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Ifo erneut aufgehellt, Weltbank nimmt den Bullen den Wind aus den Segeln

Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

lassen Sie uns gemeinsam einen kurzen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen bevor wir mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortfahren.


Für den ifo Geschäftsklimaindex in der Bundesrepublik Deutschland wurde für den Juni ein Stand bei 85,9 festgehalten. Zur Ihrer Orientierung: im Monat zuvor hatte der Index noch bei 84,2 notiert, im Vorfeld der Veröffentlichung war er im Bereich von 85 erwartet worden.

Der Index, der die Geschäftslage wiedergibt, ist bei 82,4 nach zuvor 82,5 und im Vorfeld anvisierten 83,1 bekannt gegeben worden. Der Index, der die Geschäftserwartung abbildet, wurde bei 89,5 nach 86,0 im Vormonat dargelegt. Erwartet wurde dieser im Bereich von 87.

Die Senkung der Konjunkturprognose von Seiten der Weltbank hat die Hoffnungen der Händler auf eine baldige Erholung der Wirtschaft abschwächen lassen.


Sehr starke Verluste haben sich bis zum Handelsschluss an den deutschen Aktienmärkten eingestellt. Der Leitindex ging mit Abschlägen in Höhe von 3,02 Prozent auf 4.693,40 Punkten aus dem gestrigen Handel. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um ebenfalls starke 3,49 Prozent auf 5.485,20 Zähler in den Keller. Der TecDAX verlor 3,74 Prozent auf 590,39 Stellen.
Gravierend sind die Verluste bei der Deutschen Bank ausgefallen, hier standen zum Handelsschluss minus 6,79 Prozent auf den Anzeigetafeln, die Papiere haben somit zum Börsenschluss auf 40,695 Euro notiert.
Für die Anteilsscheine von Lufthansa, die sich mit minus 2,73 Prozent bei 8,55 Euro aus dem gestrigen Tag verabschiedet haben, war die Luft auch sehr dünn.  
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir kommen zu den deutschen Rentenmärkten. Der September-Bund-Kontrakt zog um 40 Ticks auf 120,25 Prozent an. Rund 551.917 Kontrakte haben dabei in einer Tageshandelsspanne zwischen 119,63 Prozent und 120,30 Prozent die Hände gewechselt.
 
Ebenfalls sehr schwach sah es an den US-amerikanischen Aktienmärkten aus. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 2,35 Prozent auf 8.339,01 Punkte. Der S&P-500-Index schloss um 3,06 Prozent leichter auf 893,04 Zählern. An der NASDAQ notierte der Composite-Index zum Börsenschluss um 3,35 Prozent schwächer auf 1.766,19 Stellen. Der Auswahlindex NASDAQ 100 büsste 3,03 Prozent auf 1.426,61 Punkte ein.
Die Anteilsscheine der Ölindustrie waren sehr starkem Druck ausgesetzt, dabei standen ConocoPhillips mit einem Minus in Höhe von 5,91 Prozent auf 40,43 US-Dollar auf sehr schwachen Beinen im gestrigen Tagesverlauf.
Alcoa haben 8,91 Prozent auf 10,02 US-Dollar eingebüsst.
Die US-amerikanischen Staatsanleihenmärkte haben höher tendiert. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent konnten um 20/32 auf 95-7/32 zulegen, ihnen wurde eine Rendite in Höhe von 3,70 Prozent zugesprochen. Der mit 4,250 Prozent versehene Longbond kletterte um 26/32 auf 96-20/32, er hatte mit 4,46 Prozent rentiert.

Die japanischen Aktienmärkte notieren heute morgen deutlich schwächer. Insbesondere die schwachen Automobilwerte stehen dabei im Vordergrund.  


Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. 


Ifo erneut aufgehellt, Weltbank nimmt den Bullen den Wind aus den Segeln
Datum:   23.06.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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