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| K+S erneut mit Abgaben, Philly überrascht die Händler |
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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir starten frisch und ausgeruht in den letzten Handelstag dieser Woche. Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen bevor wir gemeinsam mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortfahren.
Für die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wurde in den Vereinigten Staaten ein Anstieg auf 608.000 gemeldet. Im Vorfeld wurden 610.000 neue Anträge nach zuvor 605.000 erwartet, wobei hier von 601.000 wertberichtigt worden ist.
Zu den US-amerikanischen Frühindikatoren: diese stiegen im Mai um 1,2 Prozent, erwartet wurde ein Klettern im Bereich von 0,9 Prozent, nachdem im Monat zuvor ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent gemeldet worden ist. Der Vormonatswert wurde somit von 1,0 Prozent nach oben wertberichtigt.
Der Philly Fed Index steht im Juni bei -2,2. Erwartet wurde er bei -17 nach -22.6 im Vormonat. Das kann man als ein überraschend positives Ergebnis werten.
Die Schlusskurse an den deutschen Aktienmärkten zeigten nach oben. Der deutsche Leitindex DAX konnte um 0,78 Prozent auf 4.837,48 Punkte aufwerten, für den MDAX wurde ein Zugewinn in Höhe von 0,50 Prozent auf 5.628,72 Zähler verbucht. Der TecDAX kletterte um 1,22 Prozent auf 610,79 Stellen. Die Anteilsscheine von K+S verloren weitere 2,15 Prozent auf 41,49 Euro und gehörten somit zu dem schlechtesten Wert im deutschen Akteinindex. Die Papiere der Deutschen Telekom verteuerten sich indes um 2,89 Prozent auf 8,365 Euro. Schwächer haben sich die deutschen Rentenmärkte am gestrigen Handelstag präsentiert. Der September-Bund-Kontrakt büsste 62 Ticks auf 119,13 Prozent ein. Dabei wechselten in einer als enger anzusehenden Tageshandelsspanne zwischen 119,05 Prozent und 119,87 Prozent rund 715.874 Kontrakte die Hände. Der BOBL verlor 27 Ticks auf 114,30 Prozent. Mit einer uneinheitlichen Tendenz sind die US-amerikanischen Aktienmärkte aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average konnte einen Zugewinn in Höhe von 0,69 Prozent auf 8.555,60 Stellen verbuchen. Der breiter gefasste S&P-500 stand zum Handelende um 0,84 Prozent fester auf 918,37 Zählern. An der NASDAQ gab der Composite 0,02 Prozent auf 1.807,72 Punkte ab. Der NASDAQ 100 schloss um 0,14 Prozent leichter auf 1.453,80 Stellen. Im Interesse der Händler war das Aufwerten der Finanzwerte. Die Aktien von Morgan Stanley verteuerten sich um 2,00 Prozent auf 28,03 US-Dollar. Aber auch American International Group mit einem Zugewinn in Höhe von 5,00 Prozent auf 1,47 US-Dollar waren nicht die schlechteste Handelentscheidung, die man gestern treffen konnte. Starke Verluste an den US-amerikanischen Staatsanleihenmärkten: die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent gaben um einen Punkt auf 94-11/32 nach, ihre Rendite wurde bei 3,81 verbucht. Der mit 4,250 Prozent verzinste Longbond schloss um 1-11/32 leichter auf 94-12/32, er rentierte mit 4,60 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte tendieren heute morgen fester. Den Grund hierfür sehen die Händler in dem Uprating einiger japanischen Banken durch Goldman. Der Leitindex Nikkei-225 steht zum Beobachtungszeitpunkt etwa 0,8 Prozentpunkte im Plus.
Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag und ein schönes und erholsames Wochenende.
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| Datum: |
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19.06.2009 |
| Autor: |
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Slavisa Dosenovic |
| Aufrufe: |
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531 |
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