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Commerzbank-Aktien Verkäufen ausgesetzt, Dell brechen ebenfalls ein
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

wir werfen einen gemeinsamen Blick auf die am vergangenen Freitag gemachten Wirtschaftsmeldungen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.


Für die deutschen Erzeugerpreise ist im September im Vergleich zum Vormonat ein unveränderter Stand publik gemacht worden. Nota bene: im Monat zuvor waren die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent gesunken.
Auf Jahresbasis haben die Erzeugerpreise um 7,6 Prozent nach bereits -7,6 Prozent verloren.

Bezüglich des Auftragseingangs der Industrie wurde in Italien seit dem Jahresbeginn bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Absinken um 27,6 Prozent gemessen. Der Vergleich September 2009- September 2008 lieferte einen Einbruch um 20,4 Prozent.


Vorwiegend schwächer sind die deutschen Aktienmärkte aus dem Freitager Handel hervorgegangen. Der Leitindex Dax büsste 0,68 Prozent auf 5.663,15 Punkte ein, was ein Wochenminus in Höhe von 0,42 Prozent impliziert. Der MDax gab um 0,77 Prozent auf 7.149,85 Zähler nach. Der TecDax konnte um 0,15 Prozent auf 761,84 Stellen klettern.
Nach einer Korrektur des Kurszieles von Seiten der Deutschen Bank haben die Titel von Infineon 3,42 Prozent auf 3,105 Euro verloren.
Die Anteilsscheine von K+S konnten um 2,41 Prozent auf 40,40 Euro anziehen.
Die Papiere der Commerzbank zeigten sich mit einem Minus in Höhe von 3,74 Prozent auf 6,55 Euro stark angeschlagen am Ende des deutschen Leitindex. 
Die EUREX/Rentenfutures haben sich uneinheitlich präsentiert. Der Dezember-Bund-Kontrakt stieg um 23 Ticks auf 122,61 Prozent. Dabei wurde in einer Tageshandelsspanne zwischen 122,21 Prozent und 122,70 Prozent ein Volumen in Höhe von 680.000 Kontrakten umgesetzt. Der Dezember-Bobl büsste 5 Ticks auf 116,15 Prozent ein.

Einheitlich, aber nur leicht schwächer haben die US-amerikanischen Aktienmärkte geschlossen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average gab um 0,14 Prozent auf 10.318,16 Punkte nach, auf Wochenbasis blieb aber ein Erstarken um 0,46 Prozent. Der S&P-500 sank um 0,32 Prozent auf 1.091,38 Zähler. An der Nasdaq verlor der Composite-Index 0,50 Prozent auf 2.146,04 Stellen. Der Nasdaq 100 schloss um 0,50 Prozent leichter auf 1.764,39 Punkten.
Die gegenwärtige Wirtschaftsflaute macht dem US-Computerhersteller weiterhin sehr grosse Sorgen. Die Aktien gerieten am Freitag unter die Räder, am Ende stand ein Einbruch um 9,96 Prozent auf 14,38 US-Dollar auf der Anzeige.
Die Wertpapiere von Merck & Co konnten dagegen um erfreuliche 3,20
Prozent auf 36,46 US-Dollar steigen, hier verfehlte die alte Börsenweisheit Flucht in defensive Werte ihre Wirkung gewiss nicht.
Der US-amerikanische Anleihenmarkt musste Federn lassen. Die zehnjährigen Staatsanleihen mit einem Kupon von 3,375 Prozent verloren 6/32 auf 100-5/32, ihre Rendite wurde mit 3,36 Prozent angegeben. Der mit 4,375 Prozent verzinste Longbond büsste 6/32 auf 101-12/32 ein, er rentierte mit 4,29 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte sind heute wegen einem Feiertag (Arbeitsdank-Tag) geschlossen geblieben.


Commerzbank-Aktien Verkäufen ausgesetzt, Dell brechen ebenfalls ein
Datum:   23.11.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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