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Chicago Fed National Activity Index zeigt wenig Besserung an

Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


 Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

wir starten frisch und ausgeruht in einen neuen Handelstag. Lassen Sie uns zunächst etwas Zeit der Betrachtung der gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen widmen.


Für den US-amerikanischen Chicago Fed National Activity Index wurde für den Monat August ein Ergebnis bei -0,9 offen gelegt. Zur Ihrer Orientierung: im Monat davor hatte der Index noch bei -0,56 notiert, hier wurde von -0,74 nach unten wertberichtigt. Ein Blick auf den gleitenden Dreimonatsdurchschnitt, der mit 1,09 angegeben wurde, zeigt, dass die Wirtschaftsaktivität weiterhin unter dem historischen Trend verweilt.

Der EZB-Chef Jean-Claude Trichet hat sich bei der Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss gegen eine Steuer auf die Transaktionen am Finanzmarkt ausgesprochen. Trichet begründete diese Aussage nicht.

 
An den deutschen Aktienmärkten ging es kräftig nach oben. Der Leitindex Dax konnte um 2,78 Prozent auf 5.736,31 Punkte aufwerten und ging somit auf dem neuen Jahreshoch aus dem Handel. Der MDax der mittelgroßen Werte schloss um 2,80 Prozent fester auf 7.351,42 Zählern. Der Index der Technologiewerte TecDax verbesserte sich um 2,27 Prozent auf 755,49 Stellen.
Die Titel von MAN zogen um 1,52 Prozent auf 58,13 Euro an.
Besonders gefragt waren jedoch die defensiven Werte. Die Anteilsscheine von RWE verliessen den Handel um 4,20 Prozent höher auf 64,80 Euro, für Eon ging es um 4,50 Prozent auf 29,48 Euro nach oben.
Die EUREX/Renten-Futures haben leicht schwächer geschlossen. Der Dezember-Bund-Kontrakt verlor 8 Ticks auf 121,59 Prozent. Dabei wurden in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,40 Prozent und 121,91 Prozent rund 551.897 Kontrakte gehandelt. Der Dezember-Bobl gab um 1 Tick auf 115,48 Prozent nach.

Die US-amerikanischen Aktienmärkte sind ebenfalls höher aus dem gestrigen Handel gegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average stand zum Handelsschluss um 1,28 Prozent teuerer auf 9.789,36 Punkten. Der marktbreite S&P-500 zog um 1,78 Prozent auf 1.062,98 Zähler an. An der Nasdaq kletterte der marktbreite Composite-Index um 1,90 Prozent auf 2.130,74 Stellen. Der Nasdaq 100 zog um 1,80 Prozent auf 1.724,59 Punkte an.
Die Aktien von Research in Motion sind um weitere 3,6 Prozent auf 66,44 US-Dollar eingebrochen.
Für Cisco Systems ging es um 4,38 Prozent auf 23,61 US-Dollar nach oben.
An den US-amerikanischen Kreditmärkten wurden bei allen Laufzeiten sinkende Renditen festgehalten. Die fünfjährigen Anleihen kletterten um 3/32 auf 100 5/32, ihre Rendite wurde mit 2,342 Prozent angegeben. Für richtungweisende zehnjährige Anleihen ging es 6/32 auf 102 23/32 nach oben, sie rentierten mit 3,297 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren notierten um 24/32 höher auf 107 28/32, ihre Rendite wurde mit 4,043 Prozent festgehalten.
 
Die japanischen Aktienmärkte präsentieren sich heute morgen fester. Der Leitindex Nikkei-225 notiert zum Beobachtungszeitpunkt auf 10,081.00 Punkten.



Chicago Fed National Activity Index zeigt wenig Besserung an
Datum:   29.09.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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