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Positive Konjunkturdaten aus den Staaten
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

am vergangenen Freitag wurde eine Reihe wichtiger Zahlen veröffentlicht und wir müssen einen Blick darauf werfen.

Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung für April einen Überschuss von 1,8 Mrd. Euro aus verglichen mit einem Überschuss in Höhe von -2,7 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Die Exporte sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 0,6 % gestiegen, die Importe um 2,2 % geklettert.

Die US-amerikanischen Verbraucherpreise sind im vergangenen Monat um 0,7 % gestiegen. Erwartet wurde hingegen ein leichterer Anstieg um 0,6 %. Im Monat zuvor waren die Preise der Konsumenten noch um 0,4 % geklettert.
Ein Blick auf die Kernrate zeigt uns, dass diese um 0,1 % gestiegen ist. Gerechnet wurde hier mit einem Anstieg von 0,2 % nach dem schon veröffentlichten Anstieg von 0,2 % im Vormonat. Das ist ein wichtiges Ergebnis, denn somit stiegen die Verbraucherpreise in der Kernrate weniger stark als vom Markt erwartet

Der New York Empire State Index notiert im laufenden Monat bei 25,8, nachdem er im Vormonat noch bei 8,0 gestanden hatte. Erwartet wurde er im Bereich 12,0 bis 14,0.

Die US-amerikanische Handelsbilanz weist im ersten Quartal ein Defizit in Höhe von 192,6 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein höheres Defizit im Bereich 202 bis 203 Mrd. US-Dollar. Im Vergleichsquartal hatte das Defizit noch 187,9 Mrd. US-Dollar betragen (von 195,8 Mrd. US-Dollar nach unten revidiert).

Die Nettokapitalzuflüsse in die USA lagen im April bei 111,8 Mrd. US-Dollar, nachdem diese im März noch bei 30,1 Mrd. US-Dollar gelegen hatten.

Die US-amerikanische Industrieproduktion ist im Mai gegenüber dem Vorwert unverändert. Das ist eine leichte Enttäuschung, denn erwartet wurde ein Anstieg im Bereich 0,1 bis 0,2 %, nachdem im Vormonat die Industrieproduktion in den Vereinigten Staaten um 0,4 % geklettert war. Damit wurde der im letzten Monat veröffentlichte Wert von +0,7 % nach unten revidiert.

Die US-amerikanische Kapazitätsauslastung liegt im Mai bei 81,3 %. Erwartet wurde sie in einem Bereich von  81,5 bis 81,6 %, nachdem diese im Vormonat noch bei 81,5 % gelegen hat (von 81,6 % nach unten revidiert).

Der vorläufige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan für die USA notiert im Juni bei 83,7. Erwartet wurde ein etwas höherer Wert im Bereich 88 bis 89, nachdem im Vormonat der Index noch bei 88,3 notiert hat.


Positive Konjunkturdaten, positive Händlerkommentare und eine noch positivere Grundstimmung sorgten für einen ausgezeichneten Handelstag der US-Equities.
S&P 500 schloss oberhalb der 1500-Marke bei 1532.91 Zählern gut im Plus. Dem Dow Jones Industrial gelang es die 13600-Marke zu knacken, er verabschiedete sich mit 13639.48 Zählern aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq übersprang die von uns angesprochene Hürde der 2600-Marke, um sich mit einem Stand von 2626.71 Punkten von der Woche zu verabschieden.

Der deutsche Aktienindex kletterte am Freitag zeitweilig mit 8 033 Punkten sogar auf den höchsten Stand seit sieben Jahren. Er konnte im Wochenvergleich 5,8 % höher bei 8 031 Punkten schließen. Über den weiteren Verlauf in der kommenden Woche wird wahrscheinlich die kleinste Meldung entscheiden.

Nikkei 225 legte um 178.03 Punkte auf einen Stand von 18,149.52 Zählern zu.
Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,90 Prozent auf 1783.39 Zähler hinzu. Es ist bemerkenswert zu erwähnen, dass das ein Preisniveau darstellt, welches seit dem 27. Februar nicht mehr gesehen worden ist. Zu den Tagesgewinnern zählten wieder die Aktien von Toyota und Canon, um nur die wichtigsten zu nennen.

Der Juli-Kontrakt im Crude Oil schloss am Freitag bei $68. Er wurde weiterhin stark zu $68.10 im after-hours-trading an der Nymex gehandelt. Auch diese Woche ist von einem steigenden Ölpreis auszugehen, da der Markt im Moment vor allem von Gasolin dominiert wird.


Die Händler sollten heute um

18.00 Uhr MEZ ihre Augen offen halten, hier erfolgt nämlich die Grundsatzrede des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet auf der per Konferenz zum Thema "Succeeeding through uncertainty", welche vom Le Forum Economique international des Amériques in Montreal veranstaltet wird.
 

Das Trademonster-Team wünscht allen Lesern einen erfolgreichen Handelstag und einen schönen Wochenstart. Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien für den heutigen Tag.



EUR/USD

Aktueller Kurs: 1,3395
Tageshandelsspanne: 1,3370-1,3430
Empfehlung: Long
Ziel: 1,3422

Über den Freitag gibt es nichts zu sagen. Der Tag war perfekt.

Allein mit einer Buy and Hold-Strategie sind Sie jetzt 80 Pips im Plus, wenn Sie unseren Rat befolgt haben. Auch die Umkehrzone hat bis auf ein Puffer von wenigen Pips absolut gestimmt.

Wir schließen die Hälfte der laufenden Position hier und sichern uns die ersten 80 Pips Gewinn (gemittelt 40 Pips). Für die zweite Hälfte wird die Stop-Loss-Schwelle auf 1,3350 nachgezogen. Das Ziel wird von 1,3425 auf 1,3415 gesenkt.

Danach können in der 1,3370-1,3390-Zone neue Einstiegsmöglichkeiten für ein Long gesucht werden.



USD/CHF

Aktueller Kurs: 1,2403
Tageshandelsspanne: 1,2397-1,2430
Empfehlung: Short
Ziel: 1,2400

Heute ist an dem Währungsmarkt eher mit engen Handelsspannen zu rechnen, da Vorgaben von Seiten der Wirtschaftszahlen fehlen.

Wir würden uns mit einem kleinem Short bei 1,2425 auf die Verkäuferseite wagen und versuchen dieses bei 1,2400 glattzustellen.

Bitte setzen Sie ein enges Stop gemäß der üblichen Risikoneigung.



EUR/JPY

Aktueller Kurs: 165,37
Tageshandelsspanne: 164,88-165,80
Empfehlung: Flat
Ziel: k. A.

Hier haben wir insgesamt 15 Pips verloren. Der Trend ist wirklich stabil.

Allerdings: Es werden wahrscheinlich noch Rücksetzer kommen und diese würden wir für einen erneuten Long-Einstieg nutzen. Wenn nicht: Unseren Teil des Kuchens haben wir uns schon letzte Woche geholt.

164,50-164,70 wären für erneute Long-Einstiege günstig.



GBP/USD

Aktueller Kurs: 1,9832
Tageshandelsspanne: 1,9800-1,9870
Empfehlung: Long
Ziel: 1,9915

Das war ein wunderschönes Long, doch wir wollten zu günstig in den Markt.

Auf die Gefahr hin, dass wir das wieder verpassen, aber wir würden uns hier erst wieder in dem 1,9800-1,9815-Bereich auf die Käuferseite wagen.

Bitte setzen Sie ein enges Stop gemäß der üblichen Risikoneigung. Unser Ziel liegt bei 1,9915.



EUR-GBP

Aktueller Kurs: 0,6751
Tageshandelsspanne: 0,6732-0,6778
Empfehlung: Short
Ziel: 0,6709

Die von uns genannte 0,6760-0,6765-Zone war für einen Short-Einstieg gut handelbar.

Die Abwertung der europäischen Zentralwährung gegen das britische Pfund erfolgte anschließend bis in den 0,6751-Bereich. Hier blieb genügend Zeit, um das Stop nachzuziehen.

Wir wurden mit einem kleinen, nicht weiter nennenswerten Gewinn ausgestoppt.

Heute würden wir es noch einmal wagen, allerdings erst wieder im 0,6756-0,6760-Bereich. Unser Ziel bei 0,6709 bleibt bestehen.



Zitat des Tages:
Wenn Leute wie ich ein Währungsregime stürzen können, stimmt das System nicht. (George Soros)


Wichtiger Hinweis

Dieser Marktkommentar stellt keine Aufforderung zur Teilnahme an Devisengeschäften dar. Die hier dargestellten Marktanalysen werden von der forexone AG (www.forexone.ch) erstellt. Diese Analysen stellen keine Handlungsempfehlungen von TRADE MONSTER dar. Für die Richtigkeit der Daten und Analysen kann TRADE MONSTER keine Gewährleistung übernehmen. Sie soll Ihnen lediglich Informationen und Hilfen geben, kann und will aber eine gründliche Ausbildung bzw. Einweisung in den Handel mit Devisenkontrakten nicht ersetzen. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste, die aus Nutzung der hier dargestellten Inhalte und Informationen entstehen.
Anlageformen wie der Forex-Handel bieten Gewinnchancen unter Inkaufnahme großer Risiken. Hierbei handelt es sich um hochspekulative Anlagengeschäfte, bei denen Sie als Anleger Ihren gesamten Einsatz verlieren können. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer (http://www.trademonster.ch/de/5-Disclaimer.php).



 

Positive Konjunkturdaten aus den Staaten
Datum:   18.06.2007
Autor:   Slavisa Dosenovic
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