|
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir starten frisch und ausgeruht in einen neuen Handelstag. Zunächst wird ein Blick auf die gestern bekannt gegebenen Wirtschaftszahlen geworfen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.
Für den deutschen Dienstleistungsindex wurde für Juli ein Stand von 48,1 gemessen. Im Vorfeld wurde der Index mit 48,4 nach 48,4 in der ersten Offenlegung erwartet. Nota bene: im Monat zuvor wurde der Index noch mit 45,2 ins Buch aufgenommen.
Bei dem Dienstleistungsindex ist für die Eurozone in der zweiten Veröffentlichung für den Juli ein Ergebnis bei 45,7 publik gemacht worden, womit die offizielle Vorabschätzung von 45,6 nach oben wertberichtigt worden ist. Im Monat zuvor hatte der Dienstleistungsindex noch bei 44,7 notiert.
Zu dem Einzelhandelsumsatz in der Eurozone: dieser konnte im Juni gegenüber dem Monat zuvor in der ersten offiziellen Schätzung um 0,3 Prozent gesteigert werden. Auf Jahresbasis hat der Umsatz im Berichtsmonat um 6,6 Prozent nachgegeben. Im Bereich der gesamten EU wurde im Monatsvergleich ein Klettern um 0,2 Prozent verbucht. Auf das Jahr betrachtet fiel der Umsatz um 6,7 Prozent.
Im vergangenen Monat sank die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den Vereinigten Staaten um 371.000. Im Monat zuvor wurde ein Minus bei 473.000 registriert. Im Vorfeld der Veröffentlichung wurden -350.000 erwartet.
Bezüglich der US-amerikanischen Industrieaufträge ist im Juni ein Klettern um 0,4 Prozent gemessen worden. Die Marktteilnehmer hatten ein Anstieg von 0,5 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die Industrieaufträge um 1,1 Prozent geklettert waren (von 1,2 Prozent wertberichtigt).
Der ISM Non-Manufacturing Index für die USA notiert im Juni bei 46,4. Im Vorfeld wurden 48,0 nach zuvor 47,0 erwartet.
Vorwiegend schwächer haben die deutschen Aktienmärkte den Handel beendet. Der Leitindex DAX büsste 1,18 Prozent auf 5.353,01 Punkte ein. Der MDAX der mittelgrossen Werte zog um 0,81 Prozent auf 6.394,06 Zähler an. Der Technologiewerte-Index TecDAX verlor 1,98 Prozent auf 668,59 Stellen. Die Anteilsscheine von Henkel werteten aufgrund des guten Quartalsberichts um 3,25 Prozent auf 26,34 Euro auf. Die Notierungen von Allianz konnten um 2,63 Prozent auf 74,99 Euro steigen. Der September-Bund-Kontrakt schloss um 31 Ticks leichter auf 121,23 Prozent. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,09 Prozent und 121,86 Prozent rund 821.046 Kontrakte die Hände gewechselt.
Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben den gestrigen Handelstag mit Verlusten beendet. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average verlor 0,42 Prozent auf 9.280,97 Punkte. Der S&P-500 schloss um 0,29 Prozent tiefer auf 1.002,72 Zählern. An der NASDAQ gab der Composite-Index um 0,91 Prozent auf 1.993,05 Stellen nach. Der NASDAQ 100 wertete um 0,86 Prozent auf 1.614,44 Punkte ab. Die Titel der Bank of America zogen um 6,52 Prozent auf 16,66 US-Dollar an. JPMorgan verteuerten sich um 3,90 Prozent auf 41,78 US-Dollar. Die US-amerikanischen Kreditmärkte waren erneut Verkäufern ausgesetzt. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent sackten um 19/32 auf 94-27/32 ab, ihre Rendite lag bei 3,76 Prozent. Der mit 4,250 Prozent verzinste Longbond verlor 1-17/32 auf 94-31/32, er rentierte mit 4,56 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte tendieren heute morgen stärker. Der Leitindex Nikkei-255 notiert zum Beobachtungszeitpunkt um über einen Prozent im Gewinn.
|