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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir widmen einen kurzen Blick den am vergangenen Freitag veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.
Für die persönlichen Auslagen wurde in den Vereinigten Staaten im Mai ein Anstieg um 0,3 Prozent gemessen. Bitte bedenken Sie, dass hier im Vorfeld ein Anstieg im Bereich von 0,4 Prozent erwartet wurde, nachdem im Monat zuvor die persönlichen Auslagen unverändert geblieben waren. Der Vormonatswert ist von -0,1 Prozent nach oben wertberichtigt worden.
Bei den persönlichen Einkommen, ebenfalls in den Vereinigten Staaten, wurde im Mai ein Klettern um 1,4 Prozent verbucht. Im Vorfeld war ein Anstieg um 0,3 Prozent erwartet worden, nachdem im Monat zuvor die Einkommen um 0,7 Prozent gestiegen waren. Der Vormonatswert ist von +0,5 Prozent nach oben wertberichtigt worden.
Zum endgültigen Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan: dieser steht im Juni bei 70,8 nach 68,7. Im Vormonat wurde der Index bei 69 ins Buch aufgenommen.
Recht uneinheitlicher und nach Aussagen von Händlern lustloser Handel ist an den deutschen Aktienmärkten festgehalten werden. Der deutsche Leitindex verlor 0,50 Prozent auf 4.776,47 Punkte. Der MDAX der mittelgroßen Werte konnte um 0,96 Prozent auf 5.675,82 Zähler zulegen. Der Index der Technologiewerte TecDAX verliess den Handel um 0,54 Prozent leichter auf 612,57 Stellen. Die Anteilsscheine von Volkswagen konnten einen Zugewinn in Höhe von 2,85 Prozent auf 249,40 Euro verbuchen. Für die Aktien von K+S ging es um 2,41 Prozent auf 40,01 Euro nach unten. An den deutschen Rentenmärkten ging es ebenfalls sehr gemächlich zu. Der September-Bund-Kontrakt kletterte um 23 Ticks auf 121,01 Prozent. Dabei wurden in einer Tageshandelsspanne zwischen 120,45 Prozent und 121,09 Prozent rund 498.158 Kontrakte von Besitzer zu Besitzer gereicht. An den US-amerikanischen Aktienmärkten wurden gleichfalls uneinheitliche Schlussstände bekannt gegeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial büsste 0,40 Prozent auf 8.438,39 Punkte ein. Der S&P-500 gab um 0,15 Prozent auf 918,90 Stellen nach. Die Composite verliess den Handel um 0,47 Prozent fester auf 1.838,22 Zählern. Der NASDAQ 100 schloss um 0,30 Prozent höher auf 1.480,20 Punkten. Kursverluste bei Boeing: der Wert sackte um 1,53 Prozent auf 41,88 US-Dollar ab. Die Notierungen von Potash gaben um 0,46 Prozent auf 93,09 US-Dollar nach. Für die US-amerikanischen Staatsanleihenmärkte standen die Zeichen in Richtung Norden. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent stiegen um 9/32 auf 96-27/32, ihre Rendite stand dabei bei 3,51 Prozent. Der mit 4,250 Prozent versehene Longbond erhöhte sich um 17/32 auf 99-4/32, er rentierte mit 4,30 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte tendieren heute morgen deutlich schwächer. Händler machen vor allem Verluste bei den großen japanischen Brokern dafür verantwortlich.
Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien, die mit Sorgfalt für Sie erstellt werden.
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