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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
zunächst zu den gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor es mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten weitergeht:
für die deutschen Einfuhrpreise ist im August im Vorjahresvergleich ein Fallen um 10,9 Prozent nach zuvor -12,6 Prozent in die Bücher aufgenommen worden. Auf Monatsbasis haben die Importpreispreise um 1,3 Prozent nach zuvor -0,9 Prozent zugelegt. Die Betrachtung ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse liefert für den Index der Importpreise auf Jahresbasis ein Nachgeben um 6,9 Prozent. Im Vergleich zum Monat zuvor stieg der Index um 0,3 Prozent. Die Exportpreise sanken in der Bundesrepublik zum Vergleichsmonat des Vorjahres um 3,2 Prozent nach zuletzt -3,6 Prozent. Die Betrachtung auf Monatsbasis legt ein Anziehen der Exportpreise um 0,3 Prozent nach -0,2 Prozent im Vormonat dar.
Die Zahlen zur europäischen Geschäfts- und Verbraucherstimmung für den Monat September 2009 im Bereich der Euro-Zone notieren besser als im Vorfeld erwartet, hier wurde ein Ergebnis bei 82,8 (nachdem zuvor 80,6 verbucht worden waren) festgehalten. Für alle EU-Mitgliedsstaaten wurde im selben Zeitraum ein Wert bei 82,6 nach 81,0 in die Bücher aufgenommen.
Bezüglich des Geschäftsklimaindex für die Eurozone ist im September ein Ergebnis von -2,07 verbucht worden. Nota bene: im Monat zuvor hatte der Index noch bei -2,18 gestanden.
Der State Street Investor Confidence Index liegt im aktuellen Monat bei 118,1. Zur Ihrer Orientierung: im Vormonat waren noch 122,8 in die Bücher aufgenommen worden, womit der Wert des Vormonats von 122,9 nach unten wertberichtigt worden ist.
Unerwartete Eintrübung dagegen bei der US-amerikanischen Verbraucherstimmung: für den Vertrauensindex ist im September ein Wert bei 53,1 festgehalten worden, im Vorfeld war eine Offenlegung im Bereich von 57 bis 59,5 erwartet worden. Im Monat zuvor hatte dieser noch bei 54,4 gestanden, womit die ursprüngliche Bekanntgabe von 54,1 nach oben korrigiert worden war.
Die deutschen Aktienmärkte haben sich schwächer aus dem gestrigen Handelstag verabschiedet. Der Leitindex Dax verlor 0,40 Prozent auf 5.713,52 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Werte schloss um 0,26 Prozent leichter auf 7.332,22 Zählern. Der TecDax büsste 0,37 Prozent auf 752,70 Stellen ein. Für die Anteilsscheine der Commerzbank ging es um 1,03 Prozent auf 8,79 Euro aufwärts. Die Notierungen von Salzgitter haben um 2,28 Prozent auf 66,89 Euro nachgegeben. Die EUREX/Renten-Futures haben sich in der gestrigen Handelssession stärker gezeigt. Der Dezember-Bund-Kontrakt zog um 20 Ticks auf 121,79 Prozent an. Dabei wurden in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,25 Prozent und 121,84 Prozent rund 813.287 Kontrakte gehandelt. Der Dezember-Bobl konnte um 2 Ticks auf 115,50 Prozent anziehen.
Ebenfalls schwächer sind die US-amerikanischen Aktienmärkte aus dem Handel hervorgegangen, die Händler gaben die Eintrübung des Verbrauchervertrauens als Grund für ihre Verkaufsorders an. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average sank um 0,48 Prozent auf 9.742,20 Punkte. Der S&P-500 verlor 0,22 Prozent auf 1.060,61 Zähler. An der Nasdaq ging es für den marktbreiten Composite-Index um 0,31 Prozent auf 2.124,04 Stellen nach unten. Der Nasdaq 100 wertete um 0,40 Prozent auf 1.717,67 Punkte ab. Die Wertpapiere von Dell haben um 3,19 Prozent auf 15,17 US-Dollar nachgegeben. MBIA sind gestern um 4,74 Prozent auf 7,83 US-Dollar eingebrochen. Leicht fester haben sich die US-amerikanischen Kreditmärkte im späten Handel präsentiert. Die zehnjährigen Anleihen mit einem Kupon von 3,625 Prozent sind unverändert bei 102-23/32 aus dem Handel gegangen, ihre Rendite wurde mit 3,30 Prozent angegeben. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond konnte um 9/32 auf 108-4/32 steigen, er rentierte mit 4,03 Prozent. Die japanischen Aktienmärkte präsentieren sich heute morgen etwas fester. Der Leitindex Nikkei-225 notiert zum Beobachtungszeitpunkt oberhalb der Marke von 10,100 Punkten.
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