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Michigan fällt geringfügig schlechter aus

Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

die neue Handelswoche beginnt mit der Betrachtung der am vergangenen Freitag veröffentlichten Wirtschaftszahlen.


Für die deutschen Großhandelspreise ist im Mai gegenüber dem Monat zuvor ein Anstieg um 0,1 Prozent nach im Vormonat gemessenen +0,1 Prozent verbucht worden. Zieht man den Jahresvergleich hinzu, so wurde ein Fallen des Preisindex des Großhandels in der Bundesrepublik um 8,9 Prozent nach zuvor -8,1 Prozent festgehalten.

Die Industrieproduktion in der Euro-Zone hat im saisonbereinigten Monatsvergleich im Monat April um 1,9 Prozent nachgelassen. Im Vorfeld wurde ein Rückgang um 0,6 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die Produktion der Eurozonen-Industrie um 1,4 Prozent nachgegeben hatte (wertberichtigt von -2,0 Prozent). Im Jahresvergleich wurde eine Schrumpfung der Industrieproduktion um 21,6 Prozent nach zuvor -19,3 Prozent gemessen. Nota bene: der für den Monat zuvor verbuchte Rückgang ist von 20,2 Prozent nach oben wertberichtigt worden.
Zu der Industrieproduktion in der gesamten EU: im saisonbereinigten Monatsvergleich hat sich ein Rückgang um 0,9 Prozent nach zuvor -1,3 Prozent, hier wurde von -1,9 Prozent wertberichtigt, ergeben. Im Jahresvergleich sank die Produktion um 19,4 Prozent nach zuletzt -18,0 Prozent (wertberichtigt von -18,8 Prozent).

Ein Anstieg der US-amerikanischen Exportpreise im Mai um 0,6 Prozent nach zuvor +0,4 Prozent wurde der Öffentlichkeit präsentiert.
Bei der Betrachtung ohne die landwirtschaftlichen Erzeugnisse wurde für die Ausfuhrpreise ein Klettern um 0,3 Prozent nach zuletzt 0,2 Prozent offengelegt, womit der Vormonatswert von zunächst dargestellten -0,3 Prozent nach oben wertberichtigt worden ist.

Bei den US-amerikanischen Importpreisen ist im Mai eine Zunahme um 1,3 Prozent nach zuletzt 1,1 Prozent verbucht worden. Die Berechnung ohne Öl lieferte für die Einfuhrpreise eine Teuerung um 0,2 Prozent nach zuvor -0,2 Prozent.

Zuletzt der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan: dieser notiert für die Vereinigten Staaten im aktuellen Monat bei 69,0. Im Vorfeld wurde ein Ergebnis im Bereich von 69,2 bis 70 erwartet, nachdem im Monat zuvor noch 68,7 festgehalten worden sind. Der aktuelle Wert ist somit etwas schlechter als erwartet.


Leicht niedrigere Schlusskurse an den deutschen Aktienmärkten: der deutsche Leitindex büsste am letzten Handelstag der vergangenen Woche 0,74 Prozent auf 5.069,24 Punkte ein. Für den MDAX ging es ebenfalls um nur leichte 0,09 Prozent auf 5.957,17 Zähler nach unten. Der TecDAX sank um 0,87 Prozent auf 654,37 Stellen.
Erwähnenswert ist Merck, dessen Notierungen um 2,11 Prozent auf 73,48 Euro anziehen konnten und somit der beste Wert im deutschen Leitindex waren.
An den deutschen Rentenmärkten wurden freundliche Schlusskurse festgehalten. Der September-Bund-Kontrakt konnte um 27 Ticks auf 118,45 Prozent klettern. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 118,32 Prozent und 118,80 Prozent rund 492.506 Kontrakte die Hände gewechselt. Der September-Bobl stieg um 10 Ticks auf 113,69 Prozent.
 
Für die US-amerikanischen Aktienmärkte wurde es ein uneinheitlicher Tag. Der Leitindex Dow Jones Industrial kletterte um 0,32 Prozent auf 8.799,26 Punkte. Der S&P-500 verteuerte sich um 0,14 Prozent auf 946,21 Zähler. An der NASDAQ ging der Composite-Index um 0,19 Prozent schwächer auf 1.858,80 Stellen aus dem Handel. Der NASDAQ 100 verlor 0,47 Prozent auf 1.489,97 Zähler.
Für die Papiere von Microsoft läutete die Schlussglocke eine Verteuerung um 2,19 Prozent auf 23,33 US-Dollar ein.
Wirklich beachtenswert: die Anteilsscheine der Bank of America zogen um weitere 5,78 Prozent auf 13,72 US-Dollar an.
Die US-amerikanischen Staatsanleihenmärkte haben höher geschlossen. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent konnten um 18/32 auf 94-19/32 klettern, ihnen wurde eine Rendite in Höhe von 3,78 Prozent zugewiesen. Der mit 4,250 Prozent verzinste Longbond zog um 28/32 auf 93-23/32 an, er rentierte mit 4,64 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte stehen heute morgen . Der Leitindex Nikkei-225 notiert zum Beobachtungszeitpunkt auf


Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. 


Michigan fällt geringfügig schlechter aus
Datum:   15.06.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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