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| Muss England in den Schuldenturm? |
In der letzten Woche lief eine sehr interessante Nachricht über die Newsticker des amerikanischen Wall Street Journal. Es wurde gemeldet, dass die Ratingagentur Standard & Poors das englische Kreditrating von ?AAA? eventuell auf ein niedrigeres Niveau abstufen müsse. Derartige Ratings werden für Anleihen von Ländern, Firmen oder strukturierten Produkten wie MBS oder ABS vergeben und sollen damit dem Investor Aufschluss über die Kreditwürdigkeit geben. Momentan ist ein Rating von ?AAA? das Beste was ein Schuldner für seine Anleihen bekommen kann und zeigt damit dem Markt eine geringe Ausfallwahrscheinlichkeit an. Englands Schulden wachsen!
Der Grund für die Äußerung von Standard & Poors das Rating zu verringern, liegt in den hohen englischen Schulden. Diese könnten bis zum Jahr 2013 so hoch wie das ganze Bruttoinlandsprodukte der Insel werden. Für die Kreditanalysten ist dieses Niveau zu hoch um das Beste Rating weiterhin zu vergeben.
Sind die USA die nächsten?
Bisher hat Standard & Poors noch keine weiteren Schritte in die Wege geleitet und das Rating geändert, sondern sich nur verbal dazu geäußert. In den USA könnten die Schulden bis 2013 auf etwa 80 Prozent des BIPs steigen und dann wieder fallen, wenn man dem ?Office of Budget and Management? Glauben schenkt. Dies wäre noch keine Gefahr für das Rating. Jedoch sind die Zeiten immer noch sehr volatil und es könnten durchaus noch weitere Industrien kommen, die Gelder von der Regierung benötigen und dadurch die Neuverschuldung erhöhen. Wir gehen davon aus, dass aus diesem Grund die Zinsen für US-Staatsanleihen aufgrund des höheren Risikos steigen werden!
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| Datum: |
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26.05.2009 |
| Autor: |
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Peter Müller |
| Aufrufe: |
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982 |
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