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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
zunächst zu den gestern bekannt gegebenen Wirtschaftszahlen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird:
Zu den Eurostat-Ergebnissen: für die Industrie-Erzeugerpreise ist in der Euro-Zone im Juni im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg um 0,3 Prozent nach zuvor 0,0 Prozent (wertberichtigt von -0,2 Prozent) offen gelegt worden. Zieht man den Jahresvergleich hinzu, so haben die Preise der Erzeuger um 6,6 Prozent nach zuvor -5,9 Prozent nachgelassen. In der gesamten EU legten die Industrie-Erzeugerpreise auf Monatsbasis um 0,2 Prozent nach zuvor +/-0,0 Prozent zu. Zieht man den Jahresvergleich in Betracht, so haben die Industrie-Erzeugerpreise einen Fall um 6,7 Prozent nach zuvor -5,5 Prozent erfahren.
Für die persönlichen Auslagen wurde in den Vereinigten Staaten im vergangenen Monat ein Klettern um 0,4 Prozent gemessen. Im Vorfeld wurde ein Rückgang im Bereich von 0,3 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die persönlichen Auslagen um 0,1 Prozent angezogen hatten (von 0,3 Prozent nach unten wertberichtigt).
Bei den persönlichen Einkommen wurde in den USA im Juni ein Fall um 1,3 Prozent ins Buch aufgenommen. Im Vorfeld wurde ein Rückgang um 1,0 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die Einkommen um 1,3 Prozent gestiegen waren, womit von zuvor veröffentlichten +1,4 Prozent nach unten wertberichtigt worden ist.
Ein sehr kräftiger Anstieg wurde für den US-amerikanischen Index zu den ausstehenden Hausverkäufen im Juni verbucht, nämlich um satte 3,6 Prozent statt den erwarteten 0,3 Prozent. Zur Ihrer Orientierung: im Monat zuvor war der Index bei wertberichtigten 0.8 Prozent gemessen worden.
Die deutschen Aktienmärkte waren von leicht nachgebenden Notierungen gekennzeichnet. Der Leitindex DAX büsste 0,18 Prozent auf 5.417,02 Punkte ein. Für den MDAX ging es um 0,29 Prozent auf 6.342,71 Zähler nach unten. Der TecDAX gab um 0,01 Prozent auf 682,08 Stellen nach. Die Anteilsscheine von Münchener Rück sackten um 2,21 Prozent auf 102,40 Euro nach unten. Anders dagegen die Stimmung bei Allianz, dessen Wertpapiere um kräftige 3,63 Prozent auf 73,07 Euro zulegen konnten. Der September-Bund-Kontrakt verlor 11 Ticks auf 121,54 Prozent. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,46 Prozent und 122,01 Prozent rund 634.134 Kontrakte die Hände gewechselt.
Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben erneut sehr fest geschlossen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average konnte um 0,36 Prozent auf 9.320,19 Punkte anziehen. Der S&P-500 kletterte um 0,30 Prozent auf 1.005,65 Zähler. An der NASDAQ zog der Composite-Index um 0,13 Prozent auf 2.011,31 Stellen an. Der NASDAQ 100 rückte um 0,02 Prozent auf 1.628,49 Punkte vor. Die Notierungen von Dell verliessen den Handel um 0,74 Prozent höher auf 13,70 US-Dollar. Eastman Kodak reagierten mit Zugewinnen in Höhe von 23,93 Prozent auf 4,04 US-Dollar auf das gestrige Börsenumfeld. Die US-amerikanischen Kreditmärkte wurden von den gut aufgefassten Daten bezüglich des Immobilienmarktes belastet. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent büssten 11/32 auf 95-16/32 ein, ihre Rendite lag bei 3,68 Prozent. Der mit 4,250 Prozent verzinste Longbond verlor 28/32 auf 96-19/32, er rentierte mit 4,46 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte zeigten sich im heutigen Handel schwächer. Der Leitindex verlor 1,2 Prozent auf 10.252 Punkte. Der marktbreite Topix büsste ein Prozent 949 Zähler ein.
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