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| Kommt die Inflationswelle hierher? |
Letzte Woche hat die euro päische Zentralbank ihren Leitzinssatz auf ein Prozent gesenkt und dadurch einen neuen Tiefstwert erreicht. Andere Zentralbanken wie die amerikanische FED oder die Bank of England haben bereits im Vorfeld ihre Leitzinsen massiv verringert um dadurch die Refinanzierung für die Banken zu erleichtern.
?Quantitative Easing? als neuer Trend!
Das neue Wort der Notenbanker heißt seit einigen Wochen ?quantitative easing?. Darunter verstehen die Banker unkonventionelle Maßnahmen die ergriffen werden, um die Liquidität in den Märkten noch mehr anzukurbeln. Die FED hat bereits damit begonnen Staatsanleihen mit Laufzeiten zwischen zehn und dreißig Jahren auf dem Markt aufzukaufen und die Bank of England legt ein ähnliches Verhalten an den Tag. Diese Käufe sollen dabei helfen, die Zinsen am langen Ende nach unten zu drücken, was wiederum viele Hausbesitzer entlastet, da die Hypothekenzinsen oftmals an Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren gekoppelt sind. Doch all dieses Geld welches sich durch den Markt arbeitet wird letztlich zu einer deutlich erhöhten Inflation führen.
Gefahren im Euroraum sind geringer!
Da die EZB mittlerweile auch ?quantitative easing? betreibt und Pfandbriefe kauft, muss man sich die Frage stellen, ob die Inflation auch hier deutlich anziehen könnte, sobald die Erholung eingetroffen ist. Bisher sind die Käufe der EZB noch deutlich geringer als in den USA oder England weswegen wir hier noch bessere Chancen für die Preisstabilität sehen. Dennoch lauern die Gefahren an jeder Ecke!
Quelle: www.cfd-brief.de
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| Datum: |
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12.05.2009 |
| Autor: |
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Peter Müller |
| Aufrufe: |
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