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Bad Bank gewinnt an Gestalt, Continental brechen besorgniserregend ein

Zürich/Frankfurt/New York/Tokio



Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

zunächst erfolgt ein Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor wir gemeinsam mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortfahren.

Im Vorjahresvergleich ist die Anzahl der Beschäftigten im Bereich des verarbeitenden Gewerbes in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2008 um 2,4 Prozent auf 5,4 Mio. geklettert. Im gleichen Zeitraum wurden 2,1 Prozent mehr, was insgesamt 8.361 Mrd. Arbeitsstunden entspricht, verbucht.

Vom Bundesverband deutscher Banken wurde ein neues Konzept für eine Bad Bank herausgearbeitet und der der Bundesregierung vorgelegt. Dazu solle beim Bankenrettungsfonds SoFFin eine Institution geschaffen werden, in der die problematischen Finanzvehikel zentral verwaltet werden sollen, jedoch solle dabei jedes Institut einzeln verbucht und geführt werden.


An den deutschen Aktienmärkten wurde wegen dem gestrigen Feiertag in den Vereinigten Staaten ein umsatzarmer und ruhiger Handelstag verbucht. Der deutsche Leitindex verabschiedete sich um 1,06 Prozent schwächer auf 4.366,64 Zählern aus dem Handel. Für den MDAX mittelgroßer Werte ging es um 0,46 Prozent auf 5.228,45 Punkte nach unten. Der TecDAX konnte um 0,67 Prozent auf 491,99 Punkte klettern, hier waren vor allem die Solarwerte für die Aufwärtsbewegung verantwortlich.
Dabei waren wieder einmal die Bankwerte in den Fokus der Händler gerückt und gaben erneut triftige Gründe für Sorgen vor. Die Anteilsscheine der Commerzbank brachen um 7,1 Prozent auf 2,99 Euro ein. Für die Papiere der Deutschen Bank ging es um 6,5 Prozent auf 21,31 Euro nach unten.
Continental verloren 9,40 Prozent auf 14,65 Euro. Das kann man durchaus als eine Hausnummer bei der Betrachtung der Schlusskurse der Indizes ansehen.
Auch die Versorgerwerte, die als sicherer Hafen bei fallenden Indizes gelten, erwiesen sich gestern als eine Falle. Die Aktien von E.ON verloren 2,1 Prozent, um am Handelende einen Schlusskurs von 22,43 Euro auf den Anzeigetafeln zu bekunden. Die Notierungen von RWE rutschten um 2,2 Prozent in den Minusbereich und schlossen damit schwächer auf einem Stand von 55,74 Euro.
An den EUREX/Renten-Märkten gaben gestern die Käufer den Ton an.
 
Die US-amerikanischen Aktienmärkten sind gestern wegen dem President`s  Day geschlossen geblieben.

Die japanischen Aktienmärkte sind schwächer aus dem heutigen Handelstag gegangen. Der Nikkei-225 büsste 1,35 Prozent auf 7.645,51 Punkte ein. Der marktbreite TOPIX verlor 1,76 Prozent auf 756,53 Zähler.


Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. 


Bad Bank gewinnt an Gestalt, Continental brechen besorgniserregend ein
Datum:   17.02.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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