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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir starten in den letzten Handelstag dieser Woche. Lassen Sie uns zunächst wie gewohnt etwas Zeit den gestern bekannt gegebenen Wirtschaftszahlen widmen bevor wir mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortfahren.
Für die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wurde in den Vereinigten Staaten ein Anstieg auf 576.000 gemessen. Im Vorfeld waren 550.000 neue Anträge nach noch 561.000 erwartet worden, wobei hier von 558.000 wertberichtigt worden war.
Bei den US-amerikanischen Frühindikatoren ist im Juli ein Fallen um 0,6 Prozent in die Bücher aufgenommen worden, was erwartungskonform ist. Zur Ihrer Orientierung: im Monat zuvor war ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent verbucht worden (von 0,7 Prozent nach oben wertberichtigt).
Zum Philly Fed Index: dieser wurde im aktuellen Monat mit 4,2 offen gelegt, erwartet wurde er im Bereich von -2,0 bis +1,0, nachdem im Monat zuvor noch -7,5 festgehalten worden waren. Nota bene: hier liegt der höchste Stand seit November 2007 vor.
Bezüglich der US-amerikanischen Erdgasvorräte, der Nat Gas Inventories, wurde in der letzten Woche ein Klettern um 52 Bcf auf 3.204 Bcf festgestellt.
Deutlich fester verliessen die deutschen Aktienmärkte den gestrigen Handel. Der Leitindex DAX erhöhte sich um 1,51 Prozent auf 5.311,06 Punkte. Für den MDAX der mittelgrossen Werte ging es um 2,78 Prozent auf 6.576,94 Zähler nach oben. Der TecDAX verteuerte sich um 1,80 Prozent auf 699,24 Stellen. Der beste Wert im DAX waren die Anteilsscheine von Daimler, die um kräftige 3,65 Prozent auf 31,985 Euro angezogen haben. Für die Stammaktien von Volkswagen ging es nach herben Verlusten der letzten Tage erneut um 1,15 Prozent auf 144,31 Euro in Richtung Süden. Die EUREX/Renten-Futures haben sich fester präsentiert. Der September-Bund-Kontrakt konnte um 2 Ticks auf 122,55 Prozent zulegen. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 122,13 Prozent und 122,70 Prozent rund 543.456 Kontrakte die Hände gewechselt. Der September-BOBL-Future kletterte um 18 Ticks auf 116,33 Prozent.
Die US-amerikanischen Aktienmärkte konnten etwas leichter als ihre deutschen Pendants aufwerten. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average stieg um 0,76 Prozent auf 9.350,05 Punkte. Der marktbreite S&P-500 stand zum Handelsschluss um 1,09 Prozent höher auf 1.007,37 Zählern. An der Nasdaq erhöhte sich der Composite-Index um 1,01 Prozent auf 1.989,22 Stellen. Der Nasdaq 100 zog um 1,10 Prozent auf 1.614,22 Punkte an. Sehr fest haben sich Google gezeigt, die sich um 3,93 Prozent auf 460,41 US-Dollar verteuert haben, nachdem positive Bewertungen von Seiten von Goldman Sachs ins Spiel gekommen waren. Die Notierungen der Bank of America kletterten um 2,33 Prozent auf 17,14 US-Dollar. Die US-amerikanischen Kreditmärkte dachten nicht daran ihre festen Standpunkte aufzugeben. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent legten um 7/32 auf 101-21/32 zu, ihre Rendite wurde mit 3,43 Prozent angegeben. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond zog um 28/32 auf 104-12/32 an, er rentierte mit 4,24 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte sind mit Abschlägen aus dem heutigen Handel gegangen. Der Leitindex Nikkei-225 büsste 1,4 Prozent auf 10.238 Punkte ein. Der marktbreite Topix schloss um 1,2 Prozent leichter auf 947 Stellen.
Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien, die mit grosser Sorgfalt für Sie erstellt werden. Das Forexone-Team wünscht Ihnen einen angenehmen Handelstag und ein erholsames Wochenende.
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