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| Trotz des aufhellten US-Verbrauchervertrauens Verluste bei den Aktienindizes |
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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir werfen zunächst einen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor wir im nachfolgenden mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortfahren.
Eine überraschend starke Aufhellung brachte die Bekanntgabe der Zahlen zum Verbrauchervertrauen des Conference Boards ans Tageslicht. Demnach notiert der US-amerikanische Vertrauensindex im April bei 39,2. Im Vorfeld wurde ein Ergebnis im Bereich von 29,5 bis 29,7 erwartet, nachdem im Monat zuvor ein Stand bei 26,9 verbucht worden ist. Nota bene: hier ist von 26,0 nach oben wertberichtigt worden.
Die deutschen Aktienmärkte haben deutlich schwächer geschlossen. Der deutsche Leitindex DAX büsste 1,85 Prozent auf 4.607,42 Punkte ein. Der MDAX der mittelgroßen Werte verliess den Handel um 2,23 Prozent schwächer auf 5.303,12 Zählern. Der TecDAX gab 2,14 Prozent auf 549,37 Stellen ab. Bei dem deutschen Automobilhersteller Daimler ist im ersten Quartal ein Verlust in Höhe von 1,3 Milliarden Euro eingefahren worden. Die Anteilsscheine verloren 3,67 Prozent auf 26,38 Euro. Die Notierungen der Deutschen Bank brachen um 6,91 Prozent auf 40,26 Euro ein. Die deutschen Renten-Märkte haben mit einer leichteren Tendenz geschlossen. Der Juni-Kontrakt auf den Bund-Future sank im Tagesverlauf um 34 Ticks auf 122,73 Prozent ab. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 122,64 Prozent und 123,33 Prozent rund 584.385 Kontrakte die Hände gewechselt. Der Juni-Bobl konnte sich um 1 Tick auf 116,00 Prozent besser stellen.
Deutlich moderater fielen die Verluste an der US-amerikanischen Aktienmärkten aus. Bei dem Leitindex Dow Jones Industrial Average stand zum Handelsschluss ein Minus in Höhe von 0,10 Prozent auf 8.016,95 Punkten auf den Anzeigetafeln. Für den marktbreiten S&P-500 ging es um 0,27 Prozent auf 855,16 Zähler nach unten. Zu der Technologiebörse NASDAQ: hier gab der Composite-Index um 0,33 Prozent auf 1.673,80 Stellen nach. Für den NASDAQ 100 musste ein Verlust in Höhe von 0,59 Prozent auf 1.361,92 Punkte verbucht werden. Erneut das typische Pattern bei General Motors. Nach dem satten Gewinnen des Vortages schlug hier ein Verlust von 11,27 Prozent auf 1,81 US-Dollar zu Buche. Die Aktien von United States Steel brachen um 5,63 Prozent auf 26,15 US-Dollar ein. Man betrachte die beiden realwirtschaftlichen Werte und urteile selbst vor dem Hintergrund der Indizesschlusskurse. Eine schwächere Tendenz wiesen die US-amerikanischen Staatsanleihen im gestrigen Handel auf. Die zehnjährigen mit einem Kupon von 2,750 Prozent versehenen Papiere verloren 26/32 auf 97-27/32, ihre Rendite wurde mit 3,00 Prozent ausgewiesen. Der mit einem Zins von 3,500 Prozent versehene Longbond gab um 2 Punkte auf 92-04/32 nach, er rentierte mit 3,95 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte sind heute aufgrund des Tag des Showa-Kaisers geschlossen geblieben.
Das Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag.
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| Datum: |
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29.04.2009 |
| Autor: |
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Slavisa Dosenovic |
| Aufrufe: |
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624 |
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