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Microsoft überrascht mit guten Zahlen
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

lassen Sie uns zunächst einen Blick auf die am vergangenen Freitag veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen bevor wir unsere Aufmerksamkeit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten schenken.


Für die Anzahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurde in der Bundesrepublik im Vorjahresmonatsvergleich im August ein Absinken um 2,1 Prozent auf 705.000 bekannt gegeben, dabei hat die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ein Absinken um 1,3 Prozent auf 70,7 Mio. Stunden erlitten. Im gleichen Zeitraum fiel der Gesamtumsatz um 5,1 Prozent auf 7,43 Mrd. Euro, der Auftragseingangsindex verbesserte sich um 3,0 Prozent auf 103,4.

Bei dem deutschen Einkaufsmanagerindex ist in der ersten Offenlegung für den Monat Oktober im verarbeitenden Gewerbe ein Stand von 51,1 nach 49,6 im Monat zuvor gemessen worden. Die Marktteilnehmer hatten im Vorfeld mit einem Ergebnis von 50,1 gerechnet.

Bezüglich des deutschen Dienstleistungsindex ist für Oktober in der ersten Veröffentlichung ein Ergebnis bei 50,9 verbucht worden. Im Vorfeld wurde der Index mit 52,5 nach 52,1 im Monat zuvor erwartet.

Zum ifo Geschäftsklimaindex für die Bundesrepublik: dieser notiert für den aktuellen Monat bei 91,9, nachdem im Vormonat noch 91,3 festgehalten worden sind. Im Vorfeld wurde der Index im Bereich von 92 erwartet.
Der Index für die Geschäftslage wurde mit 87,3 nach 87,1 und erwarteten 87,6 in die Bücher aufgenommen. Der Geschäftserwartungsindex wurde bei 96,8 nach 95,7 im Vormonat gemessen. Im Vorfeld hatte man auf ein Ergebnis im Bereich von 96,2 spekuliert.

Ein Stand von 50,7 wurde für den Einkaufsmanagerindex der Eurozone in der ersten Veröffentlichung für den Monat Oktober im verarbeitenden Gewerbe offen gelegt. Hier waren im Vormonat 49,3 gemessen worden. Die Marktteilnehmer hatten im Vorfeld ein Ergebnis von 50,1 erwartet.

Der Einkaufsmanagerindex bezüglich der Dienstleistungen ergab für die Eurozone in der ersten offiziellen Schätzung ein Konsens bei 52,3 (nach 50,9).

Zum Einkaufsmanagerindex für die Eurozone: dieser notiert in der ersten Bekanntgabe für den Monat Oktober bei 53,0, nachdem im Monat zuvor 51,1 festgehalten worden waren.

Auf Monatssicht hat sich für die Industrie-Auftragseingänge in der Euro-Zone im Monat August ein Klettern um 2,0 Prozent nach zuvor noch 3,0 Prozent ergeben. Auf Jahresbasis haben die Auftragseingänge um 23,1 Prozent nach zuletzt noch -24,9 Prozent nachgegeben.
Im Bereich der gesamten EU wurde im Monatsvergleich für die Auftragseingänge ein Klettern um 1,2 Prozent nach zuletzt noch +1,6 Prozent im Monat zuvor verbucht. Auf Jahresbasis wurde für die Auftragseingänge ein Einbruch um 22,3 Prozent nach -25,2 Prozent in die Bücher aufgenommen.

Bezüglich der Zahl der US-amerikanischen Hausverkäufe wurde im September ein Klettern auf 5,57 Mio. wahrgenommen. Die Volkswirte hatten im Vorfeld auf ein Ergebnis im Bereich von 5,35 bis 5,45 Mio. spekuliert, nachdem im Vormonat 5,09 Mio. Häuser verkauft worden waren. Hier wurde von 5,1 Mio. nach unten wertberichtigt.


Die deutschen Aktienmärkte haben sich uneinheitlich in das Wochenende verabschiedet. Der Leitindex Dax verlor 0,39 Prozent auf 5.740,25 Punkte. Der MDax der mittelgrossen Werte ging um 0,58 Prozent höher auf 7.348,13 Zählern aus dem Handel. Der Index der Technologiewerte büsste 0,21 Prozent auf 761,50 Stellen ein.
Für ThyssenKrupp ging es um leichte 0,49 Prozent auf 24,40 Euro nach oben.
Die Anteilsscheine von Lufthansa konnten indessen bis zum Handelsschluss um bemerkenswerte 1,67 Prozent auf 11,60 Euro klettern.
Die EUREX/Renten-Futures haben sich schwächer präsentiert. Der Dezember-Bund-Kontrakt büsste 31 Ticks auf 120,85 Prozent ein. Dabei wurden in einer eher engeren Tageshandelsspanne zwischen 120,74 Prozent und 121,15 Prozent rund 722.856 Kontrakte umgesetzt. Der Bobl sank um 13 Ticks auf 115,13 Prozent.

An den US-amerikanischen Aktienmärkten wurden Verluste in die Bücher aufgenommen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average sank um 1,08 Prozent auf 9.972,18 Punkte. Der marktbreite S&P-500 rutschte um 1,22 Prozent auf 1.079,60 Zähler. An der Nasdaq gab der Composite-Index um 0,50 Prozent auf 2.154,47 Stellen nach. Der Nasdaq 100 verbilligte sich um 0,54 Prozent auf 1.753,63 Punkte.
Die Aktien von Whirlpool werteten um 4,88 Prozent auf 77,13 US-Dollar auf.
Bezüglich des Umsatzes und Gewinnes hat sich Microsoft besser als dies im Vorfeld erwartet worden war gehalten, die Händler honorierten dies mit Käufen von Aktien des Softwareriesen, so dass bis zum Handelsende ein Gewinn in Höhe von 5,38 Prozent auf 28,02 US-Dollar auf den Anzeigetafeln stand.
Der US-Rentenmarkt ist schwächer aus dem Handel gegangen. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent verloren 20/32 auf 101-3/32, sie rentierten mit 3,49 Prozent. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond gab um 30/32 auf 103-16/32 nach, seine Rendite wurde bei 4,29 Prozent festgehalten.

Die japanischen Aktienmärkte sind heute morgen MEZ fest aus dem Handel hervorgegangen. Der Leitindex Nikkei-225 wertete um 0,77 Prozent auf 10.362,62 Punkte auf. Der markbreite TOPIX konnte 0,96  Prozent auf 910,72 Punkte hinzugewinnen.


Microsoft überrascht mit guten Zahlen
Datum:   26.10.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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