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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
wie gewohnt erfolgt zunächst ein Blick auf die gestern gemachten Wirtschaftsmeldungen bevor wir uns gemeinsam den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten zuwenden.
Für die deutschen Verbraucherpreise wurde im Oktober im Vergleich zum Vormonat ein Klettern um 0,1 Prozent nach zuletzt -0,4 Prozent in die Bücher aufgenommen. Die Jahresteuerung wurde bei 0,0 Prozent gemessen. Zum für Europa berechneten harmonisierten Verbraucherpreisindex: hier wurde im Oktober im Vorjahresvergleich ein Nachgeben um 0,1 Prozent verbucht. Auf Monatsbasis erhöhte sich der harmonisierte Index um 0,1 Prozent, womit die Schätzung vom 28. Oktober nach unten wertberichtigt worden ist.
Bezüglich der deutschen Großhandelspreise ist im Oktober im Vormonatsvergleich ein Absinken um 0,4 Prozent nach -0,2 Prozent festgehalten worden. Auf Jahresbasis hat der Preisindex des Großhandels um 7,0 Prozent nach zuvor -8,1 Prozent eingebüsst.
Der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe hat in der Bundesrepublik im September zum Vergleichsmonat des Vorjahres 13,6 Prozent eingebüsst. Zur Ihrer Orientierung: im Monat zuvor hatte das Minus bei 17,3 Prozent gelegen, hier wurde von -16,4 Prozent wertberichtigt. Der Inlandsumsatz hat im September-Jahresvergleich 12,1 Prozent verloren, der Auslandsumsatz sank um 15,2 Prozent.
Bei dem ZEW Konjunkturindex für die Bundesrepublik wurde im November ein Stand von 51,1 in die Bücher aufgenommen. Im Vorfeld wurde der Index mit 55 erwartet, nachdem im Vormonat 56 aufgenommen worden waren. Für die aktuelle konjunkturelle Lage der Bundesrepublik wurde eine Erhöhung auf -65,6 Zähler von noch -72,2 im Vormonat berechnet. Summa summarum: das Ergebnis ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Gestaffelt im Minusbereich haben sich die deutschen Aktienmärkte aus dem gestrigen Handelstag verabschiedet. Der Leitindex Dax sank um leichte 0,12 Prozent auf 5.613,20 Punkte, für den MDax der mittelgroßen Werte stand zum Handelsschluss ein Minus in Höhe von 0,56 Prozent auf 7.186,45 Zählern fest und der Index der Technologiewerte TecDax wurde von Verkäufen um deutliche 1,05 Prozent auf 752,81 Stellen in die Tiefe gezogen. Gut ausgefallene Zahlen stemmten die Anteilsscheine von Bilfinger Berger um 7,64 Prozent auf 52,00 Euro in die Höhe. Die Notierungen von Heidelberger Druckmaschinen haussierten mit 6,41 Prozent auf 5,31 Euro. Die EUREX/Renten-Futures haben höher tendiert. Der Dezember-Bund-Kontrakt zog um 27 Ticks auf 121,50 Prozent an. Dabei wurde in einer Tageshandelsspanne zwischen 121,18 Prozent und 121,81 Prozent ein Volumen in Höhe von 700.800 Kontrakten umgesetzt. Der Bobl verbesserte sich um 8 Ticks auf 115,65 Prozent.
Die US-amerikanischen Aktienmärkte haben sich uneinheitlich präsentiert. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average stieg um 0,20 Prozent auf 10.246,97 Punkte. Der S&P-500 gab um 0,01 Prozent auf 1.093,01 Zähler nach. An der Nasdaq wertete der Composite-Index um 0,14 Prozent auf 2.151,08 Stellen ab. Der Nasdaq 100 kletterte um 0,27 Prozent auf 1.773,17 Punkte. American International Group konnten sich nach den horrenden Verlusten der Vortage um 3,90 Prozent auf 37,59 US-Dollar erholen. Die Titel von Electronic Arts brachen indessen um satte 6,35 Prozent auf 18,29 US-Dollar ein. Uneinheitliche Schlussstände wurden auch für die US-amerikanischen Anleihenmärkte in die Bücher aufgenommen. Die zehnjährigen Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent nahmen um 4/32 auf 101-8/32 zu, ihre Rendite wurde mit 3,47 Prozent angegeben. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond gab um 6/32 auf 101-15/32 nach, er rentierte mit 4,41 Prozent.
Die japanischen Aktienmärkte präsentieren sich heute morgen zum Beobachtungszeitpunkt nahezu unverändert.
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