Welche Werte kann man mit binären Optionen handeln?

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Nahezu alle Binaries-Broker bieten Basiswerte aus den Bereichen Aktien, Devisen, Rohstoffe und Indizes an. Die Gewichtung variiert allerdings je nach Anbieter.
  • Die besten Broker für den Binärhandel offerieren eine dreistellige Menge handelbarer Underlying Assets.
  • Nicht alle Assets stehen für jede Handelsart zur Verfügung, so dass Händler mit besonderen Vorlieben sehr genau vergleichen müssen, welchem Broker sie den Vorzug geben.

welche werte handeln binaere optionenUm zu verstehen, wie man mit Binäroptionen erfolgreich traden kann, stellt sich im ersten Schritt vor allem die Frage, welche Werte überhaupt über einen Binaries-Broker gehandelt werden können. Die Funktionsweise der Optionen als solche ist in den Grundlagen vergleichsweise einfach zu verstehen. Die Auswahl der digitalen Optionen und Handelsarten, die Binäre-Optionen-Broker für den Handel über Plattform-Modelle wie TechFinancials oder SpotOption zur Verfügung stellen, variiert in einigen Fällen erheblich. Zugleich setzen Broker innerhalb der Auswahl der Handelsarten mitunter verschiedene Maßstäbe bei Kombinationen an. So erstreckt sich die Bandbreite der handelbaren Underlying Assets beim Wochenendhandel in vielen Fällen weniger weit als beim normalen Trading mit Call- und Put-Optionen.

Asset-Palette hängt vielfach von der bevorzugten Handelsart ab

Die Vielzahl der Handelswerte fällt auch bei den Up- und Down-Optionen vielfach üppiger aus als bei One-Touch- oder No-Touch-Optionen. Zugleich wird eines sehr schnell grundsätzlich deutlich: Auch wenn die Handelsinstrumente für den Handel mit Binäroptionen bei allen Brokern weitgehend in denselben Bereichen angesiedelt sind, sind doch bei der Verteilung innerhalb der Rubriken deutliche Abweichungen erkennbar. Gehandelt wird in der Regel mit Assets aus den folgenden Bereichen:

  • Aktien
  • Indizes
  • Devisen
  • Rohstoffe

Rohstoff-Sektor in der Regel eher überschaubar

Es liegt im Grunde in der Natur der Sache, dass bei den meisten Binäre-Optionen-Brokern aufgrund der typischen Bedingungen an den Märkten eine größere Vielfalt im Zusammenhang mit dem Aktienmarkt als mit dem Rohstoff-Sektor anzutreffen ist. International ausgerichtete Broker können beim Aktien-Thema schließlich aus dem Vollen schöpfen, während man sich bei den Rohstoffen vielfach eher auf Klassiker wie Gold, Silber und Öl konzentriert. Wie beim Handel an den Märkten allgemein sollten sich Trader mit Interesse an Binaries vor Augen führen, dass die genannten Bereiche zwar allesamt von gewissen Chancen und Risiken gekennzeichnet sind. Dabei zeichnen sich aber der Rohstoff- und Devisen-Markt durch eine höhere Volatilität aus als etwa Aktien. Dies bedeutet nichts anderes, als dass etwaDevisen-Kurse oftmals besonders anfällig für Schwankungen sind.

Händler mit Interesse an Vielfalt müssen genau vergleichen

Dies bietet die Möglichkeit zur Mitnahme hoher Renditen, stellt aber natürlich zugleich ein steigendes Verlustrisiko dar im Vergleich mit digitalen Optionen auf beispielsweise Indizes wie den DAX oder den Dow Jones, bei denen Kurseinbrüche oder massive Anstiege innerhalb kurzer Zeiträume eher die Ausnahme sind. Die Auswahl der Basiswerte kann in vielen Fällen den Ausschlag beim Broker-Vergleich geben. Trader, die großen Wert auf Flexibilität legen, bevorzugen Anbieter, die eine sehr große Palette von Instrumenten und möglichst viele Handelsarten bereitstellen. Einfluss haben die Assets im Test oftmals auch hinsichtlich der maximalen Rendite, wenngleich auch die Handelsarten an diesem Punkt von großer Bedeutung sind. Gerade die vielfach erkennbaren Schwankungen von Devisenkursen binnen eines einzigen Tages machen Forex-Optionen für viele Händler mit Mut zum Risiko interessant.
Wichtig ist dabei die Auswahl der geeigneten Strategien für binäre Optionen – in manchen Fälle etwa der Volatilitäts-Strategie. Ein Dutzend der meist gehandelten Devisen-Instrumente sind fast immer Standard für den Handel mit Binäroptionen.

Aktien-Bereich oftmals besonders breit aufgestellt

Bei vielen Brokern aus dem Binaries-Vergleich stehen Aktien und Indizes im Mittelpunkt. Jedoch gibt es selbst innerhalb der Kategorie deutliche Unterschiede. Während mancher Broker vielleicht eher auf traditionelle Aktienwerte setzt, bieten andere Mitbewerber eher die Gelegenheit, moderne Technologiewerte (Stichwort „Blue Chips“) zu traden. Dutzende Assets auf Basis von Aktien sind bei den getesteten Online-Brokern für binäre Optionen seit jeher keine Seltenheit. Immerhin befindet sich dieser Markt im steten Wachstum, was zugleich einen Anstieg der potentiellen Werte für den Binärhandel nach sich zieht. Einsteiger sind vielfach gut beraten, sich auf einen Broker zu beschränken, der die wichtigsten Basiswerte aus allen Bereichen anbietet und zugleich mit günstigen Mindestanforderungen für die Ersteinlage und den Mindesteinsatz pro Trade einen risikoarmen Start in den Binärhandel erlaubt. So sammelt man nach und nach Erfahrungen mit „Fixed Return Options“ – so ein anderer Name des Binaries-Tradings aufgrund der vorab bekannten Rendite, wenn Optionen „in the money“ enden und erfolgreich verfallen.

Der Zusammenhang zwischen Assets und Options-Laufzeiten

Bei einigen Brokern können Händler mittlerweile sogar mit Binäroptionen auf Fonds wie ETFs wetten. Bewusst entscheiden sollten die Trader dabei, welche Laufzeiten sie bei welchem Handelsinstrument zur Basis des erhofften Erfolgs machen möchten. Vor allem Devisen-Optionen bieten im Kurzfrist-Handel gute Chancen. Andere Werte stellen für Händler eher auf lange Sicht eine lohnende Gewinn-Gelegenheit dar. An dieser Stelle können oftmals Aktien altgedienter Unternehmen genannt werden. Generell müssen Händler die wirtschaftliche und zeitliche Umgebung eines Underlying Assets berücksichtigen. Haben Aktiengesellschaften gerade einen wichtigen Großauftrag abgeschlossen oder kommen innovative neue Produkte auf den Markt, wird dies dem Aktienkurs Auftrieb geben – ein guter Moment für Händler digitaler Optionen. Zeiträume von 60 Sekunden bis zu etwa 24 Stunden dominieren ja den Sektor des Binärhandels.

Gute Planung macht Binärhandel erfolgreich

Hinsichtlich der Preisentwicklung erweisen sich binäre Optionen als recht stabil. Von Ausnahmen abgesehen neigen die Werte eher nicht zu massiven Schwankungen. Dabei sind es oft recht junge Basiswerte (etwa Aktien neuer Technologie-Unternehmen), die gute Chancen bieten können, um mit knappen Zeiträumen bis zum Verfallszeitpunkt Geld zu verdienen. Trader mit Interesse für variable Gestaltungsmöglichkeiten sollten darauf achten, dass ihr Broker über die Plattform wenigstens die wichtigsten internationalen Indizes wie den DAX, TecDAX, Dow Jones und Nikkei sowie die meist gehandelten Rohstoffe wie Gold, Öl und Silber im Portfolio für den Handel digitaler Optionen hat. Unverzichtbar ist eine gute Binäre-Optionen-Software, für deren Verwendung es kein Profi-Wissen des Händlers braucht, um die ganze Bandbreite des Software-Modells überschauen zu können. Eine wichtige Erkenntnis aus Sicht der Anleger besteht auf jeden Fall darin, dass das Traden mit Binaries weder Hexerei noch Kunst oder gar Betrug ist.

Mobile Trading als „Bonus“ für den Handel mit digitalen Optionen

Seriöse Binäre-Optionen-Broker weisen schon auf ihren Internet-Startseiten mit Risikowarnungen auf die Gefahren des Handels hin. Sie verschweigen dabei aber natürlich ebenso wenig die Chancen, die das Trading bei sorgsamer Vorbereitung bietet. Dies nicht zuletzt auch über das so genannte Mobile Banking. Damit sind Trader in der günstigen Situation, auch über mobile Geräte wie Tablet PCs oder Smartphones handeln zu können. Hierbei sollte nicht nur die gesamte Palette der Orderarten und Basiswerte einsetzbar sein, die Händler schon vom Handel über den stationären Angebot am PC (webbasiert oder über ein auf dem Rechner installiertes Programm) kennen. Zumindest für Apple- und Android-Geräte bieten immer mehr Binärhandels-Broker derartige Apps, die über die jeweiligen Download-Portale bezogen werden können. Auch bezüglich der Laufzeiten und der Plattform-Ausstattung sollten beide Wege vergleichbar sein.

Analyse-Tools bei allen Basiswerten ein sinnvoller Ansatz

Chart-Techniken und Handelssignale vereinfachen den Handel mit digitalen Optionen und erlauben eine praxisnahe Auswertung möglichst vieler Wirtschaftsindikatoren, was wiederum bei guter Anwendung dazu führt, dass Positionen in the money enden und ein gutes Plus aufs Händlerkonto bringen. Die Zahl der Handelssignale, die für den Handel auf den Plattformen genutzt werden können, variiert je nach Anbieter. Auch deshalb geht es im nächsten Teilbereich dieser Übersicht um eben diese Trading-Plattformen und die Einzelaspekte, die Trader in diesem Zusammenhang kennen und bei einem Vergleich im Hinterkopf behalten müssen. Im Rahmen der Chartanalyse sind nicht nur aktuelle Nachrichten zu den Märkten hilfreich. Auch historische Kursdaten können bei der Bewertung momentaner Wert-Entwicklungen eine gute Hilfestellung bieten. Wann sind Märkte überkauft, wann ist mit einem zeitnahen Anstieg der Kurse zu rechnen? Diese und ähnliche Fragen können auch und gerade mithilfe von Informationen zur Vergangenheit beantwortet werden. Eine Garantie für die Richtigkeit der Kurs-Prognosen bieten solche Daten selbstverständlich nicht an.
Je facettenreicher die Plattformen von Hause aus bestückt sind, desto eher können Nutzer auf eine externe Binäre-Optionen-Software als Ergänzung verzichten. Schließlich können zusätzliche Leistungen anderer Dienstleister in vielen Fällen zu höheren Handelskosten führen, was somit unter Umständen zu einem Abzug bei der eigentlichen Rendite aus Positionen führt. Bleibt der Gewinn ganz aus, entstehen die Transaktionsgebühren natürlich dennoch, was Händler ebenfalls einplanen müssen, wenn sie Orders ausführen möchten.

Nemack

Mein Fazit

Wann und wo möchte ich zu welchen Handelsarten traden? Mit dieser Frage steht und fällt im Grunde die Beantwortung der Frage danach, welche Underlying Assets für den Handel digitaler Optionen infrage kommen. Wer Rohstoff-Basiswerten wie Gold den Vorzug geben möchte, kann oftmals nur bestimmte Laufzeiten und Handelsarten auswählen. Der größte Spielraum in unserem Binaries-Broker-Test zeigt sich normalerweise bei den Vermögenswerten in den Bereichen Aktien und Indizes. Letztlich bieten fast alle Broker zudem Assets aus dem Devisen-Bereich. Allein, die zugrunde liegende Gewichtung variiert abhängig von den Handelsplattformen und auch den Handelsarten. Ein Grund mehr, als Trader einen genauen Vergleich der jeweiligen Konditionen vorzunehmen, bevor ein Handelskonto eröffnet wird. Abhilfe bei der Gegenüberstellung der Trading-Modelle kann ein Testkonto schaffen. Kann ein solches Demokonto genutzt werden, eignet es sich ideal für die erste risikofreie Analyse.

Autor: RP