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Zürich/Frankfurt/New York/Tokio
Sehr geehrte Händlerinnen und Händler,
lassen Sie uns zunächst gemeinsam einen kurzen Blick auf die gestern veröffentlichten Wirtschaftszahlen werfen bevor wir mit der Betrachtung von internationalen Kapitalmärkten fortfahren.
Für die Industrieproduktion der Euro-Zone wurde im saisonbereinigten Monatsvergleich im Mai ein Klettern um 0,5 Prozent gemessen. Im Vorfeld wurde ein Anstieg um 1,0 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor die Produktion um 1,4 Prozent gesunken war, wobei hier von -1,9 Prozent wertberichtigt worden ist. Zieht man den Jahresvergleich hinzu, so gab die Produktion um 17,0 Prozent nach (von -21,6 Prozent nach oben wertberichtigt). Die Industrieproduktion im gesamten EU-Raum ist auf saisonbereinigte Monatssicht um 0,1 Prozent nach zuvor -0,8 Prozent geklettert (von -0,9 Prozent wertberichtigt). Zieht man den Jahresvergleich hinzu, so hat die Produktion in allen EU-Mitgliedsstaaten um 15,9 Prozent abgenommen (wertberichtigt von -19,4 Prozent).
Zum ZEW Konjunkturindex für die Bundesrepublik: dieser wurde für den vergangenen Monat mit 39,5 ins Buch aufgenommen, was ein rückläufiges Ergebnis darstellt. Im Vorfeld wurde der Index bei 48 erwartet, nachdem im Vormonat ein Stand von 44,8 festgestellt worden ist. Dabei hätte sich die aktuelle Konjunkturlage der Bundesrepublik auf -89,3 Zähler von -89,7 im Vormonat verbessert. Bezüglich der Konjunkturerwartung für die Eurozone wurde im Vergleich zum Vormonat eine Verschlechterung um 3,2 Punkte auf nun 39,5 Zählern festegestellt. Dabei blieb die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum bei -90,7 Punkten.
Bei den US-amerikanischen Erzeugerpreisen ist im Juni ein Klettern um 1,8 Prozent verbucht worden. Im Vorfeld war ein Anstieg im Bereich von 0,8 Prozent erwartet, nachdem im Vormonat die Preise der Erzeuger um 0,2 Prozent steigen konnten. Dabei verbesserte sich die Kernrate der US-Produzentenpreise um 0,5 Prozent, im Vorfeld wurden plus 0,1 Prozent nach zuletzt minus 0,1 Prozent erwartet.
Für den US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel wurde im vergangenen Monat ein Anstieg um 0,6 Prozent verbucht. Die Marktteilnehmer hatten plus 0,5 Prozent erwartet, nachdem im Monat zuvor der Umsatz des Einzelhandels in den USA um 0,5 Prozent gesunken war. Die Betrachtung ohne die Autoverkäufe lieferte ein Klettern um 0,3 Prozent, erwartet wurden plus 0,5 Prozent, nachdem im Monat zuvor plus 0,4 Prozent (wertberichtigt von 0,5 Prozent) ins Buch aufgenommen worden sind.
Bei den US-amerikanischen Lagerbeständen wurde im Mai ein Rückgang um 1,0 Prozent festgestellt. Im Vorfeld war ein Absinken um 0,8 bis 1,0 Prozent erwartet worden. Dabei fielen die Umsätze um 0,1 Prozent. Das Ratio Lagerhaltung-Umsatz gab von 1,43 auf 1,42 nach.
Die Zahlen von Goldman Sachs sind besser als erwartet ausgefallen, die Käufer verhielten sich jedoch bei dem Wert moderat. Es wurde ein Gewinn von 2,7 Milliarden US-Dollar ausgewiesen.
Von Seiten der Japanischen Notenbank wurde der Zinssatz unverändert bei 0,1 Prozent belassen.
Die deutschen Aktienmärkte sind vorwiegend fester aus dem gestrigen Handelstag gegangen. Der Leitindex DAX wertete um 1,26 Prozent auf 4.781,69 Punkte auf. Der MDAX verteuerte sich um 1,30 Prozent auf 5.649,98 Stellen. Dagegen büsste der TecDAX 0,13 Prozent auf 626,04 Zähler ein. Für die Anteilsscheine von Salzgitter ging es um 2,93 Prozent auf 63,23 Euro nach oben. Die Händler reagierten auf die Nachricht von Seiten des Automobilbauers BMW seine Produktion wieder hochfahren zu wollen mit klaren Käufen, hier stand zum Schluss ein Plus von 5,28 Prozent auf 28,09 Euro auf den Anzeigetafeln der Deutschen Börse. Die deutschen Rentenmärkte haben schwächer tendiert. Der September-Bund-Kontrakt verlor 0,54 Prozent auf 121,63 Punkte. Auch an den US-amerikanischen Aktienmärkten wurden festere Schlusskurse in das Buch aufgenommen, jedoch haben sich die breiten und impulsartigen Käufe in Schranken gehalten. Der Leitindex Dow Jones Industrial Average konnte um 0,33 Prozent auf 8.359,49 Punkte aufwerten. Der breiter gefasste S&P-500 legte um 0,53 Prozent auf 905,84 Zähler hinzu. An der NASDAQ kletterte der Composite-Index um 0,36 Prozent auf 1.799,73 Stellen. Der NASDAQ 100 stand zum Handelsschluss um 0,36 Prozent fester auf 1.452,84 Zählern. Für Goldman ging es nur um 0,15 Prozent auf 149,66 US-Dollar nach oben, hier wurden schon in den vergangenen Tagen breite Käufe verbucht. Die Papiere von Dell brachen um 8,06 Prozent auf 11,97 US-Dollar ein. Die US-amerikanischen Kreditmärkte haben leichter geschlossen. Die zehnjährigen Anleihen mit einem Kupon von 3,125 Prozent gaben um 29/32 auf 97-7/32 nach, ihre Rendite stand bei 3,46 Prozent. Der mit 4,250 Prozent verzinste Longbond verlor 2-6/32 auf 98-3/32, er rentierte mit 4,36 Prozent.
Kaum Veränderungen an den japanischen Aktienmärkten heute morgen: der Leitindex Nikkei-225 kletterte bis zum Handelsschluss um 0,1 Prozent auf 9.269 Zähler. Der marktbreite TOPIX hat 0,3 Prozent auf 866 Stellen verloren.
Es folgen nun die Devisenhandelsstrategien, die mit grosser Sorgfalt für Sie erstellt werden. Das Forexone-Team wünscht Ihnen einen angenehmen Handelstag.
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