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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir starten frisch und ausgeruht in eine neue Handelswoche. Lassen Sie uns zunächst gemeinsam mit den am vergangenen Freitag veröffentlichten Wirtschaftszahlen beschäftigen bevor wir uns dann im Anschluss den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten widmen.
Für die deutsche Wirtschaftsleistung wurde im vierten Quartal im Vergleich zum Vorquartal ein saison-, preis- und kalenderbereinigter Fall um 2,1 Prozent nach -0,5 Prozent im Vorquartal bekannt gegeben. Das ist dramatisch. Nota bene: zum Vergleichsquartal des Vorjahres ist das BIP um 1,6 Prozent, kalenderbereinigt um 1,7 Prozent gefallen.
Das Bruttoinlandsprodukt der Euro-Zone ist gemäß der ersten offiziellen Vorabschätzung im vierten Quartal um 1,5 Prozent nach -0,2 Prozent im Quartal zuvor gesunken. Zieht man den Jahresvergleich hinzu, so notiert das Wachstum bei -1,2 Prozent nach 0,6 Prozent im Vorquartal. Zu dem Bruttoinlandsprodukt in der gesamten EU: dieses hat im vierten Quartal Einbußen um 1,5 Prozent nach bereits verbuchten -0,2 Prozent im Vorquartal erfahren. Im Jahresvergleich wurde das Wachstum mit -1,1 Prozent nach zuletzt 0,7 Prozent notiert.
Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan hat für die Vereinigten Staaten im aktuellen Monat ein Ergebnis von 56,2 hervorgebracht und somit eine Eintrübung signalisiert. Im Vorfeld wurde ein Ergebnis im Bereich von 60,2 bis 62,0 erwartet, nachdem der Index im Monat zuvor noch bei 61,2 gestanden hatte.
Die deutschen Aktienmärkte sind uneinheitlich aus dem Handelstag am Freitag hervorgegangen. Der deutsche Leitindex konnte um 0,1 Prozent bzw. 6 Zähler auf 4.413 Punkte klettern. Der MDAX mittelgroßer Werte schloss um 71,9 Zähler oder 1,39 Prozent fester auf 5.252,5 Stellen. Der TecDAX dagegen büsste 1,8 Punkte oder 0,38 Prozent auf 488,7 Punkte ein. Es wurde ein miserabler Freitag für die Commerzbank, dessen Anteilsscheine um 8,5 Prozent schwächer auf 3,22 Euro schlossen. Die Aktien von ThyssenKrupp konnten bis zum Handelsende ihre Gewinne um 1,2 Prozent ausbauen und gingen bei 17,66 Euro aus der Freitager Session. Die Wertpapiere von BMW konnten um 4,5 Prozent auf 23,72 Euro zulegen. Leichtere Tendenz gab beim Handel an den EUREX/Renten-Märkten den Ton an. Der auf den Verfallsmonat März datierte Bundfuture büsste 25 Ticks auf 124,4 Prozent ein. In einer Tageshandelspanne zwischen 124,13 Prozent und 124,71 Prozent wurde ein Volumen von 573.298 Kontrakten umgesetzt. Die US-amerikanischen Aktienmärkten haben sich schwächer präsentiert. Der Dow Jones Industrial Average ging um 1 Prozent bzw. 82 Zähler leichter auf 7.850 Punkten aus dem Handel. Der S&P-500-Index verbilligte sich um 1 Prozent bzw. 8 Stellen auf 827 Punkte. Der Nasdaq-Composite büsste 0,5 Prozent bzw. 7 Punkte auf 1.534 Zähler ein. Sehr schwach fiel wieder der Handelsverlauf bei General Motors aus, dessen Papiere 5,7 Prozent auf 2,50 US-Dollar verloren. Für die Anteilsscheine von Wal-Mart ging es um 3,3 Prozent auf 46,54 US-Dollar nach unten. Kopfzerbrechen bereiteten einigen Anlegern erneut die Longpositionen von Bankwerten in ihrem Depot. J.P. Morgan Chase verloren 5,7 Prozent auf 24,69 US-Dollar, Wells Fargo verbilligten sich um 6,2 Prozent auf 15,76 US-Dollar. Nota bene: heute bleibt die Börse aufgrund von President's Day geschlossen. Die Händler an den US-amerikanischen Anleihenmärkten haben sich am vergangenen Freitag im späten New Yorker Handel auf eine Zunahme des Anleihenvolumens mit Verkäufen eingestellt. Die zehnjährige Staatsanleihen mit einem Kupon von 3,750 Prozent verloren 29/32 auf 98-25/32, ihnen wurde eine Rendite in Höhe von 2,89 Prozent zugewiesen. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond verlor 3 auf 98-2/32, er rentierte mit 3,67 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte präsentieren sich nach dem festen Schluss am vergangenen Freitag heute morgen zum Beobachtungszeitpunkt etwas schwächer. Der Nikkei-225 notiert 0,38 Prozent im Minus.
Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag.
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