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Warten auf die Fed
Zürich/Frankfurt/New York/Tokio


Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

wir widmen einen kurzen Blick den gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.


Für die US-amerikanischen Industrieaufträge ist im September ein Klettern um 0,9 Prozent gemessen worden. Die Marktteilnehmer hatten im Vorfeld ein Ergebnis im Bereich von 0,9 bis 1,2 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die Industrieaufträge um 0,8 Prozent nachgegeben haben.


Die deutschen Aktienmärkte haben weiter an Boden verloren. Der Leitindex Dax gab um 1,43 Prozent auf 5.353,35 Punkte nach. Für den Mdax ging es um 1,29 Prozent auf 6.679,54 Zähler nach unten. Der Index der Technologiewerte TecDax schloss um 0,71 Prozent leichter auf 717,56 Stellen.
Sehr schlecht haben sich die Anteilsscheine der Deutschen Bank entwickelt, hier stand zum Handelsschluss ein Abschlag in Höhe von 4,16 Prozent auf 47,40 Euro auf den Anzeigetafeln der Frankfurter Börse.
Die Papiere von BMW sind um 6,26 Prozent auf 31,50 Euro eingebrochen.  
Die EUREX/Renten-Futures haben sich erneut leichter präsentiert. Der Dezember-Bund-Kontrakt büsste 32 Ticks auf 121,55 Prozent ein. Dabei wurde in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,45 Prozent und 122,44 Prozent ein Volumen in Höhe von 909.546 Kontrakten umgesetzt. Der Bobl sank um 8 Ticks auf 115,57 Prozent.

An den US-amerikanischen Aktienmärkten ging es vorwiegend nach oben. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average schloss um 0,18 Prozent leichter auf 9.771,91 Punkten. Der S&P-500 verbesserte sich um 0,24 Prozent auf 1.045,41 Zähler. An der Nasdaq ging es für den Composite-Index um 0,40 Prozent auf 2.057,32 Stellen aufwärts. Der Nasdaq 100 rückte um 0,38 Prozent auf 1.679,20 Punkte vor.
Für die Titel von Johnson & Johnson ging es um 0,94 Prozent auf 58,93 US-Dollar nach unten. Die Notierungen der Bank of America haben um 1.16 Prozent auf 14,80 US-Dollar angezogen.
Die US-amerikanischen Anleihenmärkte haben schwächer geschlossen. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent gingen um 15/32 auf 101-6/32 leichter aus dem Handel, ihre Rendite wurde bei 3,48 Prozent festgehalten. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond verlor 1-9/32 auf 102-19/32, er rentierte mit 4,34 Prozent.

Die japanischen Aktienmärkte präsentieren sich heute morgen etwas fester. Der Leitindex Nikkei-225 notiert leicht oberhalb der Marke von 9,800.00 Punkten.





Warten auf die Fed
Datum:   04.11.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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