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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wir starten frisch und ausgeruht in einen neuen Handelstag. Lassen Sie uns zunächst wie gewohnt einen kurzen Blick auf die gestern bekannt gegebenen Wirtschaftszahlen werfen bevor mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortgefahren wird.
Ein besseres Ergebnis als im Vorfeld erwartet ergab die Veröffentlichung des ZEW Konjunkturindex für die Bundesrepublik. Hier schlugen für den Monat August 56,1 zu Buche. Der Index wurde mit einem Punktestand von 47,3 erwartet, nachdem im Vormonat noch 39,5 gemessen worden waren. Dabei habe sich die aktuelle konjunkturelle Lage nach Angaben des Wirtschaftsforschungsinstitutes von noch -89,3 auf nun -77,2 Zähler verbessert. Die Eurozone-Konjunkturerwartung kletterte im Vergleich zum Vormonat um 15,4 Punkte auf nun 54,9 Stellen. Die Konjunkturlage im Euroraum konnte sich um 8,6 Zähler auf -82,1 Stellen besser stellen.
Für die Zahl der Wohnbaubeginne wurden in den Vereinigten Staaten im Monat Juli 581.000 offen gelegt. Im Vorfeld wurden 580.000 bis 598.000 nach noch 587.000 im Monat zuvor erwartet. Nota bene: hier wurde der Wert des Vormonats von 582.000 leicht nach unten wertberichtigt.
Bei der Zahl der US-amerikanischen Wohnbaugenehmigungen sind im Juli 560.000 verbucht worden, erwartet wurde ein Ergebnis im Bereich von 565.000 bis 576.000. Zur Ihrer Orientierung: im Vormonat waren es noch 570.000 gewesen (von 582.000 nach unten wertberichtigt).
Die US-amerikanischen Erzeugerpreise haben im vergangenen Monat um 0,9 Prozent nachgegeben. Im Vorfeld wurde ein Rückgang im Bereich von -0,2 Prozent erwartet, nachdem im Vormonat ein Anstieg um 1,8 Prozent festgehalten worden war. Für die Kernrate der US-Produzentenpreise wurde ein Absinken um 0,1 Prozent gemessen. Im Vorfeld wurde ein Ergebnis im Bereich von 0,1 Prozent nach zuletzt noch 0,5 Prozent erwartet.
An den deutschen Aktienmärkten wurden zum Handelsschluss höhere Kurse in die Bücher aufgenommen. Der Leitindex DAX konnte um 0,94 Prozent auf 5.250,74 Punkte zulegen. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,96 Prozent auf 6.435,18 Zähler nach oben. Der TecDAX gewann 1,09 Prozent auf 691,90 Stellen hinzu. Die Notierungen von ThyssenKrupp zogen um 2,98 Prozent auf 23,85 Euro an. Die Stammaktien von Volkswagen verloren 1,23 Prozent auf 169,71 Euro. Die EUREX/Renten-Futures haben sich uneinheitlich aus dem gestrigen Handelstag verabschiedet. Der September-Bund-Kontrakt verlor drei Ticks auf 122,09 Prozent. Dabei haben in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,80 Prozent und 122,22 Prozent rund 538.402 Kontrakte die Hände gewechselt. Der September-BOBL-Future konnte um 5 Ticks auf 115,87 Prozent anziehen.
Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben höher geschlossen. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average kletterte um 0,90 Prozent auf 9.217,94 Punkte. Der marktbreite S&P-500 stand zum Handelsschluss um 1,01 Prozent höher auf 989,67 Stellen. An der Nasdaq reagierte der Composite-Index mit einem Aufschlag in Höhe von 1,30 Prozent auf 1.955,92 Zähler auf das gestrige Börsenumfeld. Der Nasdaq 100 verteuerte sich um1,38 Prozent auf 1.586,50 Punkte. Die Anteilsscheine von American Express stiegen um 4,28 Prozent auf 31,96 US-Dollar. Für Coca-Cola ging es um 0,18 Prozent auf 48,61 US-Dollar nach unten. Die US-amerikanischen Kreditmärkte haben sich schwächer gezeigt. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,125 Prozent büssten 13/32 auf 101-1/32 ein, ihre Rendite wurde bei 3,52 Prozent beobachtet. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond gab um 18/32 auf 102-12/32 nach, seine Rendite lag bei 4,36 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte sind schwächer aus dem Handel gegangen. Der japanische Leitindex Nikkei-225 büsste 80.96 Punkte oder 0.8 Prozent auf 10,204.00 Stellen ein. Der marktbreite Topix verlor 6.41 Zähler oder 0.7 Prozent auf 943.25 Punkte.
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