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Geld verdienen bei fallenden Kursen mit Binäroptionen

 

Wenig Zeit? Kurz-Zusammenfassung

  • Auch bei fallenden Kursen an den Märkten können Trader Geld verdienen. Der Analyse-Aufwand ist genau so groß wie beim Handel im Umfeld positiver Marktentwicklungen.
  • Je größer die Auswahl der Handelsarten, desto flexibler können Trader auf fallende Kurse reagieren und Gewinne verbuchen.
  • Sinken Aktien- oder andere Kurse, können Positionen auf fallende Kurse als Verlustabsicherung verwendet werden.

fallende kurse binaere optionenBeim ersten Lesen mag es für manchen Anleger paradox klingen, dass er auch in Phasen sinkender Kurse mit binären Optionen Gewinne erreichen und somit Geld verdienen kann. Diese Überraschung lässt sich darauf zurückführen, dass am klassischen Aktien- oder Devisenmarkt nur dann Rendite realisiert wird, wenn der Kurs seit dem Zeitpunkt des Kaufs gestiegen ist und ein Verkauf vorgenommen wird. Der Handel mit digitalen Optionen funktioniert aber in diesem Punkt gänzlich anders – schon deshalb, weil hier nicht tatsächlich die Handels-Werte gekauft werden. Es geht, wie schon der Name verdeutlicht, um eine Option, also nicht einen tatsächlichen Wert. Hier geht es um die Prognose einer Kursentwicklung und somit eher um ein Wettgeschäft als einen Kauf.

Sinkende Kurse an den Märkten als Chancen begreifen

Und dabei können Trader eben nicht nur einen „Call“ (Vorhersage eines Kursanstiegs), sondern ebenso gut einen „Put“ (Prognose eines sinkenden Kurses) vornehmen, um bei Eintreten des vorhergesagten Ereignisses Geld zu verdienen. Dies stellt eindeutig einen Unterschied zu den meisten Anlageklassen am Finanzmarkt dar, mit dem sich Händler erst einmal vertraut machen müssen, bevor sie in medias res gehen und einen echten Kapitaleinsatz wagen, der ja generell mit einem Verlustrisiko verbunden ist. Wichtig ist stets die Frage, unter welchen Bedingungen Kurse überhaupt sinken und was die Ursachen sind. Der Blick auf Kursveränderungen in früheren Situationen erweist sich als Vorteil bei der Analyse. Im aktuellen Umfeld sind es Meldungen aus Politik und Wirtschaft, die zu Kursrückgängen führen können.

Höchstwerte bei der Rendite bergen hohes Verlustrisiko

Binäre-Optionen-Trader, die gezielt Entwicklungen vorhersagen können, haben gute Chancen auf hohe Renditen beim Trading mit Binaries aus den Bereichen Forex, Aktien, Indizes und Rohstoffe. Trotzdem dürfen Aussagen dazu, dass Trader gute Möglichkeiten haben, wenn sie bei fallenden Kursen mit Binäroptionen Geld verdienen möchten, bei aller Hoffnung nicht falsch interpretiert werden. Wie im Falle von Transaktionen bei einem erwarteten Kursanstieg gibt es stets ein Verlustrisiko, das allgegenwärtig ist und niemals vergessen werden darf. So ist für Einsteiger oft gerade der Hinweis faszinierend, dass etwa über den High-Yield-Modus Renditen im dreistelligen Prozentbereich denkbar sind. Dabei kann das zur Folge haben, dass Händler die Gefahren nicht in ausreichender Weise bei ihren Entscheidungen einbeziehen. Schon aus diesem Grund sollte niemals Geld investiert werden, dessen Verlust man sich im Ernstfall nicht leisten könnte.
Einige Marktbereiche – wie der Forex-Sektor – sind so volatil, also schwankungsanfällig, dass selbst echte Profis regelmäßig Positionen verbuchen, die out of the money enden, also mit einem Minus auf dem Handelskonto. Diese Information soll nicht abschreckend wirken, sondern nur erneut deutlich machen, wie wichtig eine akkurate Planung beim Traden von Binäroptionen im Alltag ist.

Verluste per„Hedging“ mit Aktien-Optionen rechtzeitig ausgleichen

Der Unterschied zwischen Laien und Profis besteht schließlich darin, dass Kenner der Materie um die Risiken wissen und auch nur Geld einbringen, auf das sie notfalls verzichten können. Geld verdienen bei fallenden Kursen mit Binäroptionen – dies ist ein interessanter Ansatz vor allem für Händler, die einen Weg suchen, um in schwierigen Zeiten Verluste aus anderen Bereichen auszugleichen. Binäre Optionen sind ein adäquates Mittel, auch aus Kurseinbrüchen einen Nutzen zu ziehen, zum Beispiel durch Wetten auf das Sinken eines Aktienkurses. Wer eine bestimmte Aktie hält, diese bei sinkenden Kursen aber nicht gleich – verlustbringend – verkaufen möchte, kann dies fast immer selbst über einen Online-Broker für den Binaries-Handel durch kurzfristige Aktivitäten abfedern. Experten sprechen hierbei vom so genannten „Hedging“, das natürlich nicht nur für digitale Optionen auf Aktien interessant sein kann. Was bei Transaktionen auf steigende Kurs stichhaltig ist, lässt sich im Zusammenhang mit sinkenden Kursen ebenfalls anführen: Trader müssen ständig über Kursveränderungen, Abwärtstrends und mögliche Trendumkehrungen auf dem Laufenden sein.

Viele Einflüsse wirken sich auf Basiswert-Kurse aus

Nur so ergeben sich die richtigen Momente, in denen sich dem Händler Gelegenheiten erschließen. Die Nachrichtenlage variiert dabei an den verschiedenen Märkten. Indizes und Aktien sind beispielsweise in vielen Fällen nicht so anfällig für Veränderungen nach Zinsentscheidungen der Zentralbanken wie die Kurse der handelbaren Devisenpaare. Auch die Assets aus dem Rohstoff-Bereich unterliegen rasch akuten Schwankungen, wie der Ölpreis nach neuen Veröffentlichungen aus dem Umfeld der OPEC-Staaten oder Russlands verdeutlichen kann. Verkaufen Staaten wie die USA relevante Teile ihrer Goldreserven, führt dies dazu, dass sich viele Anleger ebenfalls von ihren Goldrücklagen trennen, so dass Orders auf sinkende Kurse für Binärhandels-Investoren rentabel sein können. Natürlich gilt es dabei stets die erhobenen Gebühren im Blick zu behalten. Diese können etwa vom verwendeten Zahlungsdienst erhoben werden sowie vom Broker selbst für den Zahlungsverkehr oder die Nutzung von Extra-Funktionen in Rechnung gestellt werden.

Broker bieten mit Demokonto risikolose Einstiegs-Möglichkeiten

Am Ende stellen diese Gebühren zusammen mit Trading-Kosten für lange Haltezeiten (Übernachthandel) und andere Kostenfaktoren ein Minus für die verbuchten Gewinnen dar. Klar machen müssen sich Händler beim Handel mit binären Optionen vor allem eines: Auch wenn ihre Order auf sinkende Kurse out of the money enden, werden die Trading-Gebühren erhoben. Ein Grund mehr, sich durch die Verwendung eines Demokontos zunächst mit allen Aspekten auch der Binäre-Optionen-Software zu befassen. Dabei sollten Händler in spe in diesem Rahmen darauf achten, dass diese Testzugänge auf der einen Seite zu den Handelsplattformen möglichst kostenlos und ohne die Pflicht zur Echtgeldkonto-Eröffnung genutzt werden können. Auf der anderen Seite sollten die Test-Konten ausreichend zeitlichen und finanziellen Spielraum bieten. Ist dies der Fall, haben Trader die Gelegenheit, wirklich alle Bestandteile und Funktionen der Handelsplattformen zu testen. Mit etwas Glück können Händler sogar zumindest einen Teil der Gewinne aus dem Test-Handel behalten und so bereits Geld verdienen bei fallenden Kursen mit Binäroptionen, wenn sie die Veränderungen der Kurse zutreffend prognostiziert haben.

Nemack

Mein Fazit

Einsteiger sind vielfach der Überzeugung, Angebote wie digitale Optionen seien nur im Zusammenhang mit steigenden Kursen eine rentable Investition. Faktisch ist dies aber nur eine Seite der Medaille. Denn auch bei fallenden Kursen können Trader mit Binäroptionen durch gezieltes Vorgehen Geld verdienen. Vielmehr ist es im Grunde unbedeutend, ob Trends weiterbestehen oder ob bestimmte Underlyings derzeit eine Trendumkehr erleben. Die Hauptsache für Händler ist das richtige Deuten solcher Momentaufnahmen, um so geeignete Trades auszuführen. Je nach Handelsstrategie können Wetten auf sinkende Kurse Verluste ausgleichen (also „hedgen“) oder am Ende einen Gewinn einbringen.