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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir starten frisch und ausgeruht in den letzten Handelstag dieser Woche. Lassen Sie uns zunächst etwas Zeit den gestern bekannt gegebenen Wirtschaftsmeldungen widmen bevor wir mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortfahren.
Die Schwedische Reichsbank hat die Zinsen unverändert bei 0,25 Prozent belassen.
Für den deutschen Dienstleistungsindex ist für August ein Ergebnis bei 53,8 gemessen worden. Im Vorfeld wurde der Index bei 54,1 nach schon zuvor 54,1 erwartet. Nota bene: im Monat zuvor hatte dieser noch bei 48,1 notiert.
Bei dem Dienstleistungsindex im Bereich der Eurozone ist in der zweiten Veröffentlichung für den vergangenen Monat ein Stand von 49,9 errechnet worden, womit die offizielle Vorabschätzung von 49,5 nach oben wertberichtigt worden ist. Im Monat zuvor waren hier noch 45,7 publik gemacht worden.
Bezüglich des Einzelhandelsumsatzes in der Eurozone ist im Monat Juli gegenüber dem vorangehenden Monat in der ersten offiziellen Schätzung ein Absinken um 0,2 Prozent verbucht worden. Auf Jahresbasis hat der Umsatz des Einzelhandels in der Eurozone im Berichtsmonat 1,8 Prozent eingebüsst. Im Bereich der gesamten EU konnte der Umsatz auf Monatssicht um 0,2 Prozent klettern. Im Jahresvergleich hat der Einzelhandelsumsatz um 0,9 Prozent nachgegeben.
Der Leitzins wurde von der Europäischen Zentralbank erwartungsgemäß unverändert bei 1,0 Prozent belassen.
Zum US-amerikanischen ISM Non-Manufacturing Index: dieser ist für Juli mit 48,4 Prozent in die Bücher aufgenommen worden. Die Marktteilnehmer hatten im Vorfeld auf ein Ergebnis von 48,0 Prozent nach zuvor offen gelegten 46,4 Prozent spekuliert.
In der vergangenen Woche wurde für die US-amerikanischen Erdgasvorräte, die Nat Gas Inventories ein Klettern um 65 Bcf auf 3.323 Bcf gemessen. Bereits in der Vorwoche wurde für die Bestände ein Anstieg in Höhe von 54 Bcf notiert. Diese hatten in der Vergleichsperiode des Vorjahres bei 2,834 Bcf gestanden.
Die deutschen Aktienmärkte haben sich im gestrigen Handel uneinheitlich präsentiert. Der Leitindex Dax verlor 0,35 Prozent auf 5.301,42 Punkte. Der MDax konnte um 1,95 Prozent auf 6.650,34 Zähler aufwerten. Der TecDax kletterte um 1,65 Prozent auf 685,62 Stellen. Die Titel von BASF brachen um 3,68 Prozent auf 34,58 Euro ein. Die Aktien von ThyssenKrupp verteuerten sich um 2,59 Prozent auf 22,98 Euro. Der September-Bund-Kontrakt verlor 28 Ticks auf 122,77 Prozent. Dabei wurden in einer engeren Tageshandelsspanne zwischen 122,52 Prozent und 122,91 Prozent rund 746.431 Kontrakte umgesetzt. Für den September-Bobl ging es um 7 Ticks auf 116,62 Prozent nach unten.
Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben gestern angezogen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average kletterte um 0,69 Prozent auf 9.344,61 Punkte. Der S&P-500 konnte um 0,85 Prozent auf 1.003,24 Zähler steigen. An der Nasdaq ging es für den Composite-Index um 0,82 Prozent auf 1.983,20 Stellen nach oben. Der Nasdaq 100 schloss um 0,73 Prozent fester auf 1.605,98 Punkten. Für die Anteilsscheine von Sun läutete die Schlussglocke eine Verbilligung in Höhe von 1,82 Prozent auf 9,15 US-Dollar ein. Die Notierungen von Oracle hielten sich mit einem Verlust in Höhe von 0,96 Prozent auf 21,56 US-Dollar etwas besser im gestrigen Handel. Die US-amerikanischen Kreditmärkte sind mit leichten Abgaben aus dem Handel gegangen. Die zehnjährigen Anleihen verloren 9/32 auf 102-12/32, ihre Rendite lag bei 3,34 Prozent. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond gab um 20/32 auf 105-27/32 nach, er rentierte mit 4,16 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte präsentieren sich heute morgen MEZ erneut schwächer. Der Leitindex Nikkei-225 ist zum Beobachtungszeitpunkt unter die Marke von 10,200.00 Punkten gerutscht.
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