So kaufen Sie eine Aktie zum Marktpreis

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Der Aktien-Marktpreis ist der Kurs, der sich für ein Wertpapier aus Angebot und Nachfrage zu einem bestimmten Zeitpunkt ergibt. Um Aktien zu genau diesem Marktpreis erwerben zu können, sind Händler auf eine schnelle Order-Ausführung angewiesen.
  • Besonders schnell können Aktien-Investoren auf veränderte Marktpreise reagieren, wenn sie einen Broker nutzen, der eine Echtzeit-Kursstellung garantiert. Die Umsetzung eigener Orders sollte ebenfalls möglichst zügig vonstatten gehen.
  • Fällt der Marktpreis, weist dies auf eine sinkende Nachfrage nach der Aktie oder sogar auf ganzen Märkten hin. Steigen die Kurse, liegen die betreffenden Aktien börslich zumindest phasenweise im Trend.

Das A und O für den erfolgreichen Aktienkauf ist der ständige Blick auf die aktuellen Kurse. Anleger können nur dann gewinnbringend agieren, wenn sie den richtigen Moment für den Ankauf, aber natürlich auch für den Verkauf ihrer „Shares“ erkennen. Weiterhin reicht die Erkenntnis als solche allein nicht aus. Vielmehr müssen Aktionäre ihre Einsichten zudem rechtzeitig in die Tat umsetzen. Dies verlangt nochmals ein gutes Reaktionsvermögen – oder auch die Möglichkeit, über die Plattformen der Broker automatisch und unter Berücksichtigung von Limits, Stopps und anderen Zusatzfunktionen Transaktionen ausführen zu lassen. Aktien sind als Investment im Grunde eher ein Anlagemodell mit mittel- oder sogar langfristiger Ausrichtung – diesen Aspekt sollten Kunden von Aktien-Brokern von Anfang an kennen und in ihre Entscheidungen einbeziehen.

Moment der Kursstellung spielt eine Hauptrolle beim Aktienhandel

Aktie zum Marktpreis kaufen

Zumal bedeuten die üblichen Haltezeiten nicht unbedingt, dass Händler ihr Aktiendepot und die Bestandteile nicht hin und wieder hinterfragen sollten, um belastende Werte abzustoßen und im Fall der Fälle durch neue Werte zu ersetzen. Aktionäre müssen zur sinnvollen Bewertung ihrer Depot-Inhalte den so genannten Marktpreis kennen.

Diese drei essentiellen Fragen müssen sich Anleger am Aktienmarkt immer wieder stellen:

  1. Was sind die von mir in die engere Auswahl gezogenen Aktien wert?
  2. Wann sind die Kurse auf einem niedrigen Niveau (möglicherweise unterbewertet), so dass sich ein Einstieg lohnt?
  3. Und bei welchem Kurs sollten Aktien abgegeben werden, bevor die Kurse wieder fallen?

Am besten werden diese Fragestellungen an jedem neuen neuen Handelstag an den Börsen thematisiert. Eine relevante Größe bei der Kalkulation der besten Einstiegsmomente und Augenblicke für den Rückzug ist der so genannte Marktpreis. Der Hintergrund dieses Terminus ist, dass Orders – unter idealen Bedingungen – unmittelbar, also sofort und zum momentanen Kurs an der Börse ausgeführt werden.

Marktpreise ergeben sich allein aus Handelsaktivitäten

Die grundlegenden Überlegung „Wie kaufen Sie eine Aktie zum Marktpreis und ohne zu viel dafür auszugeben?“ ist unverzichtbar, damit Anleger geeignete Entscheidungen treffen. Mit dem Marktpreis oder Marktwert ist eine quasi-mathematische Berechnung gemeint, die sich auf die Aktienkurse im Orderbuch eines Aktien-Brokers bezieht. Der Wert ist derjenige, der am öffentlichen Aktienmarkt für ein Wertpapier von Anlegern gezahlt bzw. verlangt wird. Damit ist der Marktpreis zudem der Preis, den Händler im Falle eines Wiederverkaufs für ihre Shares von anderen Investoren bekommen. Es geht wie so oft um die wichtige Wechselwirkung zwischen dem Angebot auf der einen und der Nachfrage auf der anderen Seite. Die Marktpreise entstehen dabei vollkommen frei und ohne jedwede monopolistische Einflussnahme von außen, wenngleich natürlich externe Faktoren wenigstens indirekt Auswirkungen auf die Börsenkurse haben.

Betriebswirtschaftliche Fakten zum Unternehmenswert ebenfalls relevant

Der Marktpreis einer Aktie ist der Wert, den die betreffende Aktie zu einem bestimmten Zeitpunkt X an der Börse oder den Handelsplätzen hat. Auswirkungen auf die Marktkapitalisierung eines börsennotierten Konzerns – denn auch der Terminus „Marktkapitalisierung“ ist im volks- und betriebswirtschaftlichen Kontext in Verbindung mit dem Marktwert gebräuchlich – haben neben dem Aktienkurs die noch ausstehenden Wertpapiere. Größe und Wert eines Unternehmens wiederum berechnen sich aus der Multiplikation der am Markt in Umlauf befindlichen Aktien einer Aktiengesellschaft mit dem aktuellen Marktpreis des Wertpapiers. Anleger, die Aktien zum Marktpreis kaufen möchten, werfen am besten einen Blick ins Orderbuch und rufen die Daten ihres Aktien-Brokers ab.

Verschiedene Begrifflichkeiten mit gleicher Bedeutung?

Kauf-Offerten werden also ebenso benötigt wie etwaige Verkaufswünsche, die ihnen gegenübergestellt werden und auf diese Weise in die Marktanalyse einfließen. Die Kursstellung erfolgt durch Börsenmakler, die alle Orders am Markt entgegennehmen. Anhand dieser Daten ermitteln die Spezialisten, zu welchem Preis der größte Aktienumsatz verbucht würde. Im Falle des Handels am Aktienmarkt ist zwischen dem Nennwert – also dem im Rahmen der Aktienemission definierten Aktiengesellschafts-Kapital – und dem späteren Preis für eine Aktie zu unterscheiden, der regelmäßigen Schwankungen unterliegt. Der Nennwert bleibt gleich. Die Termini Marktpreis und Aktienkurs bzw. Aktienpreis werden vielfach identisch verwendet. Der Preis einer Aktie an der Börse als solcher variiert in diesem Zusammenhang im Laufe eines Börsentages zwischen dem Eröffnungspreis und dem Schlusskurs.

Makler ermitteln Wert der börsengehandelten Aktien

In der Regel nehmen Makler die günstigsten Orders auf der Angebots- und Nachfrage-Seite als Grundlage für die Ermittlung des Marktpreises einer Aktien. Im Rahmen dieser Gegenüberstellung wird auf der einen Seite auf den niedrigsten Aktienpreis eines Verkäufers zurückgegriffen und auf der anderen Seite auf den höchsten Preis, zu dem ein Käufer einen bestimmten Aktienkauf akzeptiert. In der wechselseitigen Aufrechnung ergibt sich schrittweise ein Preis. In früheren Jahren wurde vielfach berücksichtigt (bzw. konnten Anleger darauf bestehen), dass der so genannte Kassakurs als Marktpreis einer Aktie angesetzt wird – schlicht deshalb, weil eben dieser Kurs der mit dem größten Umsatz am Markt war. Der Kassakurs diente vormals für den Handel mit geringeren Aktienmengen und wurde pro Handelstag nur einmalig bestimmt. Diese Vorgehensweise fiel weitgehend der Digitalisierung des Börsenhandels zum Opfer.

Wir fassen zusammen:

Relevant für den Marktpreis einer Aktie ist einerseits das Verkaufsangebot („Ask“),andererseits das Kaufangebot („Bid“). Die Zahl der zum Zeitpunkt X am Markt vertretenen Anbieter und Nachfrager bestimmt letzten Endes den Preis ebenso wie das Volumen im Bereich Angebot und Nachfrage. So können durchaus weniger Interessenten einen größeren Einfluss auf den Aktienpreis haben als eine große Gruppe Anbieter, wenn die Nachfrage entsprechend groß ist. Andersherum ist das Szenario natürlich ebenso denkbar. Die Marktstruktur zeichnet sich dadurch aus, dass der tatsächliche Preis, der für eine Aktie gezahlt werden muss, dem Durchschnittswert im zugrunde liegenden Zeitraum der Analyse entspricht. Die Basis hierfür sind wiederum die durchschnittliche Nachfrage und das durchschnittliche Angebot an der Börse, wobei eine deutlich steigende Nachfrage massive Auswirkungen auf die Preise einer Aktie haben kann.

Im börslichen Umfeld verändern sich die Marktpreise ständig, und zwar weil das „Ask-Bid-Verhältnis“ seinerseits im Verlauf eines Handelstags ständig schwankt. Die Festlegung des Marktpreises hat dabei auch die Funktion, dass zu teure Anbieter gewissermaßen eliminiert werden, da sie der Konkurrenzsituation am Markt auf Dauer nicht gewachsen sind. Diese Tatsache aber spielt eher volkswirtschaftlich als an der Börse eine Rolle.

Geringere Nachfrage lässt die Aktienkurse fallen

Ein sinkender Marktpreis ist ein Hinweis darauf, dass die Nachfrage gesunken ist – dies bedeutet im Grunde, dass Käufer/Anleger sowie Analysten ein Wertpapier schlechter bewerten als bisher. Sind wenige Aktien einer erfolgreichen Aktiengesellschaft verfügbar, steigt der Marktpreis wiederum. Gute Geschäftsergebnisse, innovative Neuentwicklungen sowie wirtschaftliche und politische Ereignisse können – je nach Branche – Auslöser steigender Kurse sein. Auch solche Aspekte müssen Anleger also im Blick behalten, wenn sie Aktien kaufen möchten, um zu einem späteren Zeitpunkt eine möglichst hohe Rendite einstreichen zu können. Denn sie sind darauf angewiesen, den Augenblick abzupassen, in dem Angebot und Nachfrage den für sie besten Preis auslösen. Diese Information leitet zwangsläufig zum Beispiel für den Aktienkauf zum Marktpreis über …

stefan

Mein Fazit

Die Marktpreise sind die Kurse, zu denen Aktien an der Börse gehandelt werden. Sie sind stets das Resultat der Veränderungen bei Angebot und Nachfrage. Wichtig für Anleger ist es, den idealen Moment für den Aktienkauf (wie auch den späteren Verkauf) zu erkennen, um bestmöglich Kapital aus den Transaktionen zu schlagen. Vergessen wird dabei vielfach, dass das bloße Herausfinden der idealen Momente allein nicht ausreicht, um mit Aktien gewinnbringend Rendite zu realisieren. Vielmehr benötigen Trader neben dem nötigen Fachwissen und Erfahrungen mit dem Aktienhandel eben auch einen guten Aktien-Broker. Dieser muss ständig aktualisierte Marktpreise bereitstellen und darüber hinaus eine möglichst schnelle Umsetzung von Investitionswünschen erlauben. Denn in vielen Bereichen des Aktienmarktes können akute Schwankungen der Kurse auftreten. Werden Orders erst zeitversetzt umgesetzt, kann dies zunächst negativen Einfluss auf die Investition an sich und später auf die Gewinnchancen und Rendite-Höhen haben.

Autor: RP