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Leichte Erholungswelle in amerikanischen Aktienmärkten
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio

 
 Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir starten frisch und ausgeruht in einen neuen Handelstag. Lassen Sie uns gemeinsam einen kurzen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen.

Das öffentliche Defizit in der Euro-Zone liegt im Jahr 2006 bei 1,5 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Zuvor waren 1,6 % vermeldet worden. Im Jahr 2005 hatte das Defizit noch 2,5 % des BIP betragen. Die Verschuldung ist damit auf 68,6 % des BIP gesunken nach 70,3 % im Jahr zuvor.
Im Bereich aller EU Mitglieder liegt das öffentliche Defizit bei 1,6 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP) nachdem 2,4 % im Vorjahr veröffentlich worden sind. Hier hatte die Erstmeldung auf 1,7 % für 2006 gelautet. Die Verschuldung ist gleichzeitig auf 61,4 % des BIP zurückgegangen nach noch 62,7 % in 2005.

Der US-amerikanische Chicago Fed National Activity Index notiert für den Monat September bei -0,45. Im Monat zuvor hatte er noch bei -0,68 gestanden. Damit wurde der Vormonatswert von -0,57 nach unten revidiert.


Der Handelsverlauf in den Vereinigten Staaten war von einer leichten Erholungswelle geprägt. S&P 500 schloss 5.70 Zähler fester bei 1506.33 Punkten. Dow Jones Industrial ging um 44.95 Zähler höher bei 13566.97 Punkten aus dem Handel hervor. Die Technologiebörse Nasdaq verabschiedete sich mit einem deutlichen Plus von 28.77 Zählern bei 2753.93 Punkten vom Handelstag. Die Papiere von Apple stiegen um 2,3 Prozent auf 174,36 Dollar und erreichten somit ein Rekordhoch. In Deutschland startet das iPhone am 9. November, Apple hat dazu eine Partnerschaft mit T-Mobile geschlossen. Die Aktien von Texas Instruments konnten ebenfalls um 0,4 Prozent auf 34,04 Dollar klettern. Exxon Mobil verloren aufgrund des schwächenden Ölpreises 1,3 Prozent auf 90,91 Dollar. Zehnjährige Anleihen verloren 4/32 auf 102-22/32, ihre Rendite lag bei 4,41 Prozent. Der Longbond schloss unverändert bei 105, er rentierte mit 4,69 Prozent.

Der deutsche Aktienindex gab um 1,1 Prozent auf 7 795 Zähler nach. Die Papiere von Daimler verloren 2,9 Prozent auf 71,79 Euro. Der Grund hierfür waren Gerüchte über enttäuschende Quartalszahlen. Im Extrempunkt notierten Commerzbank 6 Prozent schwächer, der Wert schloss dann um 2,9 Prozent leichter bei 29,26 Euro. Der Dax eröffnete 0,6 Prozent höher bei 7841 Punkten. Der Bund-Future wird in einer Tagesspanne zwischen 113,42 und 114,05 Punkten
Punkten erwartet.

Nippons Börsen konnten sich leicht erholen. Nikkei-225-Index ging um 12.11 Zähler oder 0.1 Prozent höher bei 16,450.58 Punkten aus dem Handel hervor. Der breiter gefasste Topix gewann 7.48 Zähler oder 0.5 Prozent auf 1,570.55 Punkte. Hitachi stiegen um 1 Yen oder 0.1 Prozent auf 735 Yen. Fujitsu kletterten um 25 Yen oder 3.1 Prozent auf 841 Yen. Astellas Pharma Inc. verloren 40 Yen oder 0.8 Prozent auf 5,080 Yen. Shiseido gaben um 30 Yen oder 1.2 Prozent auf 2,520 Yen nach.

 
Der Dezember-Kontrakt des Crude Oil verlor im Tagesverlauf 93 Cents oder 1.1 Prozent auf $86.02. Bitte beachten Sie, dass der November-Kontrakt gestern ausgelaufen ist.


Sehr geehrte Leserinnen und Leser, richten Sie ihr Augenmerk bitte auf folgende Uhrzeiten, wenn die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten erfolgt:
 
11.00 Uhr MEZ: Hier erfolgt die Veröffentlichung der Zahlen zu den europäischen Auftragseingängen in der Industrie für August 2007.

14.30 Uhr: Der Tag wird durch die Bekanntgabe der Zahlen zum US-amerikanischen State Street Investor Confidence Index für Oktober 2007 abgerundet.


Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien für den heutigen Tag, die wir mit bestem Fachwissen und Expertise für Sie erstellen.  http://www.termintrader.com/article_1197.html



Leichte Erholungswelle in amerikanischen Aktienmärkten
Datum:   23.10.2007
Autor:   Slavisa Dosenovic
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