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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
zunächst zu den gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird:
für den deutschen Einkaufsmanagerindex wurde für Oktober ein Stand von 51,0 in die Bücher aufgenommen. Im Vorfeld wurde der Index bei 51,1 erwartet, nachdem im Vormonat 49,6 festgehalten worden waren.
Bei dem Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist im Oktober ein Ergebnis bei 50,7 berechnet worden, was die erste Veröffentlichung bekräftigt hat. Damit wurde im Vorfeld gerechnet. Zur Ihrer Orientierung: im Monat zuvor stand der Index bei 49,3.
Bezüglich des US-amerikanischen ISM Index wurde im Oktober ein Stand von 55,7 festgehalten. Dieser wurde im Vorfeld im Bereich von 53 bis 54 erwartet, nachdem im Monat zuvor 52,6 Punkte verbucht worden sind. Es handelt sich hierbei um das höchste Niveau seit dem April 2006.
Hinsichtlich der US-amerikanischen Bauausgaben wurde im September ein Steigen um 0,8 Prozent gemessen. Im Vorfeld wurde ein Rückgang im Bereich von -0,2 bis -0,5 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor ein Rückgang der Bauausgaben um 0,1 Prozent wahrgenommen worden ist. Der Wert des Vormonats wurde von zuvor offen gelegten 0,8 Prozent nach unten wertberichtigt.
Der US-amerikanische Index, der die anstehenden Hausverkäufe angibt, ist im Monat September um 6,1 Prozent auf 110,1 gesunken. Im Vorfeld wurde ein Ergebnis im Bereich von -0,1 bis +1,2 Prozent erwartet worden, nachdem im Monat zuvor der Index bei wertberichtigten 103,8 notiert hatte.
Die deutschen Aktienmärkte haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Der Leitindex Dax wertete um 0,29 Prozent auf 5.430,82 Punkte auf. Der MDax der mittelgrossen Werte konnte um 0,52 Prozent auf 6.767,13 Zähler zulegen. Der TecDax sank um 0,64 Prozent auf 722,67 Stellen. Die Anteilsscheine der Commerzbank haben um 1,27 Prozent auf 7,19 Euro angezogen. Für die Aktien von Adidas ging es um 3,81 Prozent auf 32,70 Euro nach oben. Die EUREX/Renten-Futures sind gestern unter Druck geraten. Der Dezember-Bund-Kontrakt hat um 19 Ticks auf 121,87 Prozent nachgegeben. Dabei wurde in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,77 Prozent und 122,12 Prozent ein Volumen in Höhe von 646.772 Kontrakten umgesetzt. Der Bobl stieg um 1 Tick auf 115,65 Prozent.
Höhere Schlusstände wurden an den US-amerikanischen Aktienmärkten beobachtet. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average kletterte um 0,79 Prozent auf 9.789,44 Punkte. Für den marktbreiten S&P-500 ging es um 0,65 Prozent auf 1.042,88 Zähler nach oben. An der Nasdaq verbesserte sich der Composite-Index um 0,20 Prozent auf 2.049,20 Stellen. Der Nasdaq 100 zog um 0,35 Prozent auf 1.672,91 Punkte an. Die Papiere der CIT Group brachen um nicht minder als 65,28 Prozent auf 0,25 US-Dollar ein. Die US-amerikanischen Anleihenmärkte haben sich leichter gezeigt. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent büssten 10/32 auf 101-22/32 ein, ihre Rendite wurde mit 3,42 Prozent in die Bücher aufgenommen. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond sank um 20/32 auf 104, er rentierte mit 4,26 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte bleiben heute aufgrund eines Feiertages (Tag der Kultur) geschlossen.
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