Zürich/Frankfurt/New York/Tokio Sehr geehrte Leserinnen und Leser,wir starten frisch und ausgeruht in eine neue Handelswoche. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf die
am Freitag veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen.
Die Frühindikatoren für den Bereich der OECD notieren für den Monat August bei 109,6 nachdem ein Ergebnis von 110,2 im Vormonat veröffentlicht worden ist.
Der Indikator für Deutschland ist auf 115,0 gefallen von zuvor 115,9. Für die Eurozone liegt der Frühindikator bei 107,3 nach 107,8 Punkten im Monat zuvor. Der CLI für die Vereinigten Staaten ist auf 108,3 gesunken von 109,0 im Vormonat. Japans CLI sank auf 104,7 von zuvor 105,5, der für Großbritannien verlor auf 96,8 von 97,4.
Die US-amerikanische Arbeitslosenquote liegt für den vergangnen Monat bei 4,7 %, ein Ergebnis, mit dem im Vorfeld bereits gerechnet worden ist. Im Vormonat hatte sie bei 4,6 % gelegen.
Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den Vereinigten Staaten für den oben genannten Monat um 110.000 gestiegen. Erwartet wurden 100.000 bis 115.000 neue Arbeitsplätze. Somit wurde der Vormonatswert von ehemals veröffentlichten -4.000 deutlich auf +89.000 nach oben revidiert. Bitte beachten Sie, dass die Marktteilnehmer diesem Ergebnis eine Attributierung gegen eine weitere und schnelle Zinssenkung in den USA zuweisen.
Die durchschnittlichen Stundenlöhne sind in den USA im September um 0,4 % bzw. 0,07 US-Dollar gegenüber dem Vormonat auf 17,57 US-Dollar gestiegen. Erwartet wurde ein leichterer Anstieg um 0,3 %, nachdem im Monat zuvor die Stundenlöhne um 0,3 % geklettert sind.
Die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden liegt in den Vereinigten Staaten im September bei 33,8 und damit unverändert gegenüber dem Vormonatswert. Dies entspricht den allgemeinen Erwartungen.
Die Zahl der durchschnittlichen Wochenstunden liegt in den USA im September bei 33,8 und damit unverändert gegenüber dem Vormonatswert. Dies ist ein Ergebnis, welches den allgemeinen Erwartungen entspricht.
Die US-amerikanischen Verbraucherkredite haben sich im Monat August um 12,2 Mrd. US-Dollar ausgeweitet. Erwartet wurde ein Anstieg um 9,5 bis 10,0 Mrd. US-Dollar, nachdem zuvor war ein Anstieg um rund 9,6 Mrd. US-Dollar zu verzeichnen gewesen ist. Damit wurde der Vormonatswert von 7,5 Mrd. US-Dollar nach oben revidiert.
Der
Handelsverlauf in den Vereinigten Staaten war am Freitag von einer positiven Grundstimmung geprägt. S&P 500 schloss 14.75 Zähler höher bei 1557.59 Punkten. Dow Jones Industrial ging um 91.70 Zähler schwerer bei 14066.01 Punkten in das Wochenende, die 14000-Punkte-Linie ist vorerst einmal wieder erklommen. Die Technologiebörse Nasdaq verabschiedete sich mit einem Plus von 46.78 Zählern bei 2780.32 Punkten aus dem Handelstag. Zu den absoluten Gewinnern des Tages gehörten die Papiere von Research in Motion, die um 12,76 Prozent auf 113,37 Dollar kletterten, nachdem der Konzern seinen Anlegern eine Gewinnsteigerung für das zweite Quartal vorlegt hat. Die Aktien des US-Aluminiumkonzerns Alcoa stiegen um 3 Prozent, aber auch die Bankwerte erholten sich spürbar. Die Papiere der größten amerikanischen Bank Citigroup konnten um 1,4 Prozent auf 48,30 Dollar zulegen, aber auch die der Investmentbank Merrill Lynch stiegen um 2,53 Prozent auf 76,67 Dollar. Sehr geehrte Leserinnen und Leser, das ist die Wende. Wir haben hier nicht nur das übliche Make Up von Seiten der Versorger und aus der Automobilbranche, hier ziehen im Moment die Großen mit. Der Anleihenmarkt stimmte ebenfalls sehr zuversichtlich. Die zweijährigen Anleihen verloren 6/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte, ihre Rendite lag bei 4,085 Prozent. Die zehnjährige Anleihen verbilligten sich um 1 0/32 Punkte auf 100 28/32 Punkte, ihre Rendite lag bei 4,636 Prozent.
Der
deutsche Aktienindex kletterte in der Spitze bis auf Stände von 8014 Punkte und somit auf den höchsten Stand seit Mitte Juli, er verabschiedete sich bei 8 002 Stellen aus dem Handel. Dies ist ein Anstieg um 1,8 Prozent auf Wochensicht. Die Papiere der Deutschen Börse legten um 4,6 Prozent zu, die von Infineon sacken um 2,3 Prozent ab. Der Bundfuture verlor heute Morgen leicht, in nächster Zeit wird hier auf der Verkäuferseite immer wieder Geld zu verdienen sein.
Nippons Börsen blieben geschlossen, die Japaner feiern den ?Tag des Sports?.
Was hat uns die Hypothekenkrise zuletzt gezeigt? Nun, sie zeigte uns das, was von uns schon seit Monaten aufgezeigt wird und worauf unsere täglichen Analysen gestützt sind. Man hat in den Vereinigten Staaten das Agrenon vom Omphalos gezogen und siehe da, da war gar keiner. Das Omphalos hat mittlerweile den Platz gewechselt, die globale Wirtschaft wird jetzt von den asiatischen Märkten aus gesteuert. Die Vorreiterrolle der Vereinigten Staaten ist ein für alle mal verloren und das ist auch gut so, denn die USA-Wirtschaft ist mittlerweile so marode, dass man mit einer Lupe nach echten Erfolgen suchen muss. Mittlerweile kommen auch einige Bankanalysten auf dieselbe Idee. Reichlich spät, wie wir finden. Na ja, besser jetzt als nie. Wernher von Braun ging einmal auf die träge Bürokratie ein und sagte: ?Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: Die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.? Das trifft den Sachverhalt so ziemlich auf den Kopf.
Der November-Kontrakt des
Crude Oil wechselte die Hände um 54 Cents oder 0.7 Prozent tiefer bei $80.68 pro Barrel im after-hours-Handel an der Nymex.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, richten Sie ihr Augenmerk bitte auf folgende Uhrzeiten, wenn die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten erfolgt: 12.00 Uhr MEZ: Hier erfolgt die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum deutschen Auftragseingang in der Industrie für den Monat Juli 2007. Zum Vormonat wird mit einem Anstieg in Höhe von 1,9 % gerechnet nach noch -7,1 % im Monat zuvor.
Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. Es folgen nun die
Devisenhandelsstrategien für den heutigen Tag, die wir mit bestem Fachwissen und Expertise für Sie erstellen.
http://www.termintrader.com/article_1176.html