Markt bieten muss, ist Volatilität. Kleiner Nebeneffekt: Statt sich langfristig an Positionen zu binden, die einen im ungünstigsten Fall dazu zwingen können, vorübergehende buchtechnische Verluste auszusitzen, ist beim Daytrading mit Futures das Geld idealer Weise am selben Abend wieder Cash im Konto und schränkt den Investor nicht in seiner Liquidität ein. Welches Gewinnpotential kurze Trades bieten, und wie Kunden erfolgreicher Trader davon profitieren können, haben Händler wie Rainer Ruyters, Birger Schäfermeier und Martin Zondler auf dem Aschaffenburger Tradingherbst im Oktober 2005 einem großen Publikum bewiesen. (Nachzulesen in Börse-Online Oktober 2005).
Es versteht sich, dass auch bei derartigen Kapitalanlagen Schwankungen und Rückschläge vorkommen können. Nicht immer läuft der Handel so reibungslos wie auf dem Tradingherbst bewiesen. Doch die Möglichkeit short zu gehen, also von fallenden Kursen zu profitieren, gleicht dieses Risiko wieder aus. Denn nur wer sein gesamtes Depot über entsprechende Hebelprodukte wie Futures ergänzt, hat die Chance auch in Zeiten fallender Kurse oder langen Seitwärtstrends sein Kapital abzusichern oder gar Gewinne zu erzielen.
Für den Anleger selbst bedeutet dies vor allem Transparenz. Denn anders als bei anonymen Fonds, dessen Investmententscheidungen computergestützt oder im stillen Kämmerchen laufen, besitzt der Anleger hier ein eigenes Konto, über dessen Bewegungen er sich genauso online informieren kann wie über sein Girokonto. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit dem Händler zu beraten und damit parallele Investments in Aktien zu hedgen; also durch ein Gegengeschäft beispielsweise mit Put-Optionen auf den selben Wert abzusichern. Viel wichtiger aber noch: Anders als bei einem Beratungskonto, bei dem jeder vorgeschlagenen Trade vorab telefonisch abgesegnet werden muss, hat ein Kunde die Gewissheit, dass stets ein professioneller Händler das Konto überwacht und damit auf unvorhergesehen Situationen reagiert ? auch wenn der Anleger gerade im Urlaub und nicht erreichbar ist. Das ist dann wichtig, wenn aufgrund unvorhergesehener politischer Ereignisse beispielsweise der Markt nach unten durchbricht.
Nur wer in der Lage ist, seine Entscheidungen in ein Team von zusammenarbeitenden Profis zu integrieren, wird langfristig Erfolg haben.
Ein Laie, der mit seinem eigenen Geld handelt, ist in solchen Situationen meist überfordert. Wenn er einem anderen Tagesgeschäft nachgeht, hat er oft überhaupt keine Chance zu reagieren. Der Profi hingegen beobachtet den Markt ständig, behält in solchen Situationen die nötige Distanz zum Geschehen und weiß, was zu tun ist. Er kann sich sogar durch geschicktes Handeln so positionieren, dass er von den Marktbewegungen profitiert. Jeder, der Futures handelt, sollte sich ohnehin Gedanken darüber machen, wie er in schwierigen Börsenzeiten die Nachschusspflicht nicht fürchten muss. Der Profi, der kontinuierliches Money-Management betreibt, kann dieses Risiko nahezu ausschließen. Das beinhaltet eben auch, dass eine gewisse emotionale Distanz zum Marktgeschehen bewahrt wird.
Ein weiterer Vorteil von Managed Futures Konten liegt in der Bandbreite der zur Auswahl stehenden Assetklassen. So können beispielsweise gezielt Rentenmärkte, Indizes, Währungen oder auch Rohstoffe über Futures gehandelt werden. Gerade von den aktuell so vielversprechenden Rohstoffmärkte können klassische Aktionäre nur über einzelne Explorer profitieren. Aktien wie Royal Dutch Shell, Rio Tinto oder Jin Gxi Copper spiegeln langfristig die Entwicklung der Rohstoffmärkte wieder, würden aber im Ernstfall auch im Sog fallender Aktien-Indizes mitgerissen. Wer daher Gold, Kupfer oder Öl direkt ? also mit einem Future oder einer Option handelt ? ist eher in der Lage, das azyklische Verhalten dieser Assets in Gewinn umzuwandeln.
Die INDEX Handels GmbH ist ein unabhängiger Finanzdienstleister und Vermögensverwalter. Seit 1995 bietet das in Neu-Isenburg bei Frankfurt ansässige Unternehmen seinen Kunden erstklassigen Service bei der Umsetzung strategischer Investmentprozesse. Im Vordergrund steht die Entwicklung individueller Lösungen, die die Einstellung der Kunden zur Renditeerwartung und zum Risiko berücksichtigen.
Anm. der Redaktion:
Einer der Händler die mit der Index Handels GmbH zusammenarbeiten, ist Herr Rainer Ruyters, der im Jahre 2005 Gast auf unserem Aschaffenburger Tradingherbst war und dort live vor Publikum gehandelt hat.
Herr Ruyters hat es in Zusammenarbeit mit der Index Handels GmbH geschafft, auf dem vom ihm verwalteten Konto im Zeitraum März 2005 bis Juni 2006 einen Gewinn von über 1000 % zu erwirtschaften.
Quelle: Index Handels Gesellschaft mbH
Update - 7.11.2006:
Performancegrafik zusätzlich für den Monat Oktober.
Neuer Kontostand am 31.10.2006: $ 513.101,-

Quelle: Index Handels Gesellschaft mbH
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