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Bankwerte ziehen den DAX in die Tiefe
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

lassen Sie uns zunächst etwas Zeit den gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen widmen bevor wir mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten weitermachen.

Für den deutschen Einkaufsmanagerindex für Januar wurde ein Stand von 32,0 ermittelt (im Monat zuvor 32,7). Dies wurde im Vorfeld erwartet.

Bei dem Einkaufsmanagerindex für die Eurozone wurde im Januar ein Stand bei 34,4 gemessen. Nota bene: somit ist die erste Bekanntgabe leicht von 34,5 nach unten wertberichtigt worden, was eine im Vorfeld erwartete Bestätigung der Erstschätzung verworfen hat.

Die persönlichen Auslagen haben in den Vereinigten Staaten im Dezember Einbußen um - 1 Prozent erfahren. Im Vorfeld wurde ein Rückgang im Bereich von 0,9 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die persönlichen Auslagen um -0,8 Prozent gesunken waren. Damit wurde der Wert aus dem Vormonat von -0,6 Prozent nach unten wertberichtigt.

Die persönlichen Einkommen fielen in den USA im Dezember um -0,2 Prozent (erwartet wurden -0,4 Prozent nach ebenfalls -0,4 Prozent im Vormonat). Der Wert des Vormonats wurde somit von -0,2 Prozent nach unten wertberichtigt.

Zu dem US-amerikanischen ISM Index: für diesen wurde im Januar ein Stand von 35,6 Prozent nach im Vormonat von 32,4 Prozent auf 32,9 Prozent revidiert ermittelt.

Für die US-amerikanischen Bauausgaben wurde im Dezember ein Absinken um -1,4 Prozent gemessen (erwartet wurden -0,9 Prozent). Nota bene: im Monat zuvor sanken die Bauausgaben in den Vereinigten Staaten um -1,2 Prozent. Der Vormonatswert wurde von -0,6 Prozent nach unten wertberichtigt.


Die deutschen Aktienmärkte haben die Handelswoche mit einem schwachen Auftakt begonnen. Für den deutschen Leitindex ging es um 1,55 Prozent auf 4.271,04 Punkte in die Tiefe. Bei dem MDAX mittelgroßer Werte wurden Verluste in Höhe von 1,02 Prozent auf 5.046,25 Zähler verbucht. Für den TecDAX bedeutete das Handelsende einen um 3,47 Prozent schwächeren Schluss auf 468,23 Punkten.
Besonders schwach präsentierten sich die Bankwerte. Deutsche Bank verloren 6,55 Prozent auf 19,34 Euro. Die Wertpapiere der Commerzbank büssten 5,77 Prozent auf 3,35 Euro.
Nach einer Kurssenkung durch Morgan Stanley sanken die Aktien von MAN um 6,80 Prozent auf 31,80 Euro.
Die EUREX/Renten-Futures schlossen höher. Der auf den Verfallsmonat März lautende Bundfuture kletterte um 45 Ticks auf 122,77 Prozent. Dabei wurden in einer Tageshandelsspanne zwischen 122,31 Prozent und 123,21 Prozent rund 435.215 Kontrakte gehandelt. Der März-BOBL Prozent konnte sich um 29,5 Ticks auf 115,88 Prozent verbessern.
 
Die US-amerikanischen Aktienmärkten haben uneinheitlich geschlossen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average verlor 0,80 Prozent auf 7.936,75 Punkte. Der marktbreite S&P-500 gab leicht um 0,05 Prozent auf 825,43 Punkte nach. An der Technologiebörse NASDAQ wurde mehrheitlich gekauft. Dabei schoß der Composite-Index um 1,22 Prozent auf 1.494,43 Zähler nach oben. Der NASDAQ 100 legte um 1,31 Prozent auf 1.195,75 Zähler zu.
Die Anteilsscheine der Citigroup kletterten  um 2,82 Prozent auf 3,65 US-Dollar. Die Papiere von Bank of America  trugen mit einem Minus von 8,81 Prozent auf 6,00 US-Dollar die rote Laterne im amerikanischen Leitindex.
Der US-amerikanische Anleihenmarkt hat sich sehr fest präsentiert. Die zehnjährigen Anleihen mit einem Kupon von 3,750 Prozent legten um 1-5/32 auf 108-28/32 zu, ihre Rendite wurde bei 2,71 Prozent gemessen. Für den mit 4,500 Prozent verzinsten Longbond ging es um 2-24/32 auf 118-29/32 nach oben, er rentierte mit 3,47 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte sind leichter aus dem Handel gegangen. Der japanische Leitindex Nikkei-225 büsste 48,47 Zähler auf 7.825,51 Punkte ein. Der marktbreite TOPIX verlor 0,52 Prozent auf 773,79 Punkte.


Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag.


Bankwerte ziehen den DAX in die Tiefe
Datum:   03.02.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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