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| Hardwarekomponenten |
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Wer nicht extra ein schallgedämmtes Gehäuse kaufen will, der kann sich mit Korkplatten aus dem Baumarkt behelfen. Die Korkplatten werden auf die Innenseiten der Gehäusehälften geklebt, dabei muss man allerdings darauf achten, dass keine Lüftungsschlitze oder ähnliches abgedeckt werden, denn solche Maßnahmen sorgen zwar für Ruhe im Computer, stören aber eventuell den nötigen Luftfluss, so dass der kühlende Luftstrom nicht mehr ungehindert durch das Gehäuse fließen kann. Verschiedentlich bekommt man inzwischen auch über das Internet schon sogenannte Dämmkits, die alles Nötige beinhalten und einfach anzubringen sind. Sie haben außerdem den angenehmen Nebeneffekt, dass alle Teile schon passgenau zugeschnitten sind. Hier gibt es inzwischen sogar eigens für bestimmte, besonders beliebte Computergehäuse hergestellte Lösungen. Ruhiggestellte Gehäuse und komplette Dämmkits finden sich auf den Seiten der Silentmaxx GmbH . Als Lösung für alle Komponenten eines Computers, die einen Lüfter benötigen, haben sich die Geräte der Firma Papst als besonders hervorragend geeignet herausgestellt. Die Lüfter sind in verschiedenen Varianten erhältlich, unter anderem auch in temperaturgeregelter Form. Diese Lüfter laufen nur dann an, wenn die tatsächliche Temperatur innerhalb des Computergehäuses eine bestimmte, vorher eingestellte Temperatur überschritten hat. Wichtige Komponenten eines Tradingcomputers sind auch noch immer die Grafikkarten, da alle Grafiken in Echtzeit berechnet und angezeigt werden müssen und diese sich im Sekundentakt ändern. Es kommt bei der Auswahl darauf an, tatsächlich qualitativ hochwertige Grafikkarten zu verwenden. Als besonders gut haben sich hier die Grafikkarten der Firma Matrox erwiesen, besonders die Dualheadversionen G450 und G550. Eine andere Firma, die sich vor allen Dingen auf dem amerikanischen Markt einen hervorragenden Namen gemacht hat und die auch über eine deutsche Vertretung verfügt, ist die Firma Appian . Dieser Hersteller vertreibt neben den Dualheadversionen seiner Grafikkarten auch Highend Quattroheadversionen, an denen selbst unter höchsten Bildschirmauflösungen vier Monitore gleichzeitig angeschlossen werden können. Diese Karten sind jedoch naturgemäß nicht ganz billig. Die Wahl der Grafikkarte ist die diffizilste Aufgabe, die der Trader bei der Zusammenstellung des Systems zu bewältigen hat. Zum einen sollte sie über genügend Leistung verfügen, den stetigen Datenstrom unter allen Bedingungen und Auflösungen anzuzeigen, zum Anderen jedoch nicht unbedingt eine Highend Variante mit eingebautem Lüfter sein, denn Grafikkartenlüfter gehören nicht zu den leisesten ihrer Gattung und oberstes Ziel bei der Ruhigstellung des Tradingcomputers sollte es sein, Lärm zu vermeiden, nicht später einzudämmen. Auf der anderen Seite muss man sehr wohl guten Grafikkarten den Vorrang geben, denn sie müssen den Monitor mit Informationen versorgen und das Gespann Grafikkarte-Monitor muss auf jeden Fall miteinander harmonieren. Je nach späterem Einsatzweck wählt man also entweder eine Dualhead- oder Quadheadversion aus und nimmt wenn möglich die jeweils größere Speichervariante, 32 Megabit und mehr sind dabei empfehlenswert. Für das Motherboard einer stabilen Tradingmaschine finden sich mehrere Hersteller, deren Boards als qualitativ hochwertig eingestuft werden können. Beste Ergebnisse können mit den Boards der Firma Asus erzielt werden, andere Hersteller mit ähnlich guten Produkten sind MSI und Abit . Wichtig bei der Auswahl eines Motherboards ist die Verträglichkeit des Prozessors mit dem auf dem Board eingesetzten Chipsatz, sowie die Stabilität und die unproblematische Zusammenarbeit mit den restlichen Komponenten des Computers.
v. Detlef Wormstall
http://tradenetconsulting.de |
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| Datum: |
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21.11.2004 |
| Autor: |
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Bruno Stenger |
| Aufrufe: |
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4134 |
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