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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
lassen Sie uns zunächst etwas Zeit dem Studium der gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen widmen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.
Für den US-amerikanischen State Street Investor Confidence Index wurde im aktuellen Monat ein Ergebnis bei 108,4 offen gelegt. Zur Ihrer Orientierung: im Vormonat hatte der Index bei 118,4 notiert, wobei hier von 118,1 nach oben wertberichtigt worden war.
Bezüglich des US-amerikanischen Vertrauensindex wurde im laufenden Monat ein Stand von 47,7 verbucht. Im Vorfeld wurde dieser im Bereich von 52,6 bis 53,5 erwartet, nachdem im Monat zuvor noch 53,4 gemessen worden waren. Nota bene: die ursprüngliche Publikmachung wurde von 53,1 nach unten wertberichtigt.
An den deutschen Aktienmärkten haben erneut Verkäufe das Geschehen geprägt. Der Leitindex Dax sank um leichte 0,13 Prozent auf 5.635,02 Punkte. Für den MDax der mittelgrossen Werte ging es um 1,86 Prozent auf 7.003,41 Zähler nach unten. Der TecDax schloss um 1,37 Prozent schwächer auf 744,71 Stellen. Die Anteilsscheine von Daimler sind um 2,14 Prozent schwächer auf 35,06 Euro aus dem gestrigen Handel hervorgegangen. Ganz andere Musik spielte bei den Papieren der Deutschen Börse, die zum Handelsschluss um 2,05 Prozent höher auf 59,67 Euro standen. Erheblich fester sind die EUREX/Renten-Futures aus dem gestrigen Handel hervorgegangen. Der Dezember-Bund-Kontrakt konnte um 77 Ticks auf 121,58 Prozent klettern. Dabei wurden in einer sich sichtbar weitenden Tageshandelsspanne zwischen 120,72 Prozent und 121,66 Prozent rund 877.977 Kontrakte umgesetzt. Der Bobl schloss um 50 Ticks höher auf 115,55 Prozent.
An den US-amerikanischen Aktienmärkten waren die Verluste bei den Technogiewerten augenscheinlich. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average büsste 0,14 Prozent auf 9.882,17 Punkte ein. Der marktbreite S&P-500 schloss um 0,33 Prozent leichter auf 1.063,41 Zählern. An der Nasdaq ging es für den Composite-Index um 1,20 Prozent auf 2.116,09 Stellen nach unten. Der Auswahlindex Nasdaq 100 stand zum Ertönen der Schlussglocke um 1,39 Prozent niedriger auf 1.722,46 Punkten auf den Anzeigetafeln. Die Aktien von Baidu sind um 11,39 Prozent auf 383,66 US-Dollar eingebrochen. Die Wertpapiere von American Express konnten um 3,07 Prozent auf 35,95 US-Dollar aufwerten. Die Auktion der zweijährigen Papiere hat bei den US-amerikanischen Anleihen für festere Schlusskurse gesorgt. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent konnten um 28/32 auf 101-14/32 klettern, ihre Rendite wurde mit 3,45 Prozent in die Bücher aufgenommen. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond stieg um 1-14/32 auf 103-21/32, er rentierte mit 4,28 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte haben sich erneut schwächer aus dem Handelstag verabschiedet. Der Leitindex Nikkei-225 verlor 1,4 Prozent auf 10.212,46 Punkte, was den niedrigsten Schlusskurs seit zwei Wochen darstellt. Der markbreite TOPIX büsste 0,8 Prozent auf 888,80 Zähler ein.
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