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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wie gewohnt werfen wir einen Blick auf die gestern bekannt gegebenen Wirtschaftsmeldungen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.
Für die Gewerbeanmeldungen in der Bundesrepublik wurde im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Jahr zuvor ein Klettern um 1,2 Prozent auf 431.000 gemessen. Im gleichen Zeitraum wuchs die Anzahl der Abmeldungen um 1,6 Prozent auf 372.000.
Die Industrieproduktion der Euro-Zone hat im saisonbereinigten Monatsvergleich im Monat Juli um 0,3 Prozent nachgegeben. Im Vorfeld wurde ein Rückgang um -0,3 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die Produktion der Industrie um 0,2 Prozent gesunken war. Hier wurde von -0,6 Prozent wertberichtigt. Auf Jahresbasis wurde für die Industrieproduktion eine Abnahme um 15,9 Prozent nach zuvor -16,7 Prozent gemessen, womit der für den Vormonat offen gelegte Rückgang von -17 Prozent nach oben wertberichtigt worden ist. Die Industrieproduktion in der gesamten EU hat im saisonbereinigten Monatsvergleich um 0,2 Prozent nach zuvor -0,1 Prozent eingebüsst (wertberichtigt von -0,2 Prozent). Auf Jahresbasis hat die Produktion aller 27 EU Mitgliedsstaaten um 14,7 Prozent nach zuletzt -15,6 Prozent abgenommen (wertberichtigt von -15,6 Prozent).
Bezüglich der Zahl der Erwerbstätigen wurde in der Eurozone im Q2/2009 im Vergleich zum Vorquartal ein Absinken um 0,5 Prozent nach zuvor -0,7 Prozent in die Bücher aufgenommen. Im Vorjahresvergleich hat die Beschäftigtenzahl um 1,8 Prozent, verglichen mit -1,2 Prozent im Quartal zuvor nachgegeben. Bei der Erwerbstätigkeit aller 27 EU-Mitgliedstaaten wurde im Vergleich zum Vorquartal eine Abnahme um 0,6 Prozent bzw. um 1,44 Mio. nach -0,8 Prozent im Vorquartal verbucht. Im Vergleich zum Quartal des Vorjahres notierte das Minus bei -1,9 Prozent nach -1,2 Prozent im vorangegangenen Quartal.
Die deutschen Aktienmärkte haben schwächer geschlossen. Der Leitindex Dax verlor 0,07 Prozent auf 5.620,24 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte büsste 0,86 Prozent auf 7.130,15 Zähler ein. Der Index der Technologiewerte TecDax stürzte um 1,32 Prozent auf 735,82 Stellen in die Tiefe. Die Anteilsscheine der Deutschen Post haben um 1,18 Prozent auf 12,545 Euro nachgegeben. Schwach haben auch die Automobilwerte tendiert. Die VW-Stämme schlossen um 2,06 Prozent leichter auf 125,20 Euro. Die EUREX/Renten-Futures sind ebenfalls leichter aus dem gestrigen Handel gegangen. Der Dezember-Bund-Kontrakt büsste 23 Ticks auf 121,32 Prozent ein. Dabei wurden in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,31 Prozent und 121,62 Prozent rund 501.465 Kontrakte umgesetzt. Der Dezember-Bobl verlor 16 Ticks auf 115,35 Prozent.
Die US-amerikanischen Aktienmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf zugelegt. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average kletterte um 21,39 Punkte auf 9.626,80 Einheiten. Der S&P-500 erhöhte sich um 6,61 Zähler auf 1.049,34 Stellen. Der Nasdaq Composite konnte sich um 10,88 Punkte auf 2.091,78 Zähler verteuern. Die Titel von Goodyear zogen um 2,95 Prozent auf 17,78 US-Dollar an. Für Sprint Nextel ging es um 10,06 Prozent auf 4,15 US-Dollar nach oben. Die US-Kreditmärkte haben an Boden verloren. Die zehnjährigen Staatsanleihen mit einem Kupon von 3,625 Prozent gaben um 20/32 auf 101-23/32 nach, ihre Rendite stand bei 3,42 Prozent. Die mit 4,500 Prozent verzinste Dreißigjährige verlor 26/32 auf 104-21/32, er rentierte mit 4,23 Prozent. Die japanischen Aktienmärkte tendieren heute morgen nur leicht im Minusbereich. Der japanische Leitindex steht zum Beobachtungszeitpunkt um 0,01 Prozent schwächer oberhalb der Marke von 10.200,00-Punkten.
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