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US-Konjunkturdaten fallen gut aus
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

lassen Sie uns zusammen einen kurzen Blick auf die gestern gemachten Wirtschaftsmeldungen werfen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.


Der für den Monat Dezember vorausberechnete GfK Konsumklimaindex wurde mit 3,7 Punkten nach 4,0 Punkten im Monat zuvor in die Bücher aufgenommen.
Ein Rückgang des Konjunkturerwartungsindex um 8 Punkte auf einen Stand von 0,9 wurde zudem gemessen. Der Einkommenserwartungsindex notiert aktuell bei 6,2, was ein Absinken um 6,7 Zähler im Bezug auf die letzte Messung impliziert. Die Anschaffungsneigung verbesserte sich auf 26,3 nach zuvor 26,1.

Bezüglich der persönlichen Auslagen wurde in den Vereinigten Staaten im Oktober ein Klettern um 0,7 Prozent verbucht. Im Vorfeld wurde eine Zunahme im Bereich von 0,3 bis 0,5 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor ein Absinken der persönlichen Auslagen um 0,6 Prozent wahrgenommen worden war (von -0,5 Prozent nach unten wertberichtigt).

Für die persönlichen Einkommen ist in den USA im Oktober ein Anstieg um 0,2 Prozent gemessen worden. Im Vorfeld wurde ein Klettern um 0,1 bis 0,2 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die Einkommen um 0,2 Prozent zugenommen haben. Der Vormonatswert wurde von zuvor offen gelegten 0,0 Prozent nach oben wertberichtigt.

Bei den US-amerikanischen Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter ist im Oktober ein Absinken um 0,6 Prozent gemessen worden. Die Marktteilnehmer hatten im Vorfeld plus 0,3 bis 0,5 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor noch ein Rückgang der Auftragseingänge um 2 Prozent festgehalten worden war.

Ein Fallen der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wurde in den Vereinigten Staaten registriert, 466.000 sind offen gelegt worden. Im Vorfeld wurden 500.000 bis 510.000 neue Anträge erwartet, nachdem zuvor 501.000 (wertberichtigt von 505.000) verbucht worden waren.

Die Anzahl der Hausverkäufe kletterte in den Vereinigten Staaten im Monat Oktober auf 430.000, ein Wert zwischen 405.000 bis 420.000 Hausverkäufe wurde erwartet. Im Vormonat waren 402.000 Hausverkäufe festgehalten worden.

Zu dem endgültigen Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan: dieser wurde im November mit 67,4 nach 66 in der vorläufigen Fassung angegeben. Die Erwartung lag auf einer Revision innerhalb des Bereichs von 65 bis 67, nachdem der Index im Vormonat mit 70,6 angegeben worden war.

Ein Klettern der US-amerikanischen Erdgasvorräte, der Nat Gas Inventories um 2 Bcf auf 3.835 Bcf wurde für die letzte Woche gemessen. Bereits in der Woche zuvor waren die Bestände gestiegen, damals um 20 Bcf. Im Vergleichszeitraum des Vorjahr hatten diese bei 3.486 Bcf notiert.


Die deutschen Aktienmärkte haben beflügelt von guten US-Daten höher geschlossen. Der Leitindex Dax zog um 0,58 Prozent auf 5.803,02 Punkte an. Der MDax der mittelgrossen Werte ging um knappe 0,14 Prozent höher auf 7.334,37 Zählern aus dem Handel. Für die Technologiewerte ging es deutlich nach oben, so standen beim TecDax zum Handelsschluss plus 1,38 Prozent auf 791,85 Stellen auf der Anzeigetafel.
Die Notierungen von MAN haben um 1,26 Prozent auf 58,20 Euro nachgegeben.
Die Papiere von Adidas schossen um 3,92 Prozent auf 37,69 Euro nach oben. Der Dezember-Bund-Kontrakt ging unverändert auf 122,79 Prozent aus dem Handel. Dabei wurde in einer Tageshandelsspanne zwischen 122,53 Prozent und 122,89 Prozent ein Volumen in Höhe von 646.026 Kontrakten umgesetzt.

Etwas dünner, sowohl bezüglich der Gewinne als auch der umgesetzten Stückzahlen, ging es an den US-amerikanischen Aktienmärkten zur Sache. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average verteuerte sich um 0,29 Prozent auf 10.464,40 Punkte. Der marktbreite S&P-500 stieg um 0,45 Prozent auf 1.110,63 Zähler. An der Nasdaq gewann der Composite Index 0,32 Prozent auf 2.176,05 Stellen hinzu. Der Nasdaq 100 schloss um 0,42 Prozent höher auf 1.783,67 Punkten.
Die Anteilsscheine von Halliburton sanken um 0,82 Prozent auf 30,21 US-Dollar.
Für die US-amerikanischen Anleihen wurden vorwiegend festere Schlusskurse in die Bücher aufgenommen. Einzig die zweijährigen schlossen unverändert bei 100 1/32 Punkten.

Die japanischen Aktienmärkte haben leicht an Boden verloren. Der Leitindex Nikkei-225 sank um 0,62 Prozent auf 9.383,24 Punkte. Der marktbreite TOPIX büsste 0,45 Prozent auf 829,56 Stellen ein. 


US-Konjunkturdaten fallen gut aus
Datum:   26.11.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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