×

Achtung:

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 842

Trading-Plattformen für binäre Optionen

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Drei Handelsplattformen dominieren den Markt für den Handel mit binären Optionen. Plattform-Titel mit dem Namen eines Brokers bedeuten dabei nicht automatisch, dass es sich um eigens entwickelte oder modifizierte Plattformen handelt.
  • Vor allem bei den Zusatz-Funktionen fällt der Spielraum auf den Handelsplattformen oftmals sehr unterschiedlich aus.
  • Nicht jede Handelsplattform eines Brokers erlaubt den Einsatz aller gängigen Handelsarten. Ein Vergleich ist in diesem Punkt wie bei der Asset-Vielfalt sinnvoll.

trading plattformen binaere optionenNimmt man zur Kenntnis, dass der Handel mit digitalen Optionen eben nicht in einem börslichen Um-feld abgewickelt wird, erklärt sich auch die Tatsache, weshalb Broker ihren Händlern spezielle Umgebungen – so genannte Trading-Plattformen – zur Verfügung stellen. SpotOption, TradoLogic und TechFinancial sind wohl die drei meist genutzten Versionen, die das Gros der Anbieter am Binaries-Markt zurzeit verwenden. In etlichen Punkten zeigen sich Ähnlichkeiten, aber spätestens bei der Detail-Analyse der Handelsplattformen wird deutlich, dass Händler auch in diesem Punkt auf einen genauen Vergleich der Binaries-Broker angewiesen sind. Je tiefer Trader bereits in den Binärhandel ein-gestiegen sind, desto eher sind sie auf einen ausführlichen Test der Plattformen angewiesen. Denn di-gitale Optionen sollen in the money enden und möglichst viel Rendite einbringen.

Drei Plattformen kommen am häufigsten zum Einsatz

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es nicht nur die in der jeweiligen Situation richtigen Basiswerte und Laufzeiten bei einem sinnvollen Einsatz. Trader müssen die gewünschten Aktionen zudem mög-lichst schnell ausführen können. Insbesondere Trades müssen schnell umsetzbar sein. Hierzu müssen Binärhandels-Plattformen übersichtlich und nachvollziehbar sein. Alle Funktionen sollten selbsterklä-rend und nach einer kurzen Einführung in das Thema auch für Einsteiger durchführbar sein, die erste Erfahrungen mit dem Thema sammeln möchten. Gerade kurzfristige Optionen verlangen nach einer transparenten Handelsplattform, die ihnen alle Möglichkeiten und Verfallszeitpunkte sowie die Basiswerte präsentiert. Beim Vergleich der Binärhandels-Broker kommt es außerdem darauf an, dass Händler nicht mit großem Aufwand nach allen Funktionen und Erläuterungen zu Merkmalen der Ext-ra-Ausstattung suchen müssen. Die drei bekanntesten Plattformen für den Handel digitaler Optionen heißen:

  • TechFinancial
  • SpotOption
  • TradoLogic

Broker geben Plattformen vielfach eigene Namen

Einige Broker entwickeln gänzlich eigene Plattformen, aber mehrheitlich vertrauen die Anbieter auf eines der drei oben genannten Modelle als Binäre-Optionen-Software. Vielfach werden diese Plattformen auch von Brokern an die eigenen Handelssysteme angepasst. SpotOption und die beiden anderen Handelsplattformen sehen dabei nicht immer identisch aus. Sie weisen aber auch in vielen Punkten Parallelen auf, vor allem bei den Handelsarten im Bereich der Call- und Put-Optionen. Hier zeigt sich, was der brancheninterne Standard ist. Doch schon bei den Laufzeiten bietet der beste Broker oft individuellere Lösungen als die sprichwörtliche breite Masse. Der Wochenendhandel etwa wird nicht von allen Brokern angeboten, die TradoLogic oder TechFinancial als Trading-Plattform einsetzen. Art und Umfang der technischen Ergänzungen basieren weitgehend auf der Frage, welche Zielgruppen die Broker mit ihren Angeboten ansprechen möchten.

Kurzfrist-Handel nicht bei allen Plattformen-Modellen

Laufzeiten im Bereich von einigen Minuten bis zu Tagen werden flächendeckend von den Handelsplattformen angeboten. Sehr lange Haltezeiten von mehreren Monaten bis zum Verfallszeitpunkt für den jeweiligen Basiswert (Underlying Asset) sucht man aber bei vielen Brokern vergebens. Auch 60-Sekunden-Optionen sind längst zur Regel geworden, während Laufzeiten von nur 30 Sekunden sich bis dato nur selten im Online-Broker-Vergleich finden. Diese Aussage lässt sich in vielen Fällen auch auf den Wochenendhandel beziehen. Ohnehin müssen sich Händler vor Augen führen, dass Positionen übers Wochenende mit besonderen Risiken verbunden sind. Broker öffnen ihre Pforten zur Handelsplattform – ganz gleich, ob die Plattform von SpotOption, TechFinancial oder TradoLogic genutzt wird – nicht rund um die Uhr. In der Regel beginnt der Handel am späten Sonntagabend und ist nachfolgend bis zum Freitagabend möglich.
Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Binärhandels können durch die Öffnungszeiten Kurs-Swaps auftreten. Diese wiederum können im Ernstfall überraschend dazu führen, dass Optionen „out of the money“, also aus dem Geld enden und verloren sind.

Automatischer Handel und Sonderfunktionen als Chancen?

Das kann selbst dann passieren, wenn Kurse vor dem Schließen der Handelsplattformen nach einem Erfolg aussahen. In diesem Fall sind Extra-Funktionen wie Stop-Losses ein guter Weg, um sich gegen Verluste in solchen Zusammenhängen zu schützen. Gleichermaßen haben Trader je nach Palette der Trading-Plattform die Möglichkeit, so genannte „Entry Orders“ einzurichten. Dies bietet den Vorteil, dass Positionen am Ende automatisch eröffnet oder geschlossen werden können, sobald ein vom Trader erwarteter Kurs erreicht wurde. Dieses Automatik-Trading gewinnt seit einigen Jahren nicht nur für professionelle und ambitionierte Händler immer mehr an Bedeutung und taucht somit vielfach beim Vergleich der Online-Broker und ihrer Handelsumgebungen auf. Denn Händler ersparen sich auf diese Weise die ständige eigene Anwesenheit und Analyse der verschiedenen Marktbereiche, in denen sie sich bewegen möchten. Ideal sind in jedem Fall Handels-Plattformen, bei denen die Order-Ausführung in wenigen logischen Schritten erfolgt.

Technische Unterschiede und Parallelen der Plattformen

Dies ist zunächst einmal ein verbindendes Element der drei bekannten Trading-Plattformen SpotOption, TradoLogic und TechFinancial. Dennoch ist ein umfassender Vergleich der individuellen Plattform-Modelle der Binäre-Optionen-Broker ratsam. Denn nur so offenbaren sich die möglichen zusätzlichen Eigenheiten der Handelsumgebungen, mit denen sich ein Anbieter eventuell von der Konkurrenz abzuheben versucht. Als Ort, an dem Sie als Händler ihre Wunsch-Positionen ausführen lassen, sollte die Tradingplattform ihres Brokers, so weit es geht, Ihren persönlichen Vorstellungen vom optimalen Handel gerecht werden. Für die Mehrheit der Händler bedeutet dies mittlerweile, dass die Plattform auch mobil genutzt werden kann. Gemeint ist damit nicht nur, über den Browser des mobilen Endgeräts Zugriff auf das Händlerkonto zu haben. Vielmehr können bei den meisten Brokern so genannte Mobile Apps (in der Regel kostenlos) bezogen werden, die den direkten Unterwegs-Handel garantieren.

Unterwegs-Trading wird für Händler immer wichtiger

So können Händler vielfach Kurs-Alarme einrichten, um wichtige Kursveränderungen für sich zu nutzen. Spricht ein Binaries-Broker von einer „webbasierten“ Handelsplattform, bedeutet dies, dass Nutzer ohne weitere Software-Installation mit ihren persönlichen Zugangsdaten auf ihr Händlerkonto zugreifen und Trades ausführen bzw. sie überblicken können. Der Hinweis auf die kostenlose Vergabe der Mobile Apps ist deshalb so wichtig, weil es in derart umkämpften Bereichen immer wieder Trittbrettfahrer gibt, die mitverdienen möchten. Händler sollten darauf achten, dass sie die Original-Software ihres Anbieters verwenden, und zwar aus zwei Gründen: Einerseits kommen sie so unentgeltlich in die Situation, digitale Optionen handeln zu können. Auf der anderen Seite vermeiden sie auf diese Weise, Opfer eines Betrugs durch Dritte zu werden, deren einziges Ziel es ist, ihre Kundendaten zu ergattern und einen finanziellen Schaden zu verursachen.

Teilweise können eigene Optionen designt werden

Der Broker-Support informiert im Zweifelsfall, welche die richtigen Anwendungen sind. Am besten halten sich Trader an die üblichen Links auf den Broker-Webseiten, um die Handelsplattform auf dem Mobilgerät einrichten zu können. So ist garantiert, dass man die richtige Binäre-Optionen-Software verwendet. In vielen Fällen sind es die Besonderheiten, die für eine bestimmte Trading-Plattform sprechen – was jedoch stets einer Einzelfall-Prüfung bedarf. Mancher Broker etwa, der auf die Trading-Plattform SpotOption setzt, erlaubt Händlern den Einsatz eines so genannten „Options Builder“. Über diese Handelsart können Kunden ganz individuell ihr Risiko-Rendite-Management festlegen. Trader, die die größtmögliche Rendite anstreben, müssen ein hohes Risiko in Kauf nehmen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, muss sich im Gegenzug mit geringeren Maximalrenditen abfinden. Beides hat offensichtlich Vorteile und Nachteile.

Möglichkeiten zur nachträglichen Options-Anpassung

Die Chance zum „Rollover“, also einer Verlängerung der Laufzeit bis zum Verfallszeitpunkt kann je nach Kursentwicklung ebenfalls ein wichtiges Feature der Handelsplattformen darstellen. So kann dafür gesorgt werden, dass bei Positionen nach unerwarteten Veränderungen der Kurse kein Verlust zum anfangs geplanten Verfallszeitpunkt entsteht, sondern Binaries verspätet doch noch in the money enden und so zu einem Gewinn werden. Haben sich die Kurse dagegen früher als erhofft zu den eigenen Gunsten entwickelt, kann eine „Early Closure“- oder „Take Profit“-Funktion das vorzeitige Schließen von Positionen erlauben. Mit zunehmender Professionalität der User steigen die Ansprüche an die Broker-Angebote und die Binäre-Optionen-Plattformen. Dies erklärt einmal mehr, weshalb sich die ständige Bereitschaft zum Broker-Wechsel und eben auch ein detaillierter Online-Broker-Vergleich bezahlt macht.

Plattformen machen den Handel über Broker erst möglich

So oder so: Ohne die Handelsplattformen der Binäre-Optionen-Broker ist der Handel mit digitalen Optionen schlicht unmöglich. Die drei genannten Plattformen sind zwar nur eine Auswahl, aber eben die meist genutzten nach dem Vergleich der Dienstleister, die Binaries-Trading anbieten. Eine Handelslösung nach Schema F mag es für den Einstieg geben. Spätestens im fortgeschrittenen Stadium aber entwickeln sich die Bedürfnisse der Händler gravierend weiter, weshalb pauschale Urteile über die Trading-Plattformen nicht sinnvoll sind. Dass es einige Modelle gibt, die nur bei einzelnen Binäroptionen-Brokern bereitgestellt werden, muss kein Argument gegen die Eröffnung eines Handelskontos woanders sein. Vielmehr kann es sich allgemein als lohnend erweisen, wenn Trader mit möglichst vielen verschiedenen Plattformen Erfahrungen sammeln – am besten über Demokonten, bei denen die Erfahrungswerte keine direkten Kosten nach sich ziehen.
Der Vorteil: Bietet ein Broker zwar eine andere Handelsumgebung, dafür aber besonders gute Konditionen für den Einstieg oder Extras wie einen hohen Neukundenbonus, stellt dies kein Hindernis im Rahmen eines Wechsels dar. Die mühsame Einarbeitung in die neue Umgebung fällt so nicht allzu schwer. Und vielleicht ist eine bisher verschmähte Handelsplattform am Ende sogar wider Erwarten doch die bessere Wahl.

Nemack

Mein Fazit

Die Grundbedürfnisse von Händlern, die in den Handel mit digitalen Optionen einsteigen möchten, mögen vergleichbar sein. Nach und nach aber entwickeln sich die Wünsche an die Plattformen auseinander. Mancher Kunde setzt lieber auf kurzfristige Optionen, andere Trader bevorzugen langfristige Optionen oder den Wochenendhandel. Binäre-Optionen-Broker kennen diese Ansprüche und legen mit ihrer Plattform-Auswahl den Grundstein für die Kontoeröffnung ihrer Kunden. Durch die Gelegenheit zur Anpassung der Umgebungen an die eigenen Vorstellungen vom idealen Broker können Kunden oft eigenständig ohne einen Anbieter-Wechsel Modifikationen vornehmen und weiterhin erfolgreich handeln. Wichtige Ausstattungsmerkmale sind Marktnachrichten, die Chance zum Einrichten von Kurs-Stops wie auch von Einstiegswerten für den automatisierten Handel, Gewinnmitnahmen und viele weitere Funktionen, die im Test der Online-Broker nie außer Acht gelassen werden sollten.