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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir starten frisch und ausgeruht in einen neuen Handelstag. Lassen Sie uns zunächst wie gewohnt einen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen bevor wir uns gemeinsam den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten widmen.
Für die Erzeugerpreise der Industrie ist in der Euro-Zone im Monat März im Vergleich zum Vormonat ein Absinken um 0,7 Prozent nach zuvor -0,4 Prozent gemeldet worden. Zieht man den Jahresvergleich hinzu, so wurde für die Preise der Erzeuger ein Fallen um 3,1 Prozent nach zuvor -1,7 Prozent registriert. Die Betrachtung der gesamten EU: hier haben die Erzeugerpreise im Monatsvergleich 0,8 Prozent nach zuvor 0,3 Prozent eingebüsst. Zieht man den Jahresvergleich in Betracht, so haben die Preise der Erzeuger 2,3 Prozent nach zuvor 0,7 Prozent eingebüsst.
Ein deutlicher Anstieg konnte bei dem US-amerikanischen ISM Non-Manufacturing Index für März mit 43,7 Punkten verbucht werden. Im Vorfeld hatte man mit einem Ergebnis im Bereich von 42,0 nach zuvor 40,8 gerechnet.
Ein neuer Skandal macht der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Nach Aussagen von Medienberichten soll der Nutzfahrzeughersteller MAN im Zeitraum 2002 und 2005 den Verkauf von Fahrzeugen mit versteckten Provisionen angekurbelt haben.
Uneinheitliche Tendenz hat gestern den Handel an den deutschen Aktienmärkten geprägt. Der deutsche Leitindex DAX verlor im Tagesverlauf 1,01 Prozent auf 4.853,03 Punkte. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,46 Prozent auf 5.794,08 Zähler nach oben. Der TecDAX kletterte bis zum Handelsschluss auf die Marke von 625,83 Stellen. Für die Anteilsscheine von adidas war es ein tiefroter Tag, diese trugen mit einem Minus in Höhe von 11,19 Prozent auf 26,20 Euro die rote Laterne im deutschen Aktienindex. Anders dagegen gestaltete sich die Lage bei der Deutschen Post, ihre Aktien erwiesen sich mit einem Zugewinn von 6,92 Prozent auf 9,81 Euro als bester DAX-Wert. Die deutschen Renten-Futures haben sich mit einer stärkeren Tendenz entwickelt. Der Juni-Bund-Kontrakt konnte um 17 Ticks auf 122,24 Prozent zulegen. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,83 Prozent und 122,45 Prozent rund 545.802 Kontrakte die Hände gewechselt. Für den BOBL-Future ging es 19 Ticks auf 115,855 Prozent nach oben. An den US-amerikanischen Aktienmärkten wurden dann vor der Veröffentlichung der Stresstests für die US-Banken schon eher Nägel mit Köpfen gemacht. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average büsste 0,19 Prozent auf 8.410,65 Punkte ein. Der S&P-500 verabschiedete sich um 0,38 Prozent schwächer auf 903,80 Zählern aus dem Handel. An der Technologiebörse NASDAQ ging es für den Composite-Index um 0,54 Prozent auf 1.754,12 Stellen nach unten. Der NASDAQ 100 verlor 0,29 Prozent auf 1.423,81 Punkte. Deutliche Nachfrage bestimmte den Handel von den Bankenwerten. Die Titel der Citigroup konnten sich um 3,44 Prozent auf 3,31 US-Dollar verteuern. Die Anteilsscheine der Bank of America waren gar mit einem Plus in Höhe von 4,43 Prozent auf 10,84 US-Dollar der gestrige Dow Jones-Primus. Die Aktien von AK Steel brachen um 8,11 Prozent auf 14,39 US-Dollar ein. Für Chevron Corp. ging es um 1,39 Prozent auf 65,75 US-Dollar nach unten. Zu den US-amerikanischen Staatsanleihen: die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 2,750 Prozent büssten 2/32 auf 96-17/32 ein, ihre Rendite wurde mit 3,16 Prozent angegeben. Der mit 3,500 Prozent verzinste Longbond verlor 7/32 auf 90-11/32, er rentierte mit 4,06 Prozent.
An den japanischen Aktienmärkten wird auch heute aufgrund der Goldenen Woche nicht gehandelt.
Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag.
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