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Bund zieht weiter an

Zürich/Frankfurt/New York/Tokio



Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

wir starten frisch und ausgeruht in den letzten Handelstag dieser Woche. Wie gewohnt erfolgt zunächst ein Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor wir uns gemeinsam den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten zuwenden.  


Für die US-amerikanischen Erzeugerpreise ist im April ein Anstieg um 0,3 Prozent gemeldet worden. Im Vorfeld wurde ein Ergebnis im Bereich von 0,1 Prozent erwartet, nachdem im Vormonat die Preise der Erzeuger um 1,2 Prozent gesunken waren.
Dabei kletterte die Kernrate der US-Produzentenpreise um 0,1 Prozent. Hier hatte man im Vorfeld auf ein Plus von bis zu 0,1 Prozent nach zuvor noch plus minus 0,0 Prozent spekuliert.

Bei der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den Vereinigten Staaten ein Klettern auf 637.000 verbucht worden. Im Vorfeld der Bekanntgabe wurden 580.000 bis 610.000 neue Anträge nach zuvor 605.000 erwartet, wobei hier von 601.000 wertberichtigt worden ist.

Zu den US-amerikanischen Erdgasvorräten, den Nat Gas Inventories: in der letzten Woche wurde ein Rückgang um 95 Bcf auf 2.013 Bcf gemessen, nachdem in der Woche zuvor ein Anstieg der Bestände in den Vereinigten Staaten um 95 Bcf festgestellt worden ist. Nota bene: im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten diese bei 1.516 Bcf notiert.
 

Steigende Notierungen an den deutschen Aktienmärkten: der deutsche Leitindex stieg um 0,23 Prozent auf 4.738,47 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte schloss um 1,81 Prozent fester auf 5.488,62 Zählern. Für den TecDAX ging es um 1,68 Prozent auf 594,26 Stellen nach oben.
Besonders erfreulich fiel der Handelsverlauf bei Stada aus. Die Titel des Pharmakonzerns konnten um 10,10 Prozent auf 16,89 Euro anziehen.
Die Anteilsscheine von Salzgitter verteuerten sich bis zum Handelsende um 5,03 Prozent auf 52,00 Euro. 
Die deutschen Rentenmärkte sind fester aus dem gestrigen Handelstag gegangen. Der Juni-Bund-Kontrakt kletterte um 36 Ticks auf 121,59 Prozent. In einer Tageshandelsspanne zwischen 121,16 Prozent und 121,94 Prozent hatten rund 759.391 Kontrakte die Hände gewechselt.
 
Höhere Schlusskurse sind auch an den US-amerikanischen Aktienmärkten verbucht worden. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average konnte um 0,56 Prozent auf 8.331,32 Punkte klettern. Der marktbreite S&P-500 notierte beim Handelsschluss um 1,04 Prozent höher auf 893,07 Zählern. An der NASDAQ verteuerte sich der Composite-Index um 1,50 Prozent auf 1.689,21 Stellen. Der NASDAQ 100 schaffte bis zum Handelsschluss einen Gewinnzuwachs in Höhe von 1,48 Prozent auf 1.359,67 Punkte.
Dabei kam deutlich Bewegung bei den Anleihenversicherern auf. Die Notierungen von MBIA zogen um 6,50 Prozent auf 6,06 US-Dollar an.
Auch die Bankenwerte hielt sich sehr gut. Für die Anteilsscheine von JPMorgan ging es um deutliche 4,38 Prozent auf 35,54 US-Dollar nach oben. Die Titel der Bank of America zogen um 2,72 Prozent auf 11,31 US-Dollar an.
Die US-amerikanischen Staatsanleihen haben gestern erneut höher geschlossen. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent zogen um 6/32 auf 100-8/32 an, ihre Rendite wurde mit 3,10 Prozent angegeben. Der mit 4,250 Prozent verzinste Longbond konnte 23/32 auf 103-9/32 zulegen, er rentierte mit 4,06 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte haben sich am letzten Handelstag fester präsentiert. Der Leitindex Nikkei 225 legte um 171.29 Punkte oder 1.9 Prozent auf 9,265.02 Zähler zu. Der marktbreite Topix verliess den Handel um 18.99 Punkte teuerer auf 881.65 Stellen.
 

Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag und ein erholsames Wochenende.

Bund zieht weiter an
Datum:   15.05.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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