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ZEW fällt positiv aus

Zürich/Frankfurt/New York/Tokio



Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,

ein wunderschöner neuer Tag voller toller Möglichkeiten beginnt und wir widmen zunächst etwas Zeit den gestrigen Wirtschaftsereignissen bevor wir dann wie gewohnt mit den Entwicklungen auf den internationalen Kapitalmärkten fortfahren.
 
Für die saisonbereinigte Leistungsbilanz für die Eurozone wurde für den Oktober ein defizitäres Ergebnis in Höhe von 6,4 Mrd. Euro nach -8,8 Mrd. Euro im Vormonat ausgewiesen (wertberichtigt von 6,4 Mrd. Euro). Ohne Bereinigung notiert der Berichtsmonat mit einem Minus von 4,8 Mrd. Euro. Bei der Handelsbilanz wurde ein Überschuss in Höhe von 1,0 Mrd. Euro, bei der Dienstleistungsbilanz ein Plus von 2,8 Mrd. Euro, bei der Einkommensbilanz ein Defizit in Höhe von 0,4 Mrd. Euro und bei der Transferbilanz ebenfalls ein Defizit in Höhe von 9,7 Mrd. Euro ausgewiesen.

Bei dem ZEW Konjunkturindex für Deutschland wurde im Januar ein Stand von -31,0 registriert. Der Index wurde mit -42,5 erwartet, nachdem er im Monat zuvor noch bei -45,2 gemessen wurde. Dabei hätte sich die aktuelle konjunkturelle Lage Deutschlands auf -77,1 von noch -64,5 im Vormonat verschlechtert.

Für die Konjunkturerwartung für die Eurozone wurde zum Vormonat eine Besserung um 15,3 Punkte auf nun -30,8 Zählern, im Euroraum eine Verschlechterung um 13,5 Zähler auf nunmehr -84,7 Punkte festgestellt.

Bei dem US-amerikanischen State Street Investor Confidence Index wurde im Januar ein Stand von 60,3 festgestellt, nachdem der Index im Vormonat noch bei 48,2 gestanden hatte. Nota bene: hier wurde von 48,0 nach oben wertberichtigt.


Die deutschen Aktienmärkte haben sich schwach aus dem gestrigen Handelstag verabschiedet. Der deutsche Leitindex büsste 1,77 Prozent auf 4.239,85 Zähler ein. Für den MDAX mittelgroßer Werte ging es um 1,74 Prozent auf 4.913,00 Punkte nach unten. Der Technologiewerte-Index TecDAX verlor 0,81 Prozent auf 464,10 Zähler.
Die Anteilsscheine von METRO waren mit einem Plus in Höhe von 7,87 Prozent auf 26,31 Euro der beste Wert im deutschen Aktienindex.
Bei der Deutschen Bank machten Gerüchte über eine Kapitalerhöhung die Runde auf dem Parkett, ihre Papiere verloren gestern 5,14 Prozent auf 16,98 Euro.
Die deutsche Automobilbranche litt unter den schlechten Vorgaben. Die Aktien von BMW verloren 2,86 Prozent auf 18,535 Euro, hier bestraften die Aktionäre die Ankündigung der Kurzarbeit. Daimler büssten 2,06 Prozent auf 22,800 Euro ein.
Die EUREX/Renten-Futures konnten sich etwas fester verabschieden. Der auf den Verfallsmonat März lautende Bundfuture kletterte um 39 Ticks auf 125,52 Prozent. Dabei hatten in einer Tageshandelsspanne zwischen 124,57 Prozent und 125,62 Prozent rund 765.020 Kontrakte die Hände gewechselt. Der BOBL-Future mit der selben Fälligkeit schloss um 25,5 Ticks höher auf 116,865 Prozent.
 
Der neue Präsident wurde pessimistisch von den US-amerikanischen Aktienmärkten begrüßt. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average verlor 4,01 Prozent auf 7.949,09 Punkte. Das Traurige zur Amtseinführung: Kein einziger Titel im Leitindex notierte zum Handelsende im Plus. Für den marktbreiten S&P-500 ging es um 5,28 Prozent auf 805,22 Zähler nach unten. An der Techologiebörse NASDAQ büsste der Composite-Index 5,78 Prozent auf 1.440,86 Punkte ein. Der NASDAQ 100 sank um 5,14 Prozent auf 1.136,61 Zähler.
Das übliche Verkaufen der Bankwerte prägte auch den gestrigen Handelstag. Die Wertpapiere der Bank of America verloren sage und schreibe 28,97 Prozent auf 5,10 US-Dollar. Für die Anteilsscheine der Citigroup brachte die Schlussglocke einen Verlust von 20,00 Prozent auf 2,80 US-Dollar. Die Aktien von JPMorgan büssten 20,73 Prozent ihres Marktwertes ab, auf den Anzeigetafeln las man zum Ende 18,09 US-Dollar.
Verhältnismäßig stark zeigten sich die Ölwerte. Die Aktien von ExxonMobil büssten nur 2,32 Prozent auf 76,29 US-Dollar ein.
Für Intel ging es um 6,40 Prozent auf 12,86 US-Dollar nach unten.
Die US-amerikanischen Anleihen haben sich im späten New Yorker Handel leichter präsentiert. Dabei büssten die zehnjährigen Anleihen mit einem Kupon von 3,750 Prozent 14/32 auf 112-02/32 ein, ihre Rendite lag bei 2,37 Prozent. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond verlor 1-31/32 auf 130-12/32, er rentierte mit 2,96 Prozent.

Nippons Aktienmärkte haben sich auf den gestrigen Verlauf bei den US-Amerikanern verhältnismäßig gut gezeigt. Der Leitindex Nikkei 225 verlor lediglich 2,04 Prozent auf 7.901,64 Punkte. Der breit gefasste TOPIX büsste 2,22 Prozent auf 787,15 Zähler ein.


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Das
Trademonster-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erfolgreichen Handelstag. 


ZEW fällt positiv aus
Datum:   21.01.2009
Autor:   Slavisa Dosenovic
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