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Aktienmärkte gehen vorwiegend fester aus dem Handel
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

wir werfen einen Blick auf die am vergangenen Freitag gemachten Wirtschaftsmeldungen bevor unsere Aufmerksamkeit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten gewidmet wird.


Die Zahl der Insolvenzen in der Bundesrepublik hat im August im Vorjahresmonatsvergleich um 3,5 Prozent auf 12.874 angezogen. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen kletterte im selben Zeitraum um 12,3 Prozent auf 2.619.

Bezüglich des Auftragseingangs der Industrie wurde im Monat September in Deutschland auf Monatsbasis ein saison- und preisbereinigter Anstieg um 0,9 Prozent gegenüber dem Monat zuvor in die Bücher aufgenommen. Im Vorfeld wurde ein Anstieg im Bereich von 1,0 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor der Auftragseingang um wertberichtigte 2,1 Prozent geklettert war.

Für die US-amerikanische Arbeitslosenquote ist im vergangenen Monat ein Ergebnis bei 10,2 Prozent gemessen worden. Die Quote wurde im Vorfeld mit 9,9 bis 10 Prozent nach 9,8 Prozent im Monat zuvor erwartet.

Ein Rückgang wurde für die Zahl der Beschäftigten (ohne die Betrachtung in der Landwirtschaft) in den Vereinigten Staaten im Oktober festgehalten, und zwar um 190.000. Die Marktteilnehmer hatten im Vorfeld auf einen Rückgang um 175.000 bis 230.000 gesetzt. Nota bene: der Rückgang des Vormonats wurde von -263.000 auf - 219.000 wertberichtigt.

Um 0,3 Prozent im Vergleich zum Monat zuvor haben die durchschnittlichen Stundenlöhne in den USA im vergangenen Monat angezogen. Im Vorfeld war ein Anstieg im Bereich von 0,0 bis 0,1 Prozent erwartet worden, nachdem im Vormonat die Stundenlöhne um 0,1 Prozent höher ausgefallen waren.

Für die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden wurde in den Vereinigten Staaten im Oktober ein Stand von 33 festgehalten. Im Vorfeld war mit 33,0 bis 33,1 Stunden pro Arbeitswoche gerechnet worden.

Bezüglich des Großhandelsumsatzes ist in den Vereinigten Staaten im Monat September ein Klettern um 0,7 Prozent in die Bücher aufgenommen worden.
Binnen des selben Zeitraums haben die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel um 0,9 Prozent nachgegeben, im Vorfeld hatten die Marktteilnehmer auf einen Rückgang im Bereich von -1,0 bis -1,1 Prozent nach zuvor festgehaltenen -1,3 Prozent gesetzt.
Das Inventories/Sales Ratio verschlechterte sich leicht auf 1,18.

Eine Abnahme der US-amerikanischen Verbraucherkredite im September und zwar um 14,8 Mrd. US-Dollar wurde noch am späten Abend MEZ am Freitag offen gelegt. Im Vorfeld war ein Rückgang im Bereich von -10 bis -10,3 Mrd. US-Dollar erwartet worden, nachdem zuvor minus 9 Mrd. US-Dollar festgehalten worden waren. Hier wurde der Vormonatswert von -12 Mrd. US-Dollar nach oben wertberichtigt.


Die deutschen Aktienmärkte haben sich mit Gewinnen in das Wochenende verabschiedet. Der Leitindex Dax konnte um leichte 0,13 Prozent auf 5.488,25
Punkte zulegen. Der MDax der mittelgrossen Werte kletterte um 0,96 Prozent auf 7.084,74 Zähler. Der TecDax gab um leichte 0,03 Prozent auf 749,78 Stellen nach.
Die Anteilsscheine von Lufthansa haben um 2,98 Prozent auf 11,06 Euro angezogen. Die Wertpapiere von Hannover Rück haben dagegen bis zum Handelsende leichte 0,36 Prozent auf 55,00 Euro eingebüsst.
Die EUREX/Renten-Futures haben leichter geschlossen. Der Dezember-Bund-Kontrakt reduzierte sich um 22 Ticks auf 120,85 Prozent. Dabei wurde in einer Tageshandelsspanne zwischen 120,72 Prozent und 121,36 Prozent ein Volumen in Höhe von 844.860 Kontrakten umgesetzt. Der Bobl sank um 3 Ticks auf 115,33 Prozent.

Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben einheitlich fester geschlossen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average ging um 0,17 Prozent höher auf
10.023,42 Punkten aus dem Handel. Der S&P-500 verteuerte sich um 0,25 Prozent auf 1.069,30 Punkte. An der Nasdaq gewann der Composite-Index 0,34 Prozent auf 2.112,44 Stellen hinzu. Der Nasdaq 100 zog um 0,56 Prozent auf 1.730,76 Punkte an.
Die Wertpapiere von American International Group haben um weitere 9,67 Prozent auf 35,48 US-Dollar nachgegeben.
Die Anteile von Starbucks konnten um 7,21 Prozent auf 21,12 US-Dollar anziehen.
Die US-amerikanischen Anleihenmärkte haben sich gut behauptet präsentiert. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent kletterten um 9/32 auf 101-1/32, ihre Rendite wurde mit 3,50 Prozent festgehalten. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond schloss um 10/32 höher auf 101-24/32, er rentierte mit 4,40 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte haben sich heute Morgen MEZ uneinheitlich aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex Nikkei-225 konnte um 0,20 Prozent auf 9.808,99 Punkte zulegen. Der marktbreite TOPIX verlor 0,38 Prozent auf 870,67 Stellen.


Aktienmärkte gehen vorwiegend fester aus dem Handel
Datum:   09.11.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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