Artikel » Handelsinstrumente
Allianz werten kräftig auf
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

zunächst ein Blick auf die gestern gemachten Wirtschaftsmeldungen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird:


für die deutsche Handelsbilanz wurde für September ein Überschuss von 10,6 Mrd. Euro nach 8,1 Mrd. Euro im Monat zuvor und 15,3 Mrd. Euro im Vorjahr ausgewiesen. Dabei sind im laufenden Jahr bereits 92,2 Mrd. Euro aufgelaufen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 144,3 Mrd. Euro.
Bezüglich der Leistungsbilanz wurde Saldo ein Plus von 9,4 Mrd. Euro ausgewiesen, nachdem im Monat zuvor 4,4 Mrd. Euro (wertberichtigt von 4,6 Mrd. Euro), im Vorjahr 15,5 Mrd. Euro verbucht worden sind. Für die ersten 9 Monaten 2009 notiert der Überschuss bei 70,0 Mrd. Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Plus bei 126,9 Mrd. Euro gelegen.
Die Ausfuhren haben im September im Vorjahresvergleich um 18,8 Prozent auf 70,0 Mrd. Euro nachgegeben, die Importe haben gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat 16,3 Prozent auf 59,4 Mrd. Euro eingebüsst.

Bei dem sentix-Gesamtindex wurde im laufenden Monat ein Klettern um 6,0 auf -7,0 von -12,6 im Monat zuvor in die Bücher aufgenommen.

Eine Zunahme der Produktion im verarbeitenden Gewerbe konnte in der Bundesrepublik im September im Vormonatsvergleich gemessen werden, hier ergaben sich preis- und saisonbereinigte plus 2,7 Prozent. Bereist im Monat zuvor hatte die Produktion um wertberichtigte 1,8 Prozent zugenommen, wobei hier von 1,7 Prozent revidiert worden war. Von den Marktteilnehmern war im Vorfeld ein Nachgeben um 13,8 Prozent erwartet worden.


Die deutschen Aktienmärkte haben erneut angezogen. Der Leitindex Dax konnte um 2,40 Prozent auf 5.619,72 Punkte aufwerten. Der MDax schloss um 2,00 Prozent fester auf 7.226,47 Zählern. Der TecDax verteuerte sich um 1,47
Prozent auf 760,79 Stellen.
Die Papiere der Commerzbank haussierten mit 5,76 Prozent auf 7,35 Euro.
Für die Allianz ging es um kräftige 4,27 Prozent auf 82,70 Euro nach oben. Infineon haben trotz des guten Umfeldes 0,31 Prozent auf 3,22 Euro eingebüsst.
Die EUREX/Renten-Futures haben sich fester präsentiert. Der Dezember-Bund-Kontrakt stieg um 38 Ticks auf 121,23 Prozent. Dabei wurde in einer Tageshandelsspanne zwischen 120,71 Prozent und 121,39 Prozent ein Volumen in Höhe von 540.300 Kontrakten umgesetzt. Man beachte das eher geringe Volumen, zudem das Verbleiben der Notierungen in der Freitager Spanne. Der Bobl nahm um 24 Ticks auf 115,57 Prozent zu.

Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben sehr fest geschlossen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average ging um 2,03 Prozent teuerer auf 10.226,94 Punkten aus dem Handel. Der S&P-500 legte um 2,22 Prozent auf 1.093,08 Zähler zu. An der Nasdaq gewann der Composite-Index 1,97 Prozent auf 2.154,06 Stellen. Der Nasdaq 100 stieg um 2,17 Prozent auf 1.768,40 Punkte.
Für die Anteilsscheine von Clearwire ging es um 4,62 Prozent auf 6,80 US-Dollar nach oben. Die Notierungen von General Electric haben um 3,39 Prozent auf 15,85 US-Dollar angezogen.
Die US-amerikanischen Anleihenmärkte haben sich höher aus dem Handel verabschiedet. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent stiegen um 5/32 auf 101-6/32, ihre Rendite wurde mit 3,48 Prozent in die Bücher aufgenommen. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond kletterte um 3/32 auf 101-24/32, er rentierte mit 4,39 Prozent.

An den japanischen Aktienmärkten wurden Gewinne in die Bücher aufgenommen. Der Leitindex Nikkei-225 verteuerte sich um 0,63 Prozent auf 9.870,73 Punkte. Der marktbreite TOPIX konnte um 0,20 Prozent auf 872,44 Stellen zulegen.





Allianz werten kräftig auf
Datum:   10.11.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
Aufrufe:   448
Druckansicht   druckbare Version anzeigen
weiterempfehlen   Artikel empfehlen
0 Kommentar(e)   Kommentar schreiben