Artikel » Handelsinstrumente
DAX erreicht ein neues Hoch
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

wir starten frisch und ausgeruht in einen neuen Handelstag. Lassen Sie uns kurz etwas Zeit den gestern bekannt gegebenen Wirtschaftszahlen widmen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.  


Für den deutschen Einzelhandelsumsatz wurde im Juni gegenüber dem Jahr zuvor ein nominales Absinken um 2,0 Prozent nach zuvor -4,1 Prozent gemessen, wobei hier von -3,2 Prozent wertberichtigt worden war, real gab dieser um 1,6 Prozent nach zuletzt noch -3,7 Prozent nach (wertberichtigt von -2,9 Prozent).
Zieht man den kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Monat zuvor hinzu, so wurde ein nominales Fallen des Umsatz des Einzelhandels um 1,6 Prozent nach zuletzt noch -1,4 Prozent vermerkt. Real wurde ein Rückgang um 1,8 Prozent nach -1,3 Prozent im Monat zuvor verbucht.

Bei dem deutschen Einkaufsmanagerindex wurde für Juli ein Stand von 45,7 ins Buch aufgenommen. Im Vorfeld war der Index mit 45,2 erwartet worden, nachdem das Niveau des Vormonats noch bei 40,9 notiert hatte.

Bezüglich des Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist im vergangenen Monat ein Ergebnis bei 46,3 ins Buch aufgenommen worden, was einer Wertberichtigung der ersten Offenlegung nach oben entspricht. Im Vorfeld war man von einer Bestätigung der Erstschätzung ausgegangen, nachdem im Vormonat der Index bei 42,6 gelegen hatte.

Zum US-amerikanischen ISM Index: dieser ist im Juli bei 48,9 festgehalten worden. Im Vorfeld war er im Bereich von 46,5 erwartet worden, nachdem im Monat zuvor noch 44,8 gemessen worden waren.

Die US-amerikanischen Bauausgaben haben im Juni um 0,3 Prozent zugelegt, ein Rückgang um 0,5 Prozent war nach einer Abnahme um 0,8 Prozent (wertberichtigt von 0,9 Prozent) in der Vorperiode erwartet worden.
 

Die deutschen Aktienmärkte sind sehr fest aus dem gestrigen Handel hervorgegangen. Der Leitindex DAX wertete auf den höchsten Stand seit dem Monat Oktober des vergangenen Jahres auf, nämlich um 1,78 Prozent auf 5.426,85 Punkte. Der MDAX der mittelgrossen Werte verteuerte sich um 2,53 Prozent auf 6.361,43 Zähler. Der TecDAX stand zum Handelsschluss um 1,33 Prozent höher auf 682,16 Stellen.
Für die Titel der Commerzbank wurde ein Zugewinn in Höhe von 5,09 Prozent auf 5,78 Euro ins Buch aufgenommen.
Die Notierungen von Daimler zogen um 3,40 Prozent auf 33,57 Euro an. 
Die deutschen Rentenmärkte sind schwächer aus dem gestrigen Handel gegangen. Der September-Bund-Kontrakt gab um 63 Ticks auf 121,65 Prozent nach. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,44 Prozent und 122,18 Prozent rund 638.656 Kontrakte die Hände gewechselt.

Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben sich sehr fest aus dem gestrigen Handelstag verabschiedet. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average konnte um 1,25 Prozent auf 9.286,56 Punkte zulegen. Der S&P-500 kletterte um 1,53 Prozent auf 1.002,63 Zähler. An der NASDAQ schloss der Composite-Index um 1,52 Prozent fester auf 2.008,61 Stellen. Der NASDAQ 100 wertete um 1,54
Prozent auf 1.628,12 Stellen auf.
Für die Anteilsscheine von Ford Motor ging es um gute 4,12 Prozent auf 8,33 US-Dollar nach oben, nachdem eine Absatzsteigerung verbucht werden konnte.
Alcoa hausierten mit 7,14 Prozent auf 12,60 US-Dollar.
Die US-amerikanischen Kreditmärkte haben sich schwächer präsentiert. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent verloren 1-5/32 auf 95-30/32, ihre Rendite wurde mit 3,62 Prozent ins Buch aufgenommen. Der Longbond sank um 1-20/32 auf 97-17/32, er rentierte mit 4,40 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte präsentieren sich heute morgen zum Beobachtungszeitpunkt leicht im Plus. Der Leitindex Nikkei steht oberhalb der Marke von 10.350,00 Zählern.


Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien, die mit grosser Sorgfalt für Sie erstellt werden. Das Forexone-Team wünscht Ihnen einen angenehmen Handelstag.


 DAX erreicht ein neues Hoch
Datum:   04.08.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
Aufrufe:   503
Druckansicht   druckbare Version anzeigen
weiterempfehlen   Artikel empfehlen
0 Kommentar(e)   Kommentar schreiben