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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
wir starten frisch und ausgeruht in eine neuen Handelstag. Lassen Sie uns gemeinsam einen kurzen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen bevor wir uns den Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten widmen.
Der Index der ausstehenden US-Hausverkäufe (Pending Home Sales) ist im April überraschend um 6,3 Prozent auf 88,2 Punkte geklettert, womit das höchste Niveau seit sechs Monaten verzeichnet wurde. Zieht man jedoch den Jahresvergleich hinzu, so liegt der Index um 13,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Der National Association of Realtors-Chefökonom Lawrence Yun hob hervor, der Markt sei von Schnäppchenjägern durchdrungen, die besonders in Regionen, in denen zweistellige Preisrückgänge verzeichnet wurden, aktiv sind.
Die amerikanischen Equitymärkte haben uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones Industrial konnte um 0,58 Prozent auf 12.280,32 Punkte klettern. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 0,08 Prozent auf 1.361,76 Punkte. Der Composite-Index gab um 0,61 Prozent auf 2.459,50 Punkte nach. Der NASDAQ 100 verlor 0,54 Prozent auf 1.979,71 Punkte. Die Anteilsscheine von Lehman gaben nach enttäuschenden Quartalszahlen 8,70 Prozent auf 29,48 Dollar ab. Die Papiere von Alcoa verteuerten sich um 7,52 Prozent auf 42,17 Dollar. Honeywell stiegen um 1,44 Prozent auf 54,79 Dollar. Zweijährige Anleihen gaben 21/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte nach, sie rentierten mit 2,715 Prozent. Fünfjährige Anleihen büssten 31/32 Punkte auf 100 16/32 Punkte ein, ihre Rendite lag bei 3,390 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen verloren 21/32 Punkte auf 99 1/32 Punkte, sie hatten eine Rendite von 3,992 Prozent.
Die deutschen Aktienmärkte haben sich uneinheitlich aus dem Handel verabschiedet. Der DAX konnte um 0,17 Prozent auf 6.815,63 Punkte klettern. In Dax-Titeln auf Xetra wurden rund 135,3 Mio. Aktien im Wert von rund 4,74 Mrd. Euro umgesetzt. Der MDAX gab um 1,13 Prozent auf 9.568,49 Punkte nach. Der TecDAX verlor 1,48 Prozent auf 838,08 Punkte. Die Anteilsscheine von MAN verbilligten sich nach einer Herabstufung von Seiten der UBS um 4,05 Prozent auf 86,78 Euro. Die Papiere von Volkswagen konnten dagegen um 2,55 Prozent auf 175,63 Euro klettern. Der September-Kontrakt auf den Bund-Future gab um 66 Ticks auf 111,42 Prozent nach. In einer Tageshandelsspanne zwischen 111,20 und 113,29 Prozent wurden 1.694.449 Kontrakte umgesetzt. Der September-Kontrakt auf den BOBL-Future gab 20 Ticks auf 106,32 Prozent nach.
Nippons Börsen zeigen sich heute morgen zum Beobachtungszeitraum im roten Bereich.
Der Juli-Kontrakt im Crude Oil hat gestern $4.19 oder 3 Prozent auf $134.35 abgegeben.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, richten Sie ihr Augenmerk bitte auf folgende Uhrzeiten, wenn die Bekanntgaben wichtiger Wirtschaftsdaten stattfinden:
10:30 Uhr MEZ: Um 10:30 Uhr findet die Veröffentlichung der Zahlen zum britischen Hauspreisindex (House Price Index) für April 2008 statt.
14:30 Uhr: Der Wirtschaftstag wird durch die Offenlegung der US-amerikanischen Handelsbilanz (International Trade) für April 2008 abgerundet. Die Marktteilnehmer erwarten das US-amerikanische Handelsdefizit in einem Bereich von 59,5 bis 60 Mrd. US-Dollar.
Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag.
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