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Volkswagen und Porsche leiden
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

wir starten frisch und erholt in den neuen Handelstag. Lassen Sie uns zunächst wie gewohnt einen gemeinsamen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen bevor wir uns mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten beschäftigen.


Für die US-amerikanischen Frühindikatoren wurde im Juni ein Anstieg um 0,7 Prozent gemeldet. Sie wurden im Vorfeld im Bereich von 0,5 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor ein Plus von 1,3 Prozent gemessen worden ist. Nota bene: hier wurde der Wert des Vormonats von 1,2 Prozent nach oben wertberichtigt.


Die deutschen Aktienmärkte haben sich freundlich entwickelt. Der Leitindex DAX konnte um 1,04 Prozent auf 5.030,15 Punkte anziehen. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 1,61 Prozent auf 5.997,66 Zähler aufwärts.  Der Technologieindex TecDAX wertete um 0,92 Prozent auf 652,41 Stellen auf. Wie es auch immer aussieht, irgendwie bleibt die 5.000,00-Punkte-Marke in greifbarer Nähe. Von gesichertem Aufstieg kann, insbesondere vor dem Hintergrund der Porsche-Volkswagen-Problematik kaum die Rede sein.
Die Anteilsscheine von ThyssenKrupp kletterten um 3,79 Prozent auf 18,62 Euro.
Die Volkswagen-Porsche-Thematik geht derweil an die Substanz der beiden Unternehmungen. Die Vorzugsaktien von Porsche sind gestern um 6,05 Prozent auf 48,76 Euro eingebrochen. Die Stammaktien von VW hielten sich mit einem Minus in Höhe von 5,40 Prozent auf 236,50 Euro etwas besser.
Die deutschen Rentenmärkte haben sich gestern fester präsentiert. Der September-Bund-Kontrakt kletterte um 22 Ticks auf 121,25 Prozent. Dabei wurden in einer Tageshandelsspanne zwischen 120,39 Prozent und 121,34 Prozent rund 584.869 Kontrakte umgesetzt. Der BOBL stieg um 16 Ticks auf 115,79 Prozent.
 
Feste Schlusskurse wurden auch an den US-amerikanischen Aktienmärkten gemessen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average schloss um 1,19 Prozent höher auf 8.848,38 Punkten. Der S&P-500 konnte um 1,14 Prozent auf 951,13 Zähler anziehen. An der NASDAQ verteuerte sich der Composite-Index um 1,20 Prozent auf 1909,29 Stellen. Der NASDAQ 100 notierte zum Handelsschluss um 1,10 Prozent fester auf 1.544,00 Punkten.
Die Notierungen von CIT hausierten mit 78,57 Prozent auf 1,25 US-Dollar, nachdem bekannt geworden ist, dass jetzt drei Milliarden US-Dollar an Krediten für den Mittelstandsfinanzierer ausgehandelt worden sind. Jetzt fehlen noch elf weitere Milliarden, um das Unternehmen über den Berg zu bekommen.
Caterpillar verteuerten sich im Zuge einer Heraufstufung durch die Analysten von Merrill Lynch und Bank of America um 7,83 Prozent auf 36,65 US-Dollar.
Die US-amerikanischen Kreditmärkte haben höher geschlossen. Die zweijährigen Anleihen mit einem Kupon von 3,125 Prozent gingen um 9/32 auf 96-1/32 höher aus dem Handel, ihre Rendite lag bei 3,61 Prozent. Der mit einem Zins in Höhe von 4,250 Prozent versehene Longbond stieg um 13/32 auf 95-24/32, er rentierte mit 4,51 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte haben nach dem Feiertag mit den Indizes der anderen Industrienationen gleichgezogen. Nikkei-225 kletterte um 2.7 Prozent auf 9,652.02 Zähler. Der marktbreite Topix verabschiedete sich um 2.7 Prozent fester auf 901.55 Punkten aus dem Handel.
 

Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien, die mit grosser Sorgfalt für Sie erstellt werden. Das Forexone-Team wünscht Ihnen einen angenehmen Handelstag.


Volkswagen und Porsche leiden
Datum:   21.07.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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