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BRD, quo vadis? Deutsche Arbeitslosenquote im 2009 mit 8,4 Prozent erwartet

Zürich/Frankfurt/New York/Tokio



Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

ein wunderschöner neuer Tag voller toller Möglichkeiten beginnt und wir widmen zunächst etwas Zeit den gestrigen Wirtschaftsereignissen.
 
Von Seiten der EU-Kommission wurde die Prognose für die Euroraum-Konjunkturentwicklung für das aktuelle Jahr kräftig gesenkt und somit den realwirtschaftlichen Verhältnissen angepasst.
Das Institut rechnet mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 1,9 Prozent. Nota bene: die Herbstprognose sah ein Wachstum in der Höhe von 0,1 Prozent voraus.

Die Bundesregierung sieht im Jahr 2009 ein Abflachen des deutschen Bruttoinlandsprodukt um 2,25 Prozent auf den Bundesbürger zukommen.
Können Sie sich noch an die 5-Prozent-Diskussion im Bezug auf die Arbeitslosigkeit erinnern? Wie diese die Gemüter erhitzt hat? Die Arbeitslosenquote wird von der Regierung für das Jahr 2009 bei durchschnittlich 8,4 Prozent gesehen. Da muten 5 Prozent wie Märchen aus vergangenen Tagen an. Immerhin, dann folgte etwas Entspannung am Abend: die EU lobte das deutsche Konjunkturprogramm, das mit rund 50 Milliarden Euro angesetzt ist.

Für die Produktion im Baugewerbe wurde im Bereich der Eurozone ein Fallen im November um 1,1 Prozent registriert. Zur Ihrer Orientierung: im Monat zuvor betrug die Produktion -0,1 Prozent, im Jahresvergleich wurde ein Absinken der Bauproduktion um 4,7 Prozent nach zuletzt -4,3 Prozent notiert. Hier wurde von -4,0 Prozent wertberichtigt.
Bei der Produktion im Baugewerbe im gesamten Bereich der EU wurde im Berichtsmonat ein Absinken um 1,6 Prozent nach zuletzt 0,5 Prozent notiert. Im Vergleichsmonat des Vorjahres gab die Produktion im Bereich aller EU-Mitglieder um 4,2 Prozent nach zuvor gemessenen -3,9 Prozent nach.


Die deutschen Aktienmärkte haben wie von den meisten Marktkennern erwartet einen schwachen Start in die neue Woche hingelegt. Der deutsche Leitindex verlor 1,15 Prozent auf 4.316,14 Zähler. Der MDAX mittelgroßer Werte büsste 1,56 Prozent auf 4.999,88 Punkte ein. Der TecDAX gab um 0,70 Prozent auf 467,88 Zähler nach.
Wie bereits letzte Woche so wurden auch gestern Banktitel auf die Wagschale der weiteren DAX-Entwicklung geworfen. Die Wertpapiere der Postbank trugen mit einem Verlust in Höhe von 13,29 Prozent auf 7,50 Euro die rote Laterne im deutschen Leitindex.
Aber auch den Aktionären der Deutschen Bank ging es zum Börsenschluss nicht besonders gut, denn hier drückten Verluste von 10,59 Prozent auf 17,90 Euro auf das Gemüt der erfolgsverwöhnten Anleger.
Neues aus der Pennystock-Sparte im DAX: Infineon Technologies konnten sich um 15,60 Prozent auf 0,815 Euro erholen.
Für die Ludwigshafener BASF ging es um 4,55 Prozent auf 22,68 Euro nach unten. Ein solider Wert, der sich im Zuge der Globalisierung seinen Platz in der Welt finden wird müssen.
Die EUREX/Renten-Futures wurden gestern massiv durch die Aussagen der britischen Regierung gedrückt, diese werde das Angebot an Staatsanleihen, den Gilts, erhöhen.
 
Die US-amerikanischen Aktienmärkte sind gestern wegen dem Feiertag (Martin-Luther-King) in New York geschlossen geblieben. 

Nippons Aktienmärkte haben sich sehr schwach gezeigt. Der Leitindex Nikkei 225 verlor 191.06 Zähler oder 2.3 Prozent auf 8,065.79 Punkte. Der marktbreite Topix büsste 12.70 Zähler oder 1.6 Prozent auf 805.03 Punkte.


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Das
Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. 


BRD, quo vadis? Deutsche Arbeitslosenquote im 2009 mit 8,4 Prozent erwartet
Datum:   20.01.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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