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Chinas Wachstum setzt Märkte unter Druck!
Diese Woche hat erneut eindrucksvoll bewiesen, dass an der Börse alles anders werden kann als vermutet. Die Aktienindizes setzten zu einer massiven Korrektur an und gaben auf Mehrwochentiefststände nach. Ausschlaggebend für den Einbruch waren laut Angaben von Händlern Befürchtungen, dass das Wachstum in China sich abschwächen dürfte. Die chinesischen Aktienmärkte befinden sich schon seit Längerem unter Druck und gaben bereits nach als in den USA und Europa die Indizes sich noch halten konnten. Es wird auch darauf verwiesen, dass die Leihzinsen zwischen den Banken, zu denen diese sich Gelder leihen ansteigen und damit die Probleme im chinesischen Bankensystem größer werden  könnten. Die amerikanische Bank Goldman Sachs hat zudem die Wachstumsprognose für China für die zweite Jahreshälfte 2010 leicht nach unten genommen. Man erwartet nun 10,1 Prozent Wachstum anstelle von 11,4 Prozent.

Verlangsamung hat enorme Folgen!

Obwohl das Wachstum in China immer noch über zehn Prozent liegen dürfte, hat eine schon geringe Korrektur der Zahlen massive Auswirkungen auf die Märkte. Der amerikanische S&P500 sowie der heimische DAX gaben deutlich nach. Auch die Rohstoffe kamen durch die Bank unter Druck. Man konnte eine deutliche Zunahme der Schwankungsbreiten feststellen, nachdem sich die Märkte in den Wochen davor erholen konnten, dann jedoch abrupt einbrachen. Allein Rohöl fiel um fast neun Prozent in nur einer Woche.

Gold ist ebenfalls betroffen!

Normalerweise stellt Gold in derart turbulenten Marktphasen einen sicheren Hafen dar, doch diesmal kamen auch die Goldbullen unter Druck. Bis auf unter 1.200 US-Dollar wurden die Notierungen zeitweise gedrückt und gaben zusammen mit den Märkten nach. Interessant war jedoch, dass der Euro zulegen konnte, hiervon jedoch kein anderer Markt profitieren konnte. Dies ist eine interessante Situation, die es zu beobachten gilt, da normalerweise ein starker Euro auch einen Anstieg der Rohstoffe nach sich zieht.

Sebastian Hell
Ihr
Sebastian Hell
www.rohstoff-trader.de




Chinas Wachstum setzt Märkte unter Druck!
Datum:   05.07.2010
Autor:   Peter Müller
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