×

Achtung:

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 842

Wo und wie kann man mit binären Optionen handeln?

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Binäre Optionen können über spezielle Binaries-Broker getradet werden, die bisher nur selten in Deutschland ansässig sind. Kunden benötigen ein Handelskonto, über das sie Positionen mit Basiswerten von vielen Märkten eröffnen können.
  • Broker sehen für den Handel mit digitalen Optionen neben einer Mindesteinlage für die Kontoeröffnung zusätzlich einen Mindesteinsatz pro Trade vor, dessen Höhe vielfach von den gewünschten Handelsarten abhängt.
  • Händler haben je nach Broker die Möglichkeit, zwischen dem kurzfristig und langfristig ausgerichteten Binaries-Trading sowie unter diversen Handelsarten zu wählen, um einen individuellen Ansatz des Binärhandels zu finden.

wo mit binaeren optionen handeln„Alles gut und schön“, mag mancher potentielle Anleger bei all den positiven, aber auch angesichts der teilweise negativen Aussagen rund um den Binaries-Handel vielleicht denken, die bei Tradern in spe durchaus ebenso Interesse wecken können. „Aber wo kann ich denn nun binäre Optionen traden? Und auf welche Aspekte muss ich dabei achten?“ Zunächst ist an dieser Stelle zu sagen, dass die hier gemeinten binären Optionen ein wenig anders funktionieren als die schon seit Jahren handelbaren Binäroptionen, wie sie vor allem von Großanlegern und institutionellen Anlegern (gerade in den USA) getradet worden sind. Binäre Optionen mit Börsenbezug gibt es in ihrer heutigen Form erst seit dem Jahr 2008. Trader benötigen zum Handel mit diesen Binaries ein Händlerkonto bei einem so genannten Online-Broker. Über die Handelsplattformen der Anbieter können die Trader dann auf standardisierte Optionen setzen. Die Art und Weise, wie der Handel erfolgt und welche Rendite erreicht wird, ist vorbestimmt.

Korrekturen nach Laufzeit-Beginn meist nicht möglich

Als Händler wissen Sie also von Anfang an, welche Gewinne oder Verluste zu erwarten sind, sofern Positionen den Erwartungen entsprechend enden oder einen unerwartete Weg einschlagen. Optionen der Art „Binaries“ zeichnen sich eher durch kurz- bis mittelfristige Laufzeiten aus. Diese beginnen je nach Anbieter aus dem Online-Broker-Test bei 30 bis 60 Sekunden, können einige Minuten, Stunden oder Tage ausmachen bis zu maximal einigen Monaten. Wie so oft bestätigen Ausnahmen nach oben auch in diesem Fall die Regel bzw. den Bereich des Üblichen. Anders als bei klassischen Optionen ist ein vorzeitiges Schließen der Positionen eher keine übliche Maßnahme zur Intervention. Manche Binärhandels-Broker bieten Tradern jedoch durchaus solche Extras für den frühzeitigen Rückverkauf. Als mögliche Basiswerte bieten die Broker im Vergleich Devisen, Aktien, Indizes, Rohstoffe in unterschiedlicher Menge und Aufteilung an, teilweise auch Fonds oder noch andere Anlagen.

Broker setzen auf unterschiedliche Asset-Verteilung

Die enge Verbindung des Binaries-Tradings zum normalen Aktienhandel wird nach wie vor insofern erkennbar, dass Aktienwerte bei vielen Binäre-Optionen-Brokern den Löwenanteil der Handelswerte (Assets) bilden. Die Zahl der Broker steigt stetig, was einen Vergleich unverzichtbar macht für Trader, die einen guten und zuverlässigen Partner für den Binärhandel suchen. Ohne ein Trading-Konto können Anleger nicht aktiv werden. Eine preiswerte Alternative für Einsteiger sind Demokonten, wie sie viele Betreiber aus dem Broker-Test zum Ausprobieren und für risikofreie Binäre-Optionen-Erfahrungen offerieren. Die Hinweise, die in nahezu allen kritischen Marktbeobachtungen die vermeintlich fehlenden Regulierungen erwähnen, können mittlerweile deutlich entschärft werden. Auch wenn der Binärhandels-Markt als solcher nicht unter ständiger staatlicher Beobachtung stehen mag: Die Broker selbst entscheiden sich immer öfter für die Beantragung einer Lizenz durch staatliche Aufsichtsbehörden.
Die beiden bekanntesten Beispiele in Europa sind hierbei die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die britische Financial Conduct Authority (FCA). Diese beiden Behörden gelten als Europas strengste Regulierungsbehörden. Aber auch die zypriotische CySEC hat ihre Lizenzvergabe infolge der Finanzmarktkrise mit strikteren Regularien verbunden. Von einer weitgehend fehlenden Regulierung des Binary Option Tradings kann heute also im Grunde nicht mehr die Rede sein.

Sehr kurze Laufzeiten bergen hohes Risiko

Die generelle Frage, wo binäre Optionen gehandelt werden können, ist somit schon hinreichend erklärt. Das Wie verlangt nach einer eingehenden Analyse. Die erste stichhaltige Aussage bezieht sich hierbei auf die Zielgruppe, für die binäre Optionen ein interessantes Anlagemodell sind. Zeitlich gesehen, ist das Traden mit Binaries gut für Händler geeignet, die nicht monate- oder jahrelang auf Gewinne warten möchten. Schon ab 30 bis 60 Sekunden können Kunden bei vielen Brokern den Handel aufnehmen. Zugleich aber ist zu sagen, dass diese Art Optionshandel einen hochspekulativen Charakter hat. Dies bedeutet, dass schon bei der einfachsten Handelsart – dem Call- und Put-Handel – ein hohes Verlustrisiko gegeben ist, das Broker-Kunden kennen und jederzeit im Blick behalten sollten. Um ein Händlerkonto eröffnen und handeln zu können, müssen Trader in spe eine Mindesteinlage auf dem Konto hinterlegen.

Welchen Einsatz muss ich mindestens leisten?

Hierbei ist insbesondere bei den Mindesteinsätzen, die Broker für den Handelsstart verlangen, ein Vergleich ratsam, da die Konditionen sehr unterschiedlich ausfallen. Schon dabei kommt das Thema Money-Management zum Tragen. Neukunden sollten genau überlegen, welche Einsätze und Einzahlungssummen sie sich wirklich leisten können und wollen. Bei den Mindesteinlagen beginnen die Anforderungen je nach Anbieter und Options-Trading-Software im niedrigen dreistelligen Eurobereich. Bei den Mindesteinsätzen liegt die Mehrheit der Broker im Bereich von 20 bis 50 Euro. Teilweise liegen die Anforderungen sogar noch deutlich darunter. Bei einer Ersteinlage von 500 Euro ist bei solchen Untergrenzen also mindestens eine ganze Reihe erster Trades möglich.

Unterschiedliche Aussagen von Brokern zur maximalen Rendite

Der Binärhandel ist im eigentlichen Sinne vergleichsweise einfach und zugleich wiederum nicht. Im Grunde müssen Händler nur entscheiden, in welche Richtung sich der Kurs eines Handelsinstrumentes (auch bekannt als Basiswert, Wirtschaftsgut oder Asset) zum Laufzeitende entwickeln wird. Schon bei der Standard-Handelsart, bei der es einzig um den Schlusskurs zum Ende der gewählten Laufzeit gibt, sind je nach Binäre-Optionen-Broker Renditen von mehr als 80 Prozent möglich. Im Mittel liegen die Maximalrenditen eher im Bereich von 60 bis 70 Prozent. Verglichen mit den meisten anderen Anlageklassen ist dies erheblich höher. Es ist verlockend zu sagen, dass Binärhändler kein umfangreiches Hintergrundwissen oder fundierte Erfahrungen benötigen, um erfolgreich zu sein. Dies aber ist spätestens bei den alternativen Handelsarten komplexerer Ausprägung eine mitunter folgenschwere Fehleinschätzung. Zum einen müssen die Funktionsweisen der Handelsarten bekannt sein, zum anderen müssen Trader ein Verständnis für die Auswirkungen wichtiger Nachrichten aus Politik und Wirtschaft auf die Kurse der Basiswerte haben bzw. dieses Verständnis erst einmal entwickeln.

Welches Risiko bin ich bereit beim Trading einzugehen?

Sind die Positionen eröffnet, gibt es meist keine Chance mehr zur Einflussnahme, so dass Händler binärer Optionen nur noch hoffen können, dass Trades zum Verfallszeitpunkt „in the money“ (im Geld) enden – dass also nach einer richtigen Kursprognose ein Gewinn auf dem Konto verbucht wird. Enden Positionen „aus dem Geld“, verfällt der Einsatz im Normalfall komplett, sofern der Binary-Options-Broker seinem Kunden keine Gelegenheit zur Verlustabsicherung anbietet. Und selbst wenn Verluste anteilig erstattet werden, wahlweise in Eigeninitiative über Extra-Funktionen oder vorab vom Broker garantiert: Ein den eigenen Fähigkeiten und Finanzen angemessenes Risiko-Management ist dringend angeraten. Trader, die nicht nur mit Up- and Down-Optionen traden möchten, müssen die Risiken noch genauer kontrollieren. In Schulungen zu binären Optionen empfehlen Experten oft das Arbeiten mit verschiedenen Software-Angeboten und Analyse-Tools. Und selbst der Handel über verschiedene Binary Broker kann sich lohnen, da es Abweichungen bei der Kursstellung wie auch den Trading-Gebühren geben kann.

Nicht zu viel vom Binärhandel erwarten und verlangen

Auf Biegen und Brechen sollten Händler nicht traden. Sollten die Märkte phasenweise keine deutlichen Chancen erkennen lassen, legen Trader am besten eine kurze Pause ein. Solche Phasen können so oder so ein guter Moment sein, um sich mit neuen Funktionen, Handelsarten oder Korrekturen der Binäre-Optionen-Software zu befassen, denn Broker führen regelmäßig technische Wartungen und Optimierungen der Handelsumgebungen durch. Vielleicht ist auch der Augenblick für das Kennenlernen des Mobile Tradings gekommen? Oder anderer Handelsarten, vor allem wenn bisher der Call- und Put-Handel bevorzugt wurde. Angaben zu Alternativen wie One-Touch-Optionen, 60-Sekunden-Orders, dem Range-Handel sowie Informationen zu den diversen Strategien für binäre Optionen finden Leser an anderen Stellen des Ratgebers.

Broker unterscheiden sich auch bei den Handelsarten

Manche der genannten Handelsarten werden nur von einigen Brokern angeboten. Andere Typen wie Call- und Put-Optionen und Orders nach dem Motto „One-Touch“ oder „No-Touch“ finden sich bei einem Großteil der Anbieter im Portfolio wieder. Eine Vielzahl von Handelsarten bedeutet allerdings nicht, dass jeder Händler ständig mit allen Ansätzen arbeiten muss. Vertraut machen sollten sich Binärhandels-Fans aber durchaus nach und nach mit allen sich bietenden Möglichkeiten. Gerade, wer mit Flexibilität agiert, kann auf sich die ändernden Bedingungen an den verschiedenen für das Binaries-Trading relevanten Märkten angemessen reagieren.

Nemack

Mein Fazit

Zunächst ist zu sagen, dass Händler in jedem Fall auf einen Online-Broker angewiesen sind, um mit dem Binärhandel beginnen zu können. Der Handel erfolgt außerbörslich, auch wenn viele der handelbaren Basiswerte aus einer Verbindung mit regulierten Börsenplätzen stammen – so etwa Aktien, die wie Indizes als Vermögenswerte beim Handel digitaler Optionen zur Standardausstattung der Broker gehören. Ein Vorteil des Binaries-Trading besteht eindeutig darin, dass die Anforderungen für die Ausführung von Trades bei den meisten Brokern sehr gering ausfallen. Am Risiko insgesamt ändert diese Tatsache jedoch nichts. Am Ende ist es im schlimmsten Fall irrelevant, ob man sein vollständiges Guthaben über eine einzige Position oder viele kleinere Trades verliert. Zugleich aber ist ein gezielter strategischer Binärhandel den Mindesteinsatz betreffend oft günstiger als andere Anlagemodelle. Auch die Maximalrenditen fallen im Vergleich sehr hoch aus.