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Ifo sagt eine Schrumpfung der Weltwirtschaft voraus
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

zunächst zu den gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor es mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten weitergeht:


Der für den nächsten Monat ermittelte GfK Konsumklimaindex wurde mit 2,9 nach wertberichtigten 2,6 Zählern im Vormonat angegeben.
Der Konjunkturerwartungsindex konnte im Berichtsmonat um 5,7 Punkte auf -22,6 zulegen. Der Index für die Einkommenserwartung notiert bei -3,3 Punkten. Die Anschaffungsneigung konnte sich auf 14,5 von 12,5 Punkten verbessern.

Für den deutschen Dienstleistungsindex wurde für Juni in der ersten Bekanntgabe ein Stand von 44,3 angegeben, erwartet wurden 46, nach 45,2 im Monat zuvor.

Bei dem deutschen Einkaufsmanagerindex wurden in der ersten Bekanntgabe für den Monat Juni im verarbeitenden Gewerbe 40,5 nach zuvor 45,2 verbucht. Im Vorfeld wurden 40,9 angegeben.

Für den Einkaufsmanagerindex für die Eurozone sind in der ersten Bekanntgabe für den Monat Juni im verarbeitenden Gewerbe 42,2 angegeben worden. Im Vorfeld wurden 42 erwartet.

Bezüglich des Einkaufsmanagerindex für die Dienstleistungen sind in der vorläufigen Ausgabe 44,5 angegeben worden, erwartet wurden 45,6.

Zu dem Einkaufsmanagerindex für die Eurozone: dieser ist in der ersten Offenlegung für den Juni bei 44,4 angegeben worden.

Ergebnisse des ifo Instituts: dieses sieht für das Bruttoinlandsprodukt der gesamten Welt im Jahr 2009 -1,8 Prozent. Die Prognose für das Jahr 2010 ist mit + 2 Prozent angegeben worden.

Für die Zahl der US-amerikanischen Hausverkäufe ist im Monat Mai ein Anstieg auf 4,77 Mio. festgestellt worden, gerechnet wurde mit 4,83 Mio., nachdem im Vormonat 4,66 Mio. Häuser veräussert worden sind.


Leichte Zugewinne konnten an den deutschen Aktienmärkten verbucht werden. Der Leitindex verteuerte sich um 0,29 Prozent auf 4.707,15 Punkte. Der MDAX schloss nahezu unverändert um 0,01 Prozent höher auf 5.485,66 Zählern. Der TecDAX erklomm 0,76 Prozent auf 594,88 Stellen.
Die Anteilsscheine von Salzgitter werteten um 3,77 Prozent auf 59,96 Euro auf.
Die Notierungen von Lufthansa hielten sich mit einem Zugewinn in Höhe von 0,18 Prozent auf 8,570 Euro recht gut. 
Die deutschen Rentenmärkte haben leichter geschlossen. Der September-Bund-Kontrakt gab bis zum Handelsschluss um 7 Ticks auf 120,18 Prozent nach. Dabei haben rund 688.619 Kontrakte in einer Tageshandelsspanne zwischen 119,85 Prozent und 120,32 Prozent die Hände gewechselt.
 
Richtungslosigkeit an den US-amerikanischen Aktienmärkten: der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,19 Prozent auf 8.322,91 Punkte. Der S&P-500 konnte um 0,23 Prozent auf 895,10 Stellen zulegen. An der NASDAQ ging es für den Composite um 0,07 Prozent auf 1.764,92 Zähler nach unten. Der NASDAQ 100 rutschte um 0,15 Prozent auf 1.424,46 Stellen ab.
Die US-amerikanischen Staatsanleihenmärkte haben sich fester entwickelt. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent kletterten um 10/32 auf 95-23/32, ihre Rendite lag bei 3,64 Prozent. Der mit 4,250 Prozent versehene Longbond stieg um 1-5/32 auf 98-1/32, er rentierte mit 4,37 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte notieren heute morgen zum Beobachtungszeitpunkt etwas fester.  


Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. 


Ifo sagt eine Schrumpfung der Weltwirtschaft voraus
Datum:   24.06.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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